Googles neues Chromebook Pixel verwendet zwei USB-Typ-C-Anschlüsse

Google hat einen neuen, eigenen Laptop vorgestellt. Das neue Chromebook Pixel beerbt die alte Generation und stattet sie mit besserer Hardware aus. In Deutschland soll das Chromebook – wie schon die erste Version – vorerst nicht verfügbar sein. Google hat hier dennoch wieder recht ordentliche Technik verbaut, der Preis bleibt aber hoch, gerade weil das Betriebssystem Chrome OS dem Nutzer einige Einschränkungen abverlangt. Interessantes Detail: Auch Google verwendet den neuen Standard USB Typ-C, bietet hier anders als Apple aber gleich zwei der Schnittstellen an.

Dazu gibt es im neuen Chromebook-Pixel zwei herkömmliche USB-3.0-Steckplätze mit dem alten A-Standard, einen SD-Karten-Slot und einen kombinierten Kopfhörerausgang/Mikrofoneingang. Optional gibt es noch einen HDMI- oder Display-Port-Ausgang dazu. Apple hat im neuen MacBook neben dem Kopfhörerausgang nur eine Schnittstelle verbaut, die auf USB Typ-C setzt. Diese soll gleichzeitig für den Anschluss von Peripherie dienen als auch das Gerät laden. Auch im neuem Chromebook Pixel soll einer der Typ-C-Stecker zum Laden des Geräts verwendet werden.

Des Weiteren hat Google bei der Hardware nicht gespart. Es gibt unter anderem:

  • Prozessoren von Intels neuer Core-i-Serie der 5. Generation. Die Standardausstattung sieht einen Core i5 mit 2,2 GHz und 8 GB RAM vor. Es gibt allerdings auch eine Spitzenversion mit einem Core i7 mit 2,4 GHz und 16 GB RAM.
  • Grafikchip: Intel Graphics 5500, unterstützt 4K-Video-Output über HDMI oder Display Port
  • Das Touchscreen-Display misst 12,85 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.700 px (239 ppi), 400 nit und einen extra weiten Blickwinkel von 178 Grad.
  • Der Akku soll bis zu 12 Stunden durchhalten
  • Kabellose Verbindungen: WLAN 802.11 ac, Bluetooth 4.0
  • Außerdem gibt es eine HD-Webcam mit 720p, eine beleuchtete Tastatur und Stereo-Lautsprecher.
  • Das Gerät ist zugeklappt 1,5cm hoch und wiegt 1,5kg.
  • Betriebssystem ist, natürlich, Googles Cloudsystem Chrome OS

Gegeizt hat Google eigentlich nur beim verbauten Flash-Speicher. Hier stehen nur 32 GB oder wahlweise 64 GB zur Verfügung. Google argumentiert allerdings stets, dass es sich bei Chrome OS ohnehin um ein Cloud-System handle, bei dem viele Daten fern im Google Drive gespeichert würden.

USB Typ-C – heimlicher Star der Woche

Google verkauft das Gerät vorerst nur in den USA über den neu geschaffenen Google Store, der – auch hierzulande – den Hardwareverkauf im Play Store ersetzt. Google verlangt für die Core-i5-Variante des Chromebook Pixel dort 1000 US-Dollar, für die i7-Variante 1.300 US-Dollar. Beides ist sogar ein wenig günstiger als die erste Version. Verfügbar sind die Geräte in den USA sofort, in Deutschland, wie gesagt, vorerst gar nicht. Auch die erste Generation des Chromebook Pixel erschien hierzulande nicht.

Der neue Anschlusstyp USB-Typ-C ist der heimliche Star dieser Woche, nachdem er außer im neuen Apple MacBook nun auch im Chromebook Pixel zum Einsatz kommt. Der Stecker ist deutlich kleiner als der bisherige USB-Typ-A-Port, er soll sowohl Typ A als auch Micro-USB ersetzen. Bei Typ-C ist es egal, in welcher Richtung man ihn einsteckt; der Standard kann sowohl Daten als auch Video- und Audio-Signale übertragen und als Netzstecker dienen und ersetzt damit gleich eine Vielzahl möglicher bisheriger Stecker.

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