Nachgebesserte Intel-Mainboards ab 1. März

Der jetzt offenbar behobene Fehler betraf die vier SATA-II-Ports der Chipsätze für Intels Sandy-Bridge-Prozessoren.

Das Sandy-Bridge-Problem bei Intel ist offenbar behoben: Der amerikanische Board-Hersteller MSI hat als erster Hersteller einen genauen Termin angekündigt, wann neue, nachgebesserte Hauptplatinen in Geräten mit dem neuen Vierkern-Prozessor (Codename: „Sandy Bridge“) auf den Markt kommen sollen – schon am 1. März und damit etwa einen Monat früher als von Intel erwartet! Damit auch Laien die neuen Boards der fehlerbereinigten Revision B3 identifizieren können, sollen die neuen Sockel-1155-Mainboards besonders gekennzeichnet sein.

Erst Anfang Februar war bekannt geworden, dass Intel in seiner jüngsten Chip-Generation einen Fehler entdeckt hatte: Laut Intel bestand bei den Mobil- und Desktop-Chipsätzen der auch „Cougar Point“ genannten Intel 6 Serie die Möglichkeit, dass sich die Performance oder die Funktion der vier SATA-II-Schnittstellen im Zeitraum von drei Jahren verschlechtert. Betroffen waren nicht die Prozessoren an sich, sondern die Mainboards, deren Aufgabe es ist, den Rechenkern zu unterstützen. Die Auslieferung der fehlerhaften Bauteile begann am 9. Januar, unmittelbar nach der offiziellen Bekanntmachung von Intel stoppten die meisten Hersteller die Auslieferung von Mainboards für und Notebooks mit Sandy-Bridge-Prozessoren.

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