OneDrive: Microsoft muss SkyDrive umbenennen

OneDrive: Microsoft muss SkyDrive umbenennen

Microsoft ist der Sky-Mediengruppe vor Gericht unterlegen und benennt den eigenen Cloudservice SkyDrive um. Ab sofort heißt SkyDrive OneDrive und neben dem Rebranding gibt es auch noch ein neues Werbekonzept.

SkyDrive ist einer der vielen Clouddienste, die es auf dem Markt gibt. Neben Dropbox, Mega und Google Drive kann man hier virtuellen Festplattenspeicher mieten und diesen über jedes kompatible Endgerät erreichen. Jemand hatte aber etwas gegen SkyDrive und das war die Mediengruppe Sky. Zwar bewegt man sich eigentlich in einem anderen Bereich, aber den eigenen Namen in einem Microsoft-Produkt wiederzufinden, gefiel den Verantwortlichen nicht. Und so zog man vor Gericht und gewann im letzten Sommer.

Microsoft nutzt diese Schlappe nun aber für sich und präsentiert neben einem neuen Namen direkt ein neues Werbekonzept. SkyDrive wird nun OneDrive heißen. Der Name soll bedeutet, dass man neben OneDrive keinen anderen Cloud-Anbieter mehr haben muss. Das sind optimistische Gedanken, denn an den Angeboten hat sich auch mit dem Namenswechsel nichts geändert. Und so ist auch OneDrive nur ein Anbieter unter vielen.

Man muss Micosoft allerdings zugute halten, dass sie es schaffen, aus dieser Situation noch das Beste herauszuschlagen. Das Rebranding von SkyDrive wird in naher Zukunft stattfinden. Vielleicht überrascht uns Microsoft demnächst auch noch mit neuen und attraktiveren Angeboten des eigenen Cloud-Dienstes.

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