Raspberry Pi: Hersteller verkaufen 2 Millionsten Mini-Computer

Raspberry Pi: Hersteller verkaufen 2 Millionsten Mini-Computer

Ein Bastlertraum: Der Mini-Computer Raspberry Pi hat sich laut einem Blogpost der Anbieter mittlerweile zwei Millionen Mal verkauft. Brauchte man für die erste Million noch ein ganzes Jahr, ging es nun für die zweite Million mit acht Monaten deutlich schneller. Ende Oktober wurde die 2-Millionen-Marke überschritten.

Gemessen daran, dass etwa Sony an nur einem Tag 1 Million Playstation 4 verkaufte und Apple zum Start eines neuen iPhones meist mehrere Millionen pro Tag, klingt das wenig. Allerdings ist der Raspberry Pi kein Mainstream-Produkt, und er muss ohne Marketing auskommen. Der Einplatinenrechner, der ohne Gehäuse verkauft wird, ist vor allem für Tüftler und Bastler gedacht.

Kleincomputer für 30 bis 40 Euro

So kommt der Mini-Computer, der mit einem leistungsarmen ARM-Prozessor und den notwendigen Schnittstellen ausgestattet ist, zum Beispiel in der Schauwerbegestatlung oder in der Theater-Requisite zum Einsatz. Tüftler statten auch Haushaltsgeräte damit aus und lassen sich so etwa via WLAN und Twitter von der Waschmaschine informieren, wenn der Hauptwaschgang gerade abgeschlossen ist.

Man muss ein wenig Eigeninitiative mitbringen, aber dann lässt sich mit dem Raspberry Pi nicht nur alles Mögliche anstellen, er findet dank seiner kompakten Bauweise auch in Kleingeräten Einsatz. Das technisch etwas abgespeckte Model A des Raspberry Pi wird für knapp 30 Euro inklusive Versand vom Hersteller in Großbritannien nach Deutschland geliefert. Das etwas besser ausgerüstete Model B kostet knapp 40 Euro. Bestellt werden kann er auf der Website des Herstellers RS Components.

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