Auch die Indoor-Cam kommt nach Deutschland. (Foto: Nest)

Googles Nest Cam beobachtet das Smart Home von innen

Obwohl Google 3,2 Milliarden US-Dollar für Nest investierte, erschienen bisher nur sehr wenige Produkte rund ums Smart Home. Ein Neuzugang ist die jetzt vorgestellte Wohnungskamera Nest Cam.

Nachfolger der Dropcam

Nach dem Heizungsthermostat und dem Rauchmelder gesellt sich nun ein drittes Gerät zu dem noch kleinen Portfolio von Nest. Die Nest Cam ist dabei eine durchaus überraschende Lösung, denn diese Überwachungskamera befestigt man nicht außerhalb des Eigenheims, sondern platziert sie in der Wohnung – an magnetischen Flächen, im Regal oder eben dort, wo man sie wünscht. Bei einem Sichtfeld von 130 Grad und einer Full HD-Auflösung ist sie in der Lage, live das Geschehen in der Wohnung auf iOS- und Android-Geräte zu streamen. Wozu? Natürlich um zu erfahren, wer sich in den eigenen vier Wänden womöglich unrechtmäßig aufhält.

Zusätzlich verfügt Nest Cam, die als Neuauflage der Dropcam angesehen wird, über eine Anbindung zu Nest Aware. Aufgenommenes Videomaterial wird 30 Tage in der Cloud gesichert. Und wer möchte, lässt sich benachrichtigen, sobald sich etwas im „Sichtfeld“ der Kamera bewegt. Dieses lässt sich flexibel verändern. Genauso wurde ein Speaker verbaut, sodass man aus der Ferne beispielsweise dem Hund mitteilen kann, die Couch zu verlassen.

Teuer?

Die Indoor-Kamera erscheint zuerst in den USA für knapp 200 US-Dollar. Hinzu kommen 10 Dollar pro Monat für die Verwendung von Nest Aware. Im Sommer soll Nest Cam in Europa angeboten werden, von Deutschland ist gegenwärtig allerdings noch nicht die Rede.

Unauffällig. (Foto: Nest)

Unauffällig. (Foto: Nest)

Es ist durchaus möglich, dass man noch prüfen möchte, inwieweit eine Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen in hiesigen Gefilden funktionieren kann. In den Staaten beispielsweise erhalten Besitzer des Nest-Rauchmelders günstigere Tarife bei bestimmten Anbietern für ihre Hausratsversicherungen, sofern sie gewillt sind, Informationen mit Versicherungen zu teilen. Ein interessanter, aber sicherlich auch brisanter Ansatz, der Datenschützer auf den Plan rufen dürfte – zumindest in hiesigen Gefilden und nicht ohne Grund.

Weitere Details zur Nest Cam gibt’s auf der offiziellen Webseite.

 

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