Shopping der Zukunft: IKEA experimentiert mit Virtual Reality

Shopping der Zukunft: IKEA experimentiert mit Virtual Reality

In Möbel integrierte Qi-Ladestationen, Augmented Reality-Elemente für Arbeitstische der Zukunft und nun auch Virtual Reality. Mit einer Software für die VR-Brille HTC Vive soll der Kauf einer Küche bei IKEA zu einem interaktiven Erlebnis werden.

Nur für HTC Vive

Wie werden wir in den kommenden Jahren Produkte kaufen? Nur noch im Internet? Oder womöglich tatsächlich virtuell mittels einer Brille in einem fiktiven Kaufhaus? Zumindest bei IKEA macht man sich Gedanken darüber, wie das Erlebnis verbessert werden könnte – auch mittels moderner Technologien. Exklusiv für das kürzlich veröffentlichte VR-Headset HTC Vive steht nun auch die Anwendung Virtual Reality Kitchen Experience bei Steam zum Gratis-Download bereit.  Es handelt sich um ein Pilotprojekt, bei dem mit dem Trendthema experimentiert wird. Und es zeigt, was technisch gegenwärtig realisierbar ist.

Deine Zustimmung zur Anzeige dieses Inhalts

Um diesen Inhalt von YouTube ansehen zu können, benötigen wir deine einmalige Zustimmung. Bitte beachte dabei unsere Datenschutzbestimmungen und die Datenschutzhinweise von YouTube. Über die Cookie-Einstellungen (Link in der Fußzeile) kannst du die Einwilligung jederzeit widerrufen.

Nutzer von HTC Vive können mit der App drei vorgefertigte Ikea-Küchen besuchen und so genau erfahren, wie diese beispielsweise in der eigenen Wohnung wirken würden. Auch aus Sicht eines Kindes dürfen die virtuellen Räume begutachtet werden. Technisch basiert das Programm auf der Unreal Engine 4, bis August sollen regelmäßig Aktualisierungen erscheinen, die mehr Optionen zur Folge haben. Durch aktive Nutzer sollen fortlaufend Informationen gewonnen werden, mit denen man die Anwendung verbessert wird. Und vielleicht erhält man perspektivisch auch die Chance, seine eigenen vier Wände via VR-Brille mit IKEA-Produkten einzurichten. So weit ist die VR Experience allerdings noch lange nicht.

VR-Shopping?

Ohnehin ist fraglich, ob VR und klassisches Einkaufen im stationären Handel sinnvoll funktionieren kann. Vermutlich sind sehr spezielle Anwendungen sinnvoll. VR-Brillen in der Küchen-Abteilung bei IKEA könnten den Anreiz zum Kauf von teuren Luxus-Küchen gewiss erhöhen. Vorstellbar wären auch VR-Ansätze für Google Cardboard, was man gut für Marketing-Aktivitäten verwenden könnte. Ob man irgendwann auf der Couch virtuell einen Elektro- oder eben Möbelmarkt besucht, um dort vor digitalen Regalen zu stehen und etwas in den nicht real vorhandenen Einkaufswagen zu legen? Kaum vorstellbar, weil es zumindest für mich nicht gerade reizvoll klingt. VR und vor allem Augmented Reality als Ergänzung, um das Erlebnis zu verbessern – das passt. Und genau in diese Richtung schielt wohl auch IKEA.

close

Neue Beiträge abonnieren!

Täglich frisch um 17 Uhr im Postfach

Themenauswahl

Änderungen jederzeit über die Abo-Verwaltung möglich – weitere Themen verfügbar

Jetzt kommentieren!

Schreibe einen Kommentar

*
*
Bitte nimm Kenntnis von unseren Datenschutzhinweisen.