Handy-Datenbank: Wie sie mir beim Kauf half und was sie nicht verriet

Neulich habe ich mir ein neues Smartphone zugelegt. Es sollte nicht so wuchtig sein wie das, was meine Freunde oft mit sich herumschleppen, aber durchaus auf dem aktuellen Stand der Technik. Gar nicht so einfach, diese Kombination zu finden. Eine Handy-Datenbank hat mir schließlich bei der Entscheidung geholfen.

Das Grundproblem beim Handykauf besteht darin, dass es das beste Smartphone nun mal nicht für den günstigsten Preis gibt. Wer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anstrebt, muss einen Kompromiss finden, der irgendwo in der Mitte zwischen den Extremen liegt. Konkret müsst ihr euch entscheiden, was das Gerät können soll und worauf ihr verzichten könnt. Eine Handy-Datenbank hilft euch dabei.

GSMArena bietet viele Möglichkeiten, die Handy-Suche einzugrenzen (Screenshot von GSMArena)

GSMArena bietet viele Möglichkeiten, die Handy-Suche einzugrenzen (Screenshot von GSMArena)

Einige Beispiele: LTE könnt ihr vielleicht nur selten nutzen, weil ihr auf dem Land lebt und das Netz dort nicht ausgebaut ist. NFC wäre jedoch nice to have, weil ihr gerne im Supermarkt mit dem Smartphone als Kreditkartenersatz bezahlen wollt. Und braucht ihr tatsächlich einen Steckplatz für SD-Karten, wenn der interne Speicher groß genug ist?

Wissen, worauf ihr verzichten könnt

Mir war wichtig, dass mein neues Smartphone so kompakt ist, dass ich es mit einer Hand bedienen kann. Dabei ist nicht allein die Größe des Displays entscheidend (unter 4,8 Zoll), sondern auch, dass dessen Einfassung nicht allzu breit ausfällt. Schließlich muss ich auch bei einhändiger Bedienung mit dem rechten Daumen noch in die Ecke links oben gelangen, wo sich in vielen Apps die Navigation befindet.

Der Prozessor sollte schnell genug sein und der Arbeitsspeicher mindestens zwei Gigabyte fassen. Wenn möglich sollte es ein Smartphone aus dem Vorjahr sein, damit es nicht zu teuer wird, aber auf absehbare Zeit immer noch die aktuelle Android-Version darauf läuft. Diese Kriterien allein haben meine Suche schon auf eine überschaubare Anzahl an Modellen heruntergebrochen. Darüber hinaus hatte ich noch ein paar Extrawünsche: einen NFC-Chip und einen Fingerabdrucksensor. Beides wäre aber nicht absolut notwendig gewesen.

Rutschfestigkeit in keiner Datenbank

Eine der umfangreichsten Handy-Datenbanken findet ihr bei GSMArena. Aber auch dort sind einige Smartphones nicht vertreten wie das Wileyfox Swift mit Cyanogen OS, das jedoch in der Datenbank von inside-handy.de gelistet ist. Doch auch der Onlineshop von Euronics ist letztlich eine Datenbank. Die Suche könnt ihr dort auf Hersteller, Preis, Betriebssystem, Bildschirmgröße, Display-Technologie und Eigenschaften wie LTE, NFC oder Speichergröße eingrenzen.

Auch Euronics hilft mit zahlreichen Filtern die Suche nach dem Smartphone einzuschränken (Screenshot von euronics.de)

Auch Euronics hilft mit zahlreichen Filtern die Suche nach dem Smartphone einzuschränken (Screenshot von euronics.de)

Die Suche solltet ihr nun soweit beschränken, dass eine Handvoll Geräte überbleibt, und diese dann in einem Laden selbst in die Hand nehmen. Denn eine Datenbank kann noch so umfangreich sein, alle Eigenschaften werden dort nicht abgebildet. Auf den Produktbildern lässt sich immerhin noch erkennen, wenn die Kamera auf der Rückseite einige Millimeter heraussteht (was ich nicht mag). Doch ob die Rückseite rutschig ist oder wo der Schwerpunkt zieht, wenn das Smartphone in einer Hand gehalten wird, lässt sich per Augenschein nicht feststellen.

Es war gar nicht so einfach, das richtige Smartphone zu finden. Es ist ein Sony Z5 Compact geworden. Viele Alternativen gab es in dieser Größe auch nicht. Ich habe so lange nach Vorjahresmodellen gesucht oder Geräten, die für etwas weniger Technik wesentlich günstiger sind, bis das Z5 Compact so im Preis gefallen war, dass ich einfach zuschlagen musste.

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