Seit über zwei Jahren steht bei uns daheim ein Router vom Typ Telekom Speedport Smart 4. Und ich kann das Gerät nur wärmstens empfehlen, wenn du nach einem neuen Router suchst. Dazu brauchst du nicht einmal einen Telekom-Anschluss.
Warum? Das erfährst du in den kommenden Zeilen.
Inhalt:
Lieferumfang und Ersteindruck
Der Speedport Smart 4 liefert das wichtigste Zubehör für einen flotten Anschluss ans Internet mit: Netzteil, Netzwerkkabel, DSL-Kabel und gedruckte Anleitung.
Der Router wirkt hochwertig verarbeitet und das Design durchdacht. Die Vorderseite ziert ein Monochromdisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung samt dreier Tasten. Die linke Taste schaltet das WLAN an bzw. aus, der rechte Button dient zur Geräteanmeldung via WPS.

Die mittlere Taste beherbergt die Status-LED und dient der Navigation durch die Menüs.
Die Speedport-Smart-4-Rückseite wartet mit einer DSL-Buchse und insgesamt 4 LAN-Anschlüssen auf. Ferner findest du noch einen USB-2.0-Anschluss, eine Telefon-Buchse, den Reset-Knopf und den Netzteilanschluss.
Aus praktischen Gründen nutzt die Telekom den mitgelieferten Standfuß zur Aufbewahrung eines kleinen Heftchens, in das du dein WLAN-Passwort einschreiben kannst.
Technische Daten
Der Speedport Smart 4 setzt auf WiFi-6, wahlweise im 2.4-GHz oder 5-GHz-Band. Mit WiFi 7 gibt es zwar einen Nachfolgestandard zur drahtlosen Datenübertragung. Doch WiFi 6 ist nach wie vor so flott und latenzarm, dass der Telekom-Router auch gehobene Ansprüche bedient. Kompetitives Gaming klappt ebenso gut wie die Zoom-Videokonferenz und natürlich das Streaming von Medieninhalten.
Die Verschlüsselung erfolgt mit WPA3 – kompatible Endgeräte vorausgesetzt. Andernfalls nutzt der Router eines der vorherigen Protokolle. Und selbstredend unterstützt das Gerät den Netzwerkaufbau via Mesh. Wenngleich nur im Dual Band, was den maximalen Datendurchsatz im Vergleich zum Tri-Band senkt.

In der Praxis ist dieses Manko für die wenigsten Haushalte relevant.
Die Telekom bündelt im Speedport Smart 4 Modem, Router und DECT-Basisstation. Die VDSL2-Technologie samt Supervectoring ist top aktuell und gerade für User eines Telekom-Anschlusses top.
Als ob da nicht schon genug Technik im Gehäuse steckt, ist der Speedport Smart 4 zudem DECT-Basisstation für dein Festnetztelefon.
Und klar, der Speedport Smart 4 funktioniert bei allen DSL-Anschlüssen, nicht nur denen der Telekom.
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Ersteinrichtung
Die Installation ist selbsterklärend. Das Netzteil mit Steckdose und Speedport Smart 4 verbinden, das DSL-Kabel einstöpseln und über ein Endgerät (PC, Notebook, Smartphone, Tablet) im Browser https://speedport.ip ansurfen und mittels der Logindaten aus dem Router-Pass der Geräteunterseite anmelden. Nun kannst du dem Router eine eigene WLAN-Kennung verpassen und das Passwort ändern.

Die Gesamtdauer der Installation liegt bei unter 10 Minuten – egal, ob du Laie oder Profi bist.
In unserer Wohnung verrichtet der Speedport Smart 4 seit November 2022 seinen Dienst. Und das Urteil? Der Router ist unauffällig. Klingt unspektakulär, ist aber für diese Gerätekategorie durchaus eine Auszeichnung.

Es gab keinen Tag, an dem wir ihn hätten neu starten müssen, weil die Netzverbindung fehlschlägt. Auch waren wir nicht gezwungen, wegen irgendwelcher Inkompatibilitäten zu unserem Smart-Home-Equipment das WLAN neu aufzusetzen oder anzupassen.
Up- und Downstream der Internetdaten? Stabil und nahe am Maximum der hier anliegenden Internetgeschwindigkeit.
Für Gaming, Streaming und auch das Schreiben im EURONICS Trendblog war und ist der Speedport Smart 4 ideal.
Eineinhalb Negativpunkte
Gäbe es etwas zu bemängeln? Natürlich. Eineinhalb Aspekte.
Ich persönlich finde die Router-Nutzeroberfläche im Browser etwas unübersichtlich.
Du kannst den Speedport Smart 4 umfangreich konfigurieren. Und so zum Beispiel einstellen, in welchem Zeitfenster das WLAN aktiv sein soll, welche Geräte eine Priorisierung beim Download erhalten oder was per USB an der Rückseite angeschlossen ist.
Die Programmreiter am oberen Bildschirmrand sind aber meiner Meinung nach zu beliebig und deren Bezeichnung unklar und die Funktionen durcheinander. So wünschte ich mir, dass die Priorisierung der Geräte (unter Netzwerk) im Menü neben dem Kinderschutz (unter Internet) erscheint.
Positiv: Du kannst wirklich viele Einstellungen bis ins kleinste Detail vornehmen. Kleine Hilfsdialoge unterstützen dich dabei, selbst als Laie zu verstehen, was du da gerade einstellst.

Der halbe Kritikpunkt geht an den Speed Home, also das passende Meshgerät. Den brauchst du, wenn die Sendeleistung des Speedport Smart 4 nicht ausreicht, um den ganzen Wohnbereich abzudecken.

Unsere Mietwohnung hat zwei Etagen und der im Erdgeschoss aufgestellte Telekom-Router kommt nur schwer durch die Zwischendecke. Also steht oben ein Mesh, um das WLAN-Signal zu verteilen. So weit, so praktisch – und das Gerät als solches ist nicht das Problem. Jedoch hätte ich mir gewünscht, die Telekom würde ein Paket aus Router und Mesh anbieten. So wie es AVM mit diversen Fritz!-Boxen handhabt.
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Fazit: Zuverlässig, schnell und umfangreich konfigurierbar
Den Speedport Smart 4 kann ich als Langzeit-User wärmstens empfehlen. Die Installation geht flott von Hand, das Tempo stimmt, der Funktionsumfang ohnehin. Die Deutsche Telekom hat mit diesem Router-WLAN-DECT-Hybriden ein wirklich tolles Gerät für dein Smart Home im Angebot.
Es funktioniert zuverlässig, genügt hohen Ansprüchen und ist mitsamt schnell nachrüstbarem Mesh vom Typ Speed Home flix erweitert.
Einzig die zunächst unübersichtliche Nutzeroberfläche und die Tatsache, dass kein Gesamtpaket aus Router und Mesh erhältlich ist, trübt die Freude – aber nur ein klein wenig. Den Speedport Smart 4 findest du natürlich im EURONICS-Onlineshop.
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