Wie Smartphones schon heute unser Einkaufsverhalten verändern

Smartphones, wie etwa das Galaxy S III von Samsung, werden von den Anwendern immer häufiger auch zur Produktfotoerstellung beim Einkaufen genutzt.

Für immer mehr Menschen ist das alltägliche Leben ohne Smartphone kaum noch vorstellbar. Allein für 2012 wird mit einem Verkauf von 18 Mio. Geräten gerechnet. Zunehmend entdecken die User jetzt auch die praktische Smartphone-Nutzung der Fotoerstellung beim Shoppen – und beeinflussen damit in zunehmendem Maße ihr eigenes Einkaufsverhalten im stationären Einzelhandel.

Der Hightech-Verband BITKOM berichtet, dass bereits 21 Prozent aller deutschen Smartphone-User (und damit etwa 4,5 Millionen Menschen) beim Einkaufen regelmäßig Produktfotos erstellen. Damit vergleichen die Verbraucher Preise und Produkteigenschaften und richten danach ihre Kaufentscheidung aus. Auch die soziale Komponente spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle: Der Austausch der Produktbilder über Smartphones mit Freunden oder Verwandten gehört heute schon für rund 1,8 Millionen Menschen zum Einkaufsritual. Und besonders jüngere User wollen Freunden über das Smartphone in sozialen Netzwerken wie Facebook mitteilen, wenn sie etwas Besonderes erworben haben – und das Gekaufte dann natürlich auch gleich stolz mit einem Foto präsentieren.

Übrigens nutzen, laut BITKOM-Umfrage, 98 Prozent aller Smartphone-Besitzer ihr Gerät, um damit auch Fotos zu schießen. Gleichauf liegt die Beliebtheit des Versendens von Kurznachrichten. Beide Anwendungen liegen damit nur knapp hinter der ursprünglichen Nutzungspriorität eines Handys, dem Telefonieren.

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Ein Kommentar zu “Wie Smartphones schon heute unser Einkaufsverhalten verändern
  1. Diese Textstelle lies mich leicht schmunzeln:
    „Übrigens nutzen, laut BITKOM-Umfrage, 98 Prozent aller Smartphone-Besitzer ihr Gerät, um damit auch Fotos zu schießen.“

    Aber dies nur desshalb weil es mich wundern würde, würden sie dies nicht tun.
    Weiterhin Musik höre, Videos drehen.
    Würde man diese Funktionen nicht nutzen, könnte man sich auch ein „altes“ Nokia, Samsung oder gar Siemens Handy zulegen, bei dem diese Funktionen nicht vertreten sind.

    Ich kann im allgemeinen nicht verstehen wieso sich einige Menschen unbeding ein Smartphone besorgen MÜSSEN.

    In meinem Freundeskreis beginnt es auch langsam.
    Allerdings bleibe ich meinem Handy treu solange ich damit telefonieren, SMS schreiben und Musik hören kann.

    Wenn diese Funktionen ausfallen, werde ich mir mit hoher Wahrscheinlichkeit das selbe Handy noch einmal kaufen weil ich damit voll und ganz zufrieden bin.

    Fakt: Man benötigt nur soviel Handy wie man auch nutzen kann.

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