Hue Neon Lightstrip im Test: Der Garten erleuchtet

Hole den Schlauch raus und beeindrucke deine Gäste! Der Hue Neon Lightstrip setzt Garten und Terrasse gekonnt mit kräftigen Farben in Szene. Im Test brilliert das stylische Licht.

Hue Neon Lightstrip im Test: Der Garten erleuchtet
So schön - auch im Winter. (Foto: Sven Wernicke)

Er erinnert etwas an den teuren Hue Omniglow, ist allerdings für draußen gedacht: Der Hue Neon Lightstrip kommt dann zur Geltung, wenn du ihn im Garten um Bäume, Sträucher, Beete oder die Terrasse platzierst. Gegenüber dem auf den ersten Blick ähnlichen Hue Flux für den Außenbereich gibt sich der Neon zwar weniger flexibel, doch dafür beeindruckt er umso mehr beim Illuminieren gewünschter Pflanzen oder Objekte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hue Neon Lightstrip ist ein neues Lichtband für den Außenbereich.
  • Geeignet ist er für die direkte Beleuchtung, beispielsweise um Beete oder Bäume herum.
  • Besonders beeindruckend sind die Neonfarben bei Dunkelheit.

Das ist der Hue Neon Lightstrip

Gegenüber gewöhnlichen Lightstips verfügt der Hue Neon über mit einem Diffuser abgedeckte LEDs. Du siehst also nicht direkt jede einzelne LED, sondern blickst auf eine weiße Fläche, die in der gewünschten Farbe leuchten kann. Diese Tatsache wiederum führt zu sehr schönen Farbverläufen. Die Chromasync-Technologie erlaubt eine genaue Farbanpassung, du kannst durch dynamische Szenen etwa sich bewegende Farbmuster nutzen.

Damit bekommt dein Garten eine neue Atmosphäre. (Foto: Sven Wernicke)
Damit bekommt dein Garten eine neue Atmosphäre. (Foto: Sven Wernicke)

Der Hue Neon Lightstrip ist mit bis zu 1100 Lumen nicht exorbitant hell, zumal dieser Wert für den 3 Meter langen, genauso wie für den 10 Meter langen Lightstrip gilt. Besonders viel Wert legt Signify auf authentisches Weiß, sodass du den Lichtstreifen auch als neutrale Wegbeleuchtung einsetzen kannst.

Der Neon setzt vollständig auf Niedervolt. Ein Netzteil liegt bei, alternativ bindest du den Lightstrip in eine vorhandene Installation mit anderen Außenbeleuchtungen ein. Zugleich kann das Lichtband auch der Auftakt für deinen smarten Garten darstellen.

Es handelt sich um einen dicken, sehr robusten Lightstrip. Due LEDs kannst du nicht direkt erkennen. (Foto: Sven Wernicke)
Es handelt sich um einen dicken, sehr robusten Lightstrip. Due LEDs kannst du nicht direkt erkennen. (Foto: Sven Wernicke)

Den Hue Neon Lightstrip verlegst du sehr einfach, indem du ihn genau dort hinlegst, wo er leuchten soll. Eine feste Installation, unter anderem am Terrassenboden oder gar am Balkon, ist ebenfalls möglich. Praktische Clips und Schrauben liegen dem Lightstrip bei.

Welche Modelle vom Hue Neon Lightstrip gibt es?

Signify bietet den Hue Neon in den Größen 3 Meter, 5 Meter und 10 Meter an. Technisch unterscheiden sich diese nicht – alle bieten maximal 1100 Lumen bei einem Stromverbrauch von bis zu 30 Watt (Energieeffizienz-Label G).

Das lässt darauf schließen, dass der 10 Meter lange Neon Lightstrip genauso viele LEDs besitzt wie das Modell mit 5 Metern und nur der Abstand zwischen den LEDs größer ist.

