Intel Edison: SD-Karte ist in Wahrheit ein Mini-Computer

Intel Edison: SD-Karte ist in Wahrheit ein Mini-Computer

Intel hat auf der CES in Las Vegas gleich mehrere interessante Produkte vorgestellt: eine eigene Smartwatch, Wearables in Zusammenarbeit mit Modeketten, ein intelligentes Headset und eine Gestensteuerung, die auf einer 3D-Kamera basiert.

Besonders interessant aber für Bastler, Tüftler und Visionäre: Intel hat den Edison vorgestellt, einen Mini-Computer, der die Form und Größe einer SD-Karte hat. Damit ließe sich praktisch eine Recheneinheit in jede dazu passende Hardware einfach einsetzen. Intel hat diese Möglichkeit in Form einer intelligenten Kaffeetasse vorgestellt.

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Die Möglichkeiten sind in der Tat interessant: Eine SD-Karte war bisher als Speichereinheit bekannt. Man setzte sie in eine Kamera, einen Computer oder ein Tablet ein, um Daten auszutauschen oder Speicher zu erweitern. Beim Edison kehrt sich das Spiel nun um: Sensorik und Speicher sind schon da. Man setzt nun „nur“ noch die Recheneinheit in einen dazu passenden Gegenstand ein, der auch gleichzeitig die Stromversorgung zur Verfügung stellt.

Im Rechner arbeitet ein Intel Quark-Prozessor mit zwei Kernen à 400 Megahertz. Bluetooth und WLAN sind mit drin. Vorinstalliertes Betriebssystem ist Linux. Intel will es Entwicklern erlauben, über ein Software Development Kit eigene Apps für den Chip zu programmieren. Dann dürfte vor allem der Weg zu intelligenten Haushaltsgeräten ein Stück leichter werden. Das Internet der Dinge ist der nächste große Trend.

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