Sony präsentiert mit First Flight eigene Crowdfunding-Plattform für kreative Ideen

Sony präsentiert mit First Flight eigene Crowdfunding-Plattform für kreative Ideen

Crowdfunding ist trendy. Mit First Flight stellte Sony eine eigene Plattform vor, auf der künftige Projekte von potentiellen Kunden vorfinanziert werden sollen. Eine gute Idee?

Der Kunde als Betatester?

Bevor ein Produkt in den Handel kommt, möchte Sony allen Anschein nach schon Geld von Käufern haben. Via Crowdunding wird die Entwicklung und Herstellung vorfinanziert, zugleich aber festgestellt, ob überhaupt Interesse an vielleicht sogar mutigen Ideen besteht. Bei First Flight geht’s allerdings ausschließlich um Firmen-eigene Erfindungen, die ähnlich wie bie Kickstarter und Co. einem Publikum präsentiert werden. Und dieses soll im besten Fall Geld vorschießen, um so vielleicht attraktive Konditionen zu erhalten.

Einerseits mag Crowdfunding eine moderne Art der Finanzierung sein, andererseits stellt sich schon die Frage, ob das ein Konzern wie Sony nötig hat. Man spart sich hohe Investitionen, gibt das Risiko an Endkunden ab, die im schlimmsten Fall zum Betatester werden. Positiv betrachtet erhalten Kunden das, was sie wirklich wünschen und begleiten transparent die Entwicklung. Vielleicht können sie sogar mitentscheiden, wohin die Reise geht.

Bekanntes Konzept

Was Sony mit First Flight vorhat, dürften die kommenden Wochen und Monate zeigen. Den Anfang machen bereits erste Projekte, die in einer Teaser-Phase vorgestellt werden. Hier gilt es erst, genügend Interessenten zu finden. Ist die Resonanz groß genug, folgt die Crowdfunding-Phase, in der Geld eingesammelt wird. Wird das anvisierte Ziel erreicht, geht es mit der E-Commerce-Phase, in der „Backer“ regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden und das Produkt später ausgeliefert wird. Also ganz genauso wie bei Kickstarter oder Indiegogo.

Sony präsentiert zum Launch von First Flight durchaus spannende Ansätze. Bei der FES Watch handelt es sich um eine e-Paper-Armbanduhr, die über das gesamte Armband geht. Bei dem DIY-Baukasten MESH können Sensoren und kleine Motoren angesteuert und im Haushalt verwendet werden. Großes Potential besitzt auch der HUIS Remote Controller. Das ist eine Universalfernbedienung mit e-Paper-Display, die bereits finanziert wurde.

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First Flight ist leider nur in Japan verfügbar, einzig Sony-Mitarbeiter dürfen Projekte vorstellen. Bei Erfolg dürfte diese Firmen-eigene Plattform auch weltweit von Bedeutung werden. Bis dahin lohnt sich ein Blick auf die First Flight-Seite mit weitere Details (sofern man sie übersetzen lässt oder Japanisch beherrscht).

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