Unterschied zwischen Neon Lightstrip & Hue Flux Outdoor

Der Hue Neon Lightstrip konkurriert direkt mit dem ebenfalls neuen Hue Flux für den Außenbereich. Doch die Unterschiede sind dann doch deutlich: Während sich der Neon als Deko-Element für Beete, Häuserfassaden oder Wegesränder perfekt eignet, ist der Flux durch seine erkennbaren LEDs für indirekte Beleuchtung prädestiniert. Du befestigst diesen also eher in weniger gut sichtbaren Bereichen, zum Beispiel unterhalb von Terrassenstufen. Der Silikon-Diffusor des Neon lässt den Lightstrip also am besten im sichtbaren Bereich zur Geltung kommen, der Flux mag es eher dezent im „Hintergrund“.

Nur bei sehr genauer Betrachtung kannst du die LEDs unter der Hülle erkennen. (Foto: Sven Wernicke)
Nur bei sehr genauer Betrachtung kannst du die LEDs unter der Hülle erkennen. (Foto: Sven Wernicke)

Besagter Difussor hat aber auch zur Folge, dass der Neon weniger hell ist als der Hue Flux Outdoor. Der kommt auf bis zu 3000 Lumen.

Hue Neon Outdoor vs. Hue Flux Outdoor

Hue Neon OutdoorHue Flux Outdoor Gradient
Design: Neon-Look, direkte Beleuchtung (Diffusor) Design: „Nackt“, indirekte Beleuchtung 
Abmessungen (B x H): 11 x 21 mm Abmessungen (B x H): 14,5 x 6 mm 
Maximale Helligkeit: 1100 Lumen (alle Längen)​Maximale Helligkeit: 3000 Lumen (alle Längen)

Beide Lichtstreifen lassen sich nicht kürzen oder verlängern bzw. mittels Zubehör individueller verlegen. Das ist nur mit den Indoor-Varianten des Hue Flux möglich. Brauchst du also längere Lichtstreifen, ist dies nur im Rahmen deines Niedervolt-Systems eine Option, indem du z.B. mehrere Neons einsetzt.

Wohin mit dem Hue Neon? Installation und Konfiguration

Das Schöne am Hue Neon Lightstrip ist zweifelsohne, dass du ihn auch einfach ins Beet „werfen“ könntest. Dank IP67-Zertifizierung machen ihm Regen und Schnee nichts aus. Besser ist es natürlich, sich Gedanken über ein eigenes Lichtkonzept zu machen und ihn entsprechend zu verlegen. Auch das Thema Lichtverschmutzung bzw. Licht im Außenbereich solltest du im Hinterkopf behalten, gerade bei den intensiven Farben. Diese erstrahlen schließlich im Lebensraum vieler Tiere.

Auf jeden Fall darfst du unserer Auffassung nach den Neon nicht verstecken, denn er will von dir und deinen Gästen gesehen werden. Eine Steuerung ohne Hue Bridge oder Hue Bridge Pro ist leider nicht möglich, du brauchst also die Zigbee-Steuerzentrale. Dafür erwartet dich eine überaus flotte Inbetriebnahme: QR-Code in der App scannen, den Anweisungen folgen, fertig. Das dauert keine drei Minuten.

Wir legten den Hue Neon Lightstrip unterhalb eines Baumes. (Foto: Sven Wernicke)
Wir legten den Hue Neon Lightstrip unterhalb eines Baumes. (Foto: Sven Wernicke)

Wie alle anderen aktuellen Lightstrips von Signify kannst du auf ein großes Spektrum an Funktionen zugreifen. Spannend bei diesem Outdoor-Lichtband sind gewiss die dynamischen Lichtszenen und die Effekte. Aber auch manuell erhältst du zig Möglichkeiten zum Individualisieren oder Integrieren ins Smart Home. Natürlich darfst du den Neon auch mit Bewegungssensoren koppeln, Automatisierungen einrichten, ihn zu Musik oder anderen Medieninhalten erstrahlen lassen und so weiter.

