Blink und Alexa arbeiten hervorragend zusammen – auch wenn es darum geht Einbrecher zu vertreiben. Denn dafür braucht es nicht unbedingt kostspielige Sicherheitstechnik. Wir zeigen dir, wie du mit Alexa und deiner Blink-Kamera eine Alarmanlage bauen kannst.
So funktioniert die Alarmanlage mit Alexa
Sobald Blink eine Bewegung erfasst, schreit Alexa los – das ist die einfachste Version einer Alarmanlage. Aber natürlich lässt sich das noch weiter verfeinern. Wenn du noch mehr Alexa-kompatible Smart-Home-Hardware besitzt, wie zum Beispiel smarte Glühbirnen, hast du noch mehr Möglichkeiten.
In meiner Wohnung ist die Blink-Kamera auf die Eingangstür gerichtet. Erkennt sie eine Bewegung, meldet sich Alexa zunächst leise, für den Fall dass ich vergessen habe mein Alarmsystem zu deaktivieren – das passiert nämlich deutlich häufiger, als dass wirklich jemand einbricht.
Schreite ich dann nicht ein, legt sie los und vermeldet lautstark dass sie den Alarm aktiviert und einen Anruf gestartet hat. Außerdem macht sie das Licht an, damit meine Blink-Kamera noch schönere Aufnahmen des Einbrechers machen kann – und ruft mich an.
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Schritt für Schritt zur Alexa-Alarmanlage
Die Einrichtung ist ziemlich einfach, wenn du bereits die Alexa-App und die Blink-App installiert und grundsätzlich eingerichtet hast.
Schritt 1: Verbinde die Systeme
Öffne die Alexa-App und gehe dort in den Tab „Geräte“, der im unteren Menü durch eine Glühbirne markiert ist.
Mit dem + oben rechts fügst du ein neues hinzu. Die App zeigt dir zuerst eine Auswahl möglicher Optionen an, darunter auch „Kamera“. Wähle dort Blink und folge dem weiteren Einrichtungsprozess, um die beiden Systeme miteinander zu verbinden.
Schritt 2: Auslöser festlegen
Im Menüpunkt „Mehr“, der sich rechts von den Geräten befindet, kannst du „Routinen“ auswählen. Erstelle mit dem Plus oben rechts eine neue Routine.
Klicke auf das + in der „Wenn“-Box, wähle dort „Smart Home“ und im nächsten Schritt „Kamera“.
Nun legst du fest, dass wenn die Kamera eine Bewegung erfasst (oder wie die App es nennt: Eine Bewegung gefunden wurde), Alexa die Routine auslöst.
Schritt 3: Ablauf erstellen
Nun füllst du die Box „Alexa wird“, indem du Aktionen hinzufügst. Was du dort genau festlegst, bleibt dir selbst überlassen. Du kannst Alexa Musik abspielen lassen. Oder, wenn dein Smart TV mit Alexa verbunden ist, den Fernseher einschalten. Alexa kann auch einen beliebigen Text sprechen oder dich anrufen.
Meine festgelegten Aktionen sehen so aus:
Alexa sagt erst leise, dass die Kamera eine Bewegung erkannt hat, damit ich bei einem Fehlalarm keinen Herzinfarkt bekomme. Ich kann den Prozess dann mit „Alexa Stopp“ abbrechen. Das kann der Dieb natürlich auch, das Risiko nehme ich aber in Kauf. Klüger ist es vermutlich, hier einen neutralen Text zu verwenden, der dir mitteilt dass ein Alarmfall vorliegt, aber nicht den Einbrecher in alles einweiht.
Als nächstes schaltet Alexa das Licht an und erhöht die Lautstärke des Geräts. Dann sagt sie für den Einbrecher laut hörbar, dass sie den Alarm aktiviert und mich angerufen hat. Und als nächstes ruft sie mich tatsächlich an – denn Meldungen meiner Blink-App über erkannte Bewegungen verpasse ich doch leichter als ein Telefonklingeln.
Anrufe über Alexa ermöglichen
Damit Alexa dich anrufen kann, musst du deine Handynummer in deinem Profil hinterlegen.
Ausserdem musst du in den Geräteeinstellungen deiner Alexa Kommunikation erlauben.
Wenn du möchtest, dass Alexa dich im Falle eines Alarms anruft, wählst du als Aktion den ersten Punkt „Benutzerdefiniert“ und trägst dort ein „Ruf mich an“ ein.
Weitere Möglichkeiten zur Alexa-Alarmanlage
Eine einfache Alarmanlage lässt sich auch mit „Hausmitteln“ einrichten. Dafür braucht es auch nicht unbedingt eine Blink-Kamera, jede mit Alexa kompatible Kamera funktioniert als Auslöser. Und du kannst fast jedes mit Alexa kompatible Smart-Home-Gerät einbinden.
Deine Alarmanlage kannst du entweder per Zeitplan aktivieren oder in der Alexa-App – leider nicht per Sprache. Aber du kannst die Routine dauerhaft aktivieren, denn der Alarm geht nur an, wenn die Blink-Kamera aktiviert ist – das wiederum kannst du per Sprachbefehl steuern. Du kannst dann sagen „Alexa, aktiviere die Kamera“.
Wenn du das System auch per Alexa-Spracheingabe deaktivieren willst, musst du eine weitere Einstellung treffen. Hierfür gehst du wieder in die Alexa-App und dann zu den Geräten. Dort klickst du auf den Eintrag mit dem Schild-Symbol und gehst dort auf die Einstellungen. Dort legst du einen vierstelligen Code fest, den Alexa abfragt, um die Kamera zu deaktivieren.
Wie sieht deine Alexa-Alarmanlagen-Routine aus?
















