Am 8. April beendet Microsoft nach 13 Jahren den Support für Windows XP

Am 8. April beendet Microsoft nach 13 Jahren den Support für Windows XP

Microsoft hat angekündigt, die Unterstützung für sein in die Jahre gekommenes Betriebssystem Windows XP demnächst einzustellen. Somit wird es keine weiteren Aktualisierungen mehr für die 13 Jahre alte Software geben. Wenn Sie noch mit XP arbeiten, sollten Sie künftig vorsichtig sein: Sicherheitslücken können dann nicht mehr durch Updates geschlossen werden. Spätestens jetzt sollten Sie daher auf Windows 7 bzw. 8 umsteigen!

Eine geradezu unwiderstehliche Einladung für Hacker ist die Ankündigung von Microsoft, ab 8. April keine Updates mehr für Windows XP zur Verfügung zu stellen. Surfen mit XP-Rechnern wird damit hochgefährlich, auch Virenprogramme helfen dann nicht mehr. Bereits jetzt warnt Microsoft vor den Gefahren mit einer Meldung auf den entsprechenden PCs. Sind Sie noch XP-User, sollten Sie das alte Betriebssystem nun schnellstmöglich ersetzen. Bei einem älteren Computer sind Sie mit Windows 7 gut beraten. Ob Ihr Gerät bereits für Windows 8 fit ist, können Sie übrigens mit Hilfe des Aktualisierungs-Assistenten (bit.ly/1fO9zX1) herausfinden. Ihre vorhandenen Daten lassen sich mit dem kostenlosen Programm PC-mover Express von Microsoft ganz einfach auf ein aktuelles Windows übertragen. Zum Testen haben Sie auch die Möglichkeit, erst mal eine kostenlose 30-Tage-Demo von Windows 7 herunterzuladen (bit.ly/1cHaRTu), die Sie danach in eine Vollversion umwandeln können.

Die Warnungen vor dem weiteren Gebrauch von Windows XP nach dem 8. April sollten in jedem Fall ernst genommen werden. Natürlich funktioniert Ihr Rechner mit XP zwar auch nach der Support-Einstellung weiterhin, aber mit dem veralteten System zu surfen oder zu mailen, wird ohne Zweifel brandgefährlich! Vor allem für sensible Vorgänge, wie etwa Online-Banking, sollten Sie XP dann auf keinen Fall weiter verwenden. Mit einem 13-jährigen Support hat Microsoft sein Windows XP ohnehin ungewöhnlich lange unterstützt. Jetzt aber ist es wirklich an der Zeit, das zwar bewährte, aber eben mittlerweile auch sehr betagte Betriebssystem in Rente zu schicken und Hackern keine derart leichten Angriffsziele zu bieten.

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