Dadurch, dass sich der Neon Lightstrip auf 0,5 Prozent Helligkeit dimmen lässt, eignet er sich bestens als Outdoor-Nachtlicht. Solltest du in der Nacht von deinem Pavillon zum Wohnhaus gehen wollen, ohne über Hindernisse zu fallen…

Hue Neon Lightstrip im Praxistest

Zu Testzwecken legten wir den Lightstrip an eine Beetbegrenzung aus Feldsteinen. Trotz einer eher naturnahen und rustikalen Gestaltung konnte sich der Neon perfekt einfügen. Zwar ist das Lichtband recht hoch und dick, aber er lässt sich problemlos biegen und so in die gewünschte Form bringen. Das passt dann auch zu Steinen. Gut vorstellen können wir uns den Neon Lightstrip aber auch als Abendbeleuchtung auf der Terrasse oder Balkon, genauso sehen wir hier eine fantastische Art der Wegbeleuchtung.

Bedenke, dass der Controller zwar auch wasserdicht ist, aber sinnvoll platziert bzw. verstaut werden sollte. (Foto: Sven Wernicke)
Bedenke, dass der Controller zwar auch wasserdicht ist, aber sinnvoll platziert bzw. verstaut werden sollte. (Foto: Sven Wernicke)

Auffällig ist, dass der Hue Neon Lightstrip erst nach Sonnenuntergang wirklich zur Geltung kommt, im Dämmerlicht erzeugt er ein erstklassiges, homogenes Licht. Am Tag oder gar bei Sonnenschein dagegen ist er kaum wahrnehmbar. Das liegt nicht nur an der beschränkten Maximalhelligkeit, sondern vor allem am vorgesehenen Einsatzzweck: Den Hue Neon solltest du als Stimmungslicht für die Abendstunden betrachten. Und hier kannst du dir sicher sein: Er wird deine Nachbarn neidisch machen und deine Gäste in den Bann ziehen.

Besonders faszinieren konnte uns der Hue Neon mit seinen geschmeidigen, dynamischen Farbverläufen. Zumindest wir könnten diesen stundenlang zusehen. Aber auch der Rest stimmt: Der Neon fügt sich optimal in den Hue-Kosmos ein, bietet allen erdenklichen Komfort (mit Hue Bridge) und wirkt sehr robust sowie hochwertig verarbeitet. Wenn du dich nicht als Perfektionist ansiehst, ist er in kürzester Zeit ausgelegt und einsatzbereit. Ideal also auch für die spontane Party – solltest du die Gartenbeleuchtung nicht fest installieren wollen oder können.

Fazit: Schnell den Garten aufwerten

Sicherlich ist der Hue Neon Lightstrip ideal, möchtest du deinen Garten oder die Terrasse im grellen Look der 1980er- und 1990er erstrahlen lassen. Doch das Lichtband hat mehr zu bieten: Nutze den Neon als dezente Wegbeleuchtung, setze Bäume oder Staudenbeete durch grandiose Farbverläufe in Szene oder lass deine Lieblingsmusik visuell erstrahlen.

Ein fantastisch-schöner Lightstrip - der Hue Neon. (Foto: Sven Wernicke)
Ein fantastisch-schöner Lightstrip – der Hue Neon. (Foto: Sven Wernicke)

Zugegeben: 1100 Lumen mögen gerade bei den längeren Varianten des Neon nicht übermäßig viel sein, doch da du ihn ohnehin vorrangig bei Dunkelheit verwenden wirst, spielt das eine untergeordnete Rolle. Dass du ihn nicht kürzen oder (ohne z.B. Niedervolt-T-Stück) verlängern kannst, ist auch nachvollziehbar: Der Lightstrip muss schließlich wasser- und schmutzdicht sein.

Überzeugen können Funktionsumfang und Qualität gleichermaßen – der Neon Lightstrip verdient sich nicht nur eine Kaufempfehlung. Unserer Meinung nach ist er auch das schönste Outdoor-Lichtband des Herstellers. Soll’s direkt sichtbare Beleuchtung im Garten sein, ist der Neon die erste Wahl.

Unsere Bewertung
  • Wunderbares Neon-Licht
  • Leicht zu installieren
  • Integrierbar in bestehende Niedervolt-Installationen
  • Nicht kürz- oder verlängerbar
  • Kein Bluetooth
  • Einer wird dir recht schnell nicht genügen

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