Alexa hilft bei der Kindererziehung

Smart Mom: Wie Alexa mir hilft, meine Kinder großzuziehen

Alexa und die Apple Watch sind für die Redakteurin Jessica Drooff als Mutter von zwei kleinen Kindern (1 und 3) unverzichtbar geworden. Sie helfen dabei, dass der Familienalltag leichter von der Hand geht und mehr Zeit zum Spielen bleibt. Hier lest ihr ihren Erfahrungsbericht.

Eigentlich haben wir Alexa damals nur testen wollen, um sie an den Opa meines Mannes abzugeben, der nicht mehr so gut sieht. Mittlerweile haben wir vier Echo-Geräte. Und nahezu das ganze Haus ist mit Philips Hue-Lampen ausgestattet, die wir übers Smartphone, die Apple Watch oder Alexa steuern können. Die Klingel hat einen WLAN-Schalter und lässt sich über Alexa an- und ausschalten.

Alexa wurde für mich richtig wichtig, als ich meine Tochter noch gestillt habe: Mit einem kleinen Baby sitzt man einfach stundenlang nur da. Erst trinkt es, dann schläft es ein – und weil man selber so müde ist, traut man sich nicht, sich zu bewegen. Meistens habe ich daran gedacht, mir vorher alles parat zu legen: Handy, Fernbedienung, etwas zu trinken, etwas zu essen. Aber irgendwas vergisst man immer. Da kann Alexa schon sehr hilfreich sein, um das Licht zu dimmen oder die Klingel auszuschalten. Und alles was zum Entertainment wichtig ist, kann ich mit Alexa oder Siri vom Sofa aus bedienen: Fernseher, Fire TV Stick oder Radio. Sehr schön auch, wenn meine Tochter gerade eingeschlafen ist: Wenn ich Alexa anflüstere, flüstert Alexa zurück.

Hue weckt die Kinder, Apple Watch wird zur Taschenlampe

Am wichtigsten sind sowieso die ganz einfachen Dinge: Ich sitze mit den Kindern auf dem Boden, und mein dreijähriger Sohn fragt, ob wir heute noch rausgehen. Dann kann ich einfach Alexa fragen, ob es heute noch regnet. Wenn er anfängt zu singen, mache ich das Radio leiser, will er tanzen, drehe ich die Musik auf. Wir müssen nicht aufstehen, das Spiel nicht unterbrechen, das Handy nicht holen. Wir haben eine Kamera im Kinderzimmer, die in unserem lokalen Netzwerk arbeitet, und über die wir jederzeit schauen können, was die Kinder machen.

Spielen? Am besten noch analog. Aber in vielen Fällen helfen Smartwatch und Alexa im Familienalltag.

Spielen? Am besten noch analog. Aber in vielen Fällen helfen Smartwatch und Alexa im Familienalltag.

Auch die Apple Watch sorgt bei mir dafür, dass das Handy viel häufiger in der Tasche bleibt. Wir bezahlen eigentlich überall nur noch per Apple Pay. Das ist unglaublich praktisch, wenn man neben den Einkäufen auch noch zwei Kinder bändigen muss. Über die Uhr schalten wir abends das Licht aus, wenn wir meinen Sohn und meine Tochter ins Bett bringen. Und morgens wecken wir beide mit einem sanften Sonnenaufgang über die Philips Hue, ohne das Zimmer zu betreten.

Auch bei der Uhr sind es die Grundfunktionen, die sie so praktisch machen. Ich trage meistens Kleider, die haben keine Taschen. Mit der Apple Watch merke ich trotzdem direkt, wenn ich angerufen werde, oder ich kann eingehende Nachrichten schnell auf Wichtigkeit prüfen. Und so manches Mal habe ich mir nachts mit der Taschenlampe der Watch schon den Weg durch das Kinderzimmer geleuchtet. Natürlich nutze ich die Uhr auch regelmäßig, um das Handy zu finden, wenn mein Sohn es wieder mal verschleppt hat.

Es sind eher die kleinen Dinge

Das kommt allerdings gar nicht so oft vor: Während in anderen Familien die Kinder ganz schnell fixiert darauf sind, ständig nach dem Handy der Eltern oder nach der Fernbedienung zu greifen, haben wir die meist gar nicht dabei, wenn wir mit den Kindern spielen. Nachrichten kommen über die Apple Watch, bedienen lässt sich alles mit der Stimme. Im Gegensatz zu uns sind unsere Kinder wenig digital, sie kennen den Spielplatz viel besser als den Fernseher.

Die Autorin dieses Beitrags: Jessica Drooff mit Tochter

Die Autorin dieses Beitrags: Jessica Drooff mit Tochter

Mein Sohn ist gerade drei geworden, langsam merkt er natürlich auch, dass jeder Alexa steuern kann. Jeden Morgen fragt er jetzt, wie das Wetter wird, und er leitet aus Alexas Temperaturangaben ab, dass er keine Jacke braucht. Leider versteht sie ihn manchmal nicht so gut, dann wird er etwas ungeduldig. Aber lange dauert es wohl nicht mehr, bis er Alexa lustige Tiergeräusche machen lässt, das Licht ausschaltet und uns mit Rolf Zuckowski beschallt.

Auch wenn es im ersten Moment so klingen mag: Unser Haushalt ist nicht total vernetzt, und wir leben auch nicht in einem „Smart Home“. Tatsächlich nutze ich hauptsächlich die Grundfunktionen, um mir das Leben mit zwei kleinen Kindern leichter zu machen. Manchmal stelle ich zum Beispiel über Alexa einen Timer von ein paar Minuten und sage: „Wenn Alexa klingelt, gehen wir los“. Das klappt super, würde aber natürlich auch mit eine Eieruhr gehen. Nur ist die eben nicht immer da, wo man sie gerade braucht.

Alte Technik manchmal zuverlässiger

Und manchmal sind alte Methoden und Geräte auch viel besser: Eine Babyfon-App zieht viel zu viel Akku. Neben unserem normalen Babyfon haben wir tatsächlich auch noch ein über 15 Jahre altes Gerät, das nichts kann, außer übertragen. Das strahlt durch jede Betonmauer und über diverse Etagen. Wenn ich das anhabe, kann ich bis zu der Nachbarin gegenüber gehen und da in Ruhe einen Kaffee trinken. Moderne Babyphones sind strahlungsarm: schön fürs Kind, schlecht für die Reichweite.

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An Alexa und Siri als ständige Begleiter in unserem Familienalltag haben wir uns schnell gewöhnt. Etwas länger hat es gedauert, bis wir im „Gespräch“ mit den elektronischen Helfern regelmäßig „bitte“ und „danke“ gesagt haben. Doch auch das passiert inzwischen ganz von alleine. Erfreulicherweise auch bei unserem Sohn. Er sagt jetzt: „Alexa, spiel „Turnzwerge 1, 2, 3“ von Spotify, bitte!“

Bilder: Jessica Drooff

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