Sonys Spitzen-Smartphone: Aus dem Xperia Z4 wird das Xperia Z3+

In Japan als Xperia Z4 bereits vor einigen Wochen vorgestellt, kommt dieses nun auch in hiesige Gefilde. Doch Sony betont mit einem anderen Namen, dass das „richtige“ Z4 wohl erst später folgt. Denn in der westlichen Welt wird das Spitzen-Smartphone als Xperia Z3+ verkauft.

Neues?

Die bereits kommunizierten Daten sind geblieben, geändert hat sich an der Top-Ausstattung also nichts. Das heußt konkret: Der Snapdragon 801 aus dem Z3 wird durch den deutlich leistungsstärkeren Snapdragon 810 Octacore-Chip mit 64bit-Architektur ersetzt. Der dürfte die Performance noch einmal erhöhen, gehört die SoC-Lösung von Qualcomm doch zu den besten der Gegenwart. Der etwas schwächere 2900 mAh Akku soll eine zweitätige Akkulaufzeit und eine Schnelllade-Funktion bieten, 3GB Arbeitsspeicher und 32GB Flash-Speicher (vorher 16GB) gehören auch zu einer Selbstverständlichkeit. Letztgenannter kann dank microSD-Kartenslot um 128GB erweitert werden.

Optisch hat sich kaum etwas getan. (Foto: Sony)

Optisch hat sich kaum etwas getan. (Foto: Sony)

Am Full-HD-Triluminos-Display mit 428ppi, 5,2 Zoll Größe und Full-HD-Auflösung hat sich nichts getan – da schaffen andere Hersteller wie LG und Samsung mehr. Die 20,7 Megapixel-Kamera (Rückseite) wurde nicht ersetzt, aus der 2 Megapixel Frontcam wurde eine mit 5 Megapixel. Auffällig dürften der 25mm-Weitwinkel mit 360-Grad-Blick sowie die 4K-Videoaufnahme sein.

Sony verspricht einige praktische Elemente, beispielsweise die selbständige Anpassung der Klangqualität – abhängig von dem Headset, das man besitzt. Eine digitale Geräuschminimierung und die Erhöhung der Wiedergabetreue dank der Software DSEE HX sind mit dabei. Der hauseigene LDAC-Codec zum optimalen Übertragen von Musik über Bluetooth wird unterstützt. Gleiches gilt für Remote Play zum Spielen von PS4-Games über das heimische WIFI-Netzwerk. Und in der neuen Xperia Lounge Gold dürfen Besitzer an Gewinnspielen teilnehmen und Entertainment-Angebote von Sony nutzen.

Das hat sich getan. (Foto: Sony)

Das hat sich getan. (Foto: Sony)

Minimal hat sich beim Design etwas geändert. Das Z3+ wiegt nur 144 Gramm und ist 6,9 mm dünn, Aluminium und Glas dominieren das Äußere. Das Smartphone ist nach wie vor gegen Wasser und Staub geschützt (IP65/68). Neu ist der freiliegende micro-USB-Anschluss, der intern abgedichtet wurde. Wenn dort Wasser reinläuft, ist es nicht tragisch. Sony sieht dies als Vorteil, muss man so keine Abdeckklappe mehr öffnen oder schließen, um das Telefon aufzuladen oder Daten zu übertragen. Die magnetischen Ladepins des Z3 gehören ferner der Vergangenheit an.

Sinnvolles Update?

Anfang Juli wird das Xperia Z3+ mit Android 5.0 deutschlandweit bei O2 und Base angeboten – in Schwarz und Weiß. In Wassergrün und Kupfer wird es später auch verkauft. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 699 Euro.

Nur ein Update. (Foto: Sony)

Nur ein Update. (Foto: Sony)

Letztlich reden wir hier wirklich „nur“ über eine kleine Aktualisierung, die ohnehin nicht den Sprung auf den Namen Z4 verdient hätte. Ein schnellerer Prozessor und minimale Anpassungen machen noch lange kein neues Smartphone. Und mal ehrlich: Sony versäumt es nach wie vor, ein höher aufgelöstes Display zu verbauen. Ein paar frische Ideen, wie sie Samsung beim Galaxy S6 (Edge) bewies, würden dem Spitzen-Telefon sicherlich auch nicht schaden.

Dennoch: Das Z3+ dürfte ein mächtiges Smartphone für anspruchsvolle Nutzer werden – daran gibt es nach dem aktuellen Z3 keinen Zweifel.

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