Tod eines Visionärs

Apple-Gründer Steve Jobs hinterlässt nach seinem frühen Tod eine trauernde Fan-Gemeinde.

Auch auf einem rein auf technische News ausgerichteten Blog wie dem unseren muss es nach einem solchen Ereignis erlaubt sein, einmal eine Meldung fernab der jüngsten technologischen Entwicklungen zu verfassen. Bei aller gebotenen Geschwindigkeit an Neuerungen in einer auf technischen Fortschritt basierenden Gesellschaft des Digitalzeitalters gilt es an einem Tag wie diesem innezuhalten anlässlich des Todes von Steve Jobs.

Der Apple-Chef ist am 5. Oktober im Alter von nur 56 Jahren seinem Krebsleiden erlegen und hinterlässt die Branche mit großer, aufrichtiger Trauer und einer kaum zu füllenden Lücke. Ein außergewöhnlicher Visionär, der die Welt mit Macs, iPhones, iPods und iPads verändert hat, wird als Wegweiser und Ideengeber für eine ganze Generation fehlen.

Immer wieder hat sich das kreative Genie Jobs selber erfunden, immer war er den zahlreichen Mitbewerbern mit seinen Visionen einen Schritt voraus und immer hatte er den richtigen Riecher für Produkte, die vielleicht nicht jeder wirklich brauchte, aber die jeder unbedingt haben wollte.

Legendär die Lebensgeschichte Jobs, der seinen ersten Macintosh-Computer 1976 in einer Garage zusammenbastelte und dort auch sein Unternehmen Apple gründete. Der wirkliche Siegeszug begann nach 1997, als Jobs zunächst iMac, iBook und den Power Mac entwickelte. Der erste Apple-Store eröffnete 2001, im selben Jahr erschien der erste iPod – und veränderte den Musikmarkt für immer. Diese und auch alle weiteren Produktinnovationen stellte Jobs stets persönlich der staunenden Öffentlichkeit vor, immer in Jeans, schwarzem Rollkragenpullover und Turnschuhen. Als Jobs vergangenen Dienstag noch nicht mal als Überraschungsgast bei der Präsentation des iPhone 4S aufgetreten war, befürchteten Insider schon das Schlimmste – und sollten recht behalten.

Auf der Homepage von Apple sind die stylischen Produkte, die sonst hier für ein ganz eigenes Lebensgefühl stehen, derzeit verschwunden. Stattdessen findet sich dort nur ein Schwarzweiß-Portrait von Jobs mit der Head „Steve Jobs, 1955-2011“. Unter der eingerichteten E-Mail-Adresse rememberingsteve@apple.com können Fans ihre Trauer, Erinnerungen und Gedanken an Steve Jobs teilen.

Nicht nur das gesamte Internet, sondern die Welt trauert um Steve Jobs.

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