Michael Dell isst eine Laptop-Verpackung aus Pilzen vor laufender Kamera

Michael Dell isst eine Laptop-Verpackung aus Pilzen vor laufender Kamera

Eigenwerbung in ökologischer Sache: Michael Dell, Gründer und Namensgeber des PC-Dinos Dell, war zu einem Live-Interview auf einer „grünen“ Veranstaltung des Wirtschaftsmagazins „Fortune“ eingeladen. Dort nutzte er die Chance, um Redakteur Andy Serwer von den Vorzügen einer neuen Laptop-Verpackung zu überzeugen. Er aß ein Stück davon auf und bat Serwer, dasselbe zu tun.

Diese interessante Szene ist in einem Video zu sehen, das Fortune veröffentlicht hat (etwa ab Minute 14). Zuvor sprechen Sewer und Dell über nachhaltige Verpackungen. Dann bittet Dell Sewer zu Tisch: ein Häppchen Schaumstoffverpackung aus Pilzen hergestellt, natürlich mit einem Schluck Sojasoße garniert:

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Sewers Meinung dazu: Schmeckt tatsächlich pilzig, wenn auch deutlich zäher als etwa Speisechampignons.

Hintergrund der Geschichte: Dell arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit 2009 an Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Bereits 2012 wollte man 75 der Verpackungen aus ökologischen Rohstoffen anbieten, langfristig strebt man die 100 Prozent an, auch wenn bis dahin noch einige Jahre ins Land ziehen dürften.

Kein Leckerbissen

Wie Dell arbeiten auch andere Unternehmen an Verpackungen aus Pilzen oder Bambus, die Styropor ersetzen und Leichtgeräte bruchsicher transportieren können. Es gibt gleich mehrere Forschungsprojekte hierzu. Bis zu einer herstellerübergreifenden Massenproduktion entsprechender Rohstoffe allerdings dürfte es noch etwas dauern, zumal dabei auch gilt, die Barriere in den Köpfen der Kunden zu überwinden und mögliche Allergien auszuschließen.

Ökologisch fortschrittlich allerdings wäre das allemal. Wenn auch nicht unbedingt ein kulinarischer Leckerbissen: zumindest kompostieren und ohne Rückstände biologisch abbauen ließe die Pilz-Verpackung sich. Eine große Entlastung für die Umwelt.

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