Livestreams mit Tieren: Ein Strauß schlüpft und das ganze Internet schaut zu

Livestreams mit Tieren: Ein Strauß schlüpft und das ganze Internet schaut zu

Wie viele von uns haben schon einmal einem Strauß beim Schlüpfen zugesehen? Die Wenigsten dürften bei dieser Frage mit „Ich!“ antworten. Seit Sonntag sind es deutlich mehr als zuvor.

Am Sonntag deutscher Zeit fand nämlich ein kleines „Internet-Event“ statt. Vor laufender Kamera schlüpfte das kleine Straußenküken „Pip“. Das Event begeisterte insgesamt über eine halbe Millionen Zuschauer. Knapp 40.000 schauten sich den Zeitpunkt des Schlüpfens gleichzeitig an. Das ist kein Einzelfall: Livestreams von Tieren verzücken immer wieder das Netz.

Gegen Ende wurde es noch einmal spannend: Pip hatte sich mit dem Schlüpfen ein wenig zu viel Zeit gelassen, die Eihaut war eingetrocknet. Das Küken klebte im Ei fest und kam von allein nicht heraus. Pips Ziehvater half nach und befreite das zappelnde Küken aus dem Ei. Nun ist Pip wohlauf und von allen Familienmitgliedern begeistert begrüßt worden. Das Internet sah bei alledem zu und hielt gemeinsam den Atem an, als der Ziehvater der Eischale mit einer Zange zu Leibe rückte:

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Tierabenteuer im eigenen Wohnzimmer

Tierstreams wie dieses erreichen oft unglaublich hohe Zuschauerzahlen, denn sie bringen Geschehnisse ins Wohnzimmer, die kaum jemand in seinem Leben sonst mitbekommen würde. Neben dem Straußenküken, das jetzt ausgeschlüpft rund um die Uhr angeschaut werden darf, erfreut sich der Livestream einer Katzenhilfe einer ähnlich großen Beliebtheit. 24 Stunden am Tag kann man Kätzchen beim Trinken, Spielen und Schlafen – zugegeben größtenteils beim Schlafen zusehen.

Wer an Kätzchen und einem Strauß nicht interessiert ist, findet im Internet zahlreiche weitere Tierstreams für den persönlichen Geschmack: Störche, Hunde, Adler, Pandas und sogar Bienen lassen sich rund um die Uhr bestaunen.

Pip bleibt ein Haustier

Und auch wenn in diesen Streams auf den ersten Blick nicht viel zu passieren scheint: die Zuschauer rufen diese Seiten täglich tausendfach auf und erfreuen sich an live übertragenen Tierbildern.

Pip soll übrigens, sobald klar ist, ob es sich um ein Weibchen handelt, bei der Familie wohnen bleiben. Weibchen sind weniger aggressiv. Anderenfalls hat man bereits mehrere Optionen, wo Pip leben kann. Man kann sich also darauf gefasst machen, dass dies erst der Anfang der tierischen Straußenkarriere ist.

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