Samsung Galaxy Z Fold7: 5 Gründe, wieso uns das Foldable auf den zweiten Blick so begeistert

Samsung Galaxy Z Fold7: 5 Gründe, wieso uns das Foldable auf den zweiten Blick so begeistert
Einige Smartphones, darunter das Z Fold 7, besitzen bereits die One UI 8 seit dem Erscheinen. (Foto: Samsung)

Zugegeben: Als Samsung das Galaxy Z Fold7 ankündigte, dachte ich: „Okay, der Nachfolger vom Nachfolger vom Nachfolger – wie spannend kann das sein…“. Doch schnell stellte ich fest: Das stimmt so nicht. Die Koreaner haben das Z Fold7 in wichtigen Bereichen verbessert und so ein wirklich tolles Foldable geschaffen. Ja, auch das neueste Fold ist kostspielig, aber wir finden: Der Preis ist gerechtfertigt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Galaxy Z Fold7 ist zwar teuer, aber auch ein ganz besonderes Smartphone.
  • Gegenüber den Vorgängern gibt es viele Verbesserungen.
  • Samsung optimierte das Design und die Robustheit.
  • Obwohl das Z Fold7 bei über 2.000 Euro beginnt, ist der hohe Preis gerechtfertigt.

Das gefällt uns am Galaxy Z Fold7 besonders gut:

1. Wirklich, wirklich, wirklich richtig dünn

Auch wenn du vielleicht nicht damit gerechnet hast, aber gegenüber den Vorgängern hat sich bezogen auf die Maße sehr viel getan. Klappst du das Z Fold7 auf, ist es nur 4,2 Millimeter dünn. Zusammengeklappt ist es zwar mit 8,9 Millimetern eine Ecke dicker, doch von „fett“ kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Das Fold7 fühlt sich wie ein normales Smartphone an, was auch an dem 6.5 Zoll großen AMOLED-Display liegt, den du als Hauptbildschirm verwendest. Faltest du das Smartphone auf, offenbart sich das mit 8 Zoll riesige Innendisplay.

Fast so flach wie eine Flunder. (Foto: Samsung)
Fast so flach wie eine Flunder. (Foto: Samsung)

Zur Verdeutlichung: Das Z Fold5 war noch 6,1 Millimeter (aufgeklappt) bzw. 13,4 Millimeter dick (zugeklappt) und besaß zugleich kleinere Display (6,2 Zoll und 7,6 Zoll). Ebenfalls waren die Bildschirme etwas niedriger aufgelöst.

Klar, das Z Fold7 ist gegenüber den Vorläufern etwas länger und breiter, aber dafür sind die Displays größer und die Ränder schmaler. Das alles alles wiegt zusammen nur 215 Gramm – Wahnsinn! Das Z Fold6 kam noch auf 239 Gramm, das  Fold5 sogar auf 253 Gramm.

2. Einfach moderner

Der Sprung vom Fold6 zum Fold7 ist tatsächlich ein überraschend großer. Zuletzt wirkte das Außendisplay eher wie eine Fernbedienung – es war sehr schmal. Jetzt stimmt der Formfaktor, sodass du auch das Gefühl hast, ein richtiges Smartphone in den Händen zu halten. Das Innendisplay ist weiter gewachsen und bietet dadurch eine größere Arbeitsfläche.

Ein nahezu quadratisches Tablet erwartet dich, wenn du das Telefon aufklappst. (Foto: Samsung)
Ein nahezu quadratisches Tablet erwartet dich, wenn du das Telefon aufklappst. (Foto: Samsung)

Die mattere Glasrückseite, besagte schmalere Displayränder und eine in jedem Fall gestiegene Eleganz zeigen bei genauerer Betrachtung, dass sich Samsung ins Zeug gelegt hat, um das Galaxy Z Fold7 weiter zu verbessern und – ja – zu verschönern. Formfaktor und Aufteilung der Komponenten (Kameras, Tasten etc.) wirken sehr viel besser und überlegter. Eine runde Sache, sozusagen. Wäre das Z Fold7 im aufgeklappten Zustand nicht eher quadratisch…

3. Garantiert robust

Klar, bei einem Foldable muss der Falt- bzw. Klapp-Mechanismus überzeugen. Und auch in diesem Bereich gibt es deutliche Verfeinerungen. Samsung zufolge hält das Scharnier bis zu 500.000 Faltungen (Vorgänger: 200.000). Ein paar Influencer haben dies schon ausprobiert, der koreanische Youtuber Tech-it ist aktuell bei 150.000 Mal angekommen. Und das Telefon funktioniert nach wie vor. Trotzdem handelt es sich nur um Theorie, nicht um eine praxisnahe Verwendung. Faltest du das Fold7 100 Mal am Tag, würdest du fast 14 Jahre benötigen, um die 500.000 zu knacken.

Darüber hinaus punktet das Samsung Galaxy Z Fold7 mit weiteren Aspekten: Im Hauptdisplay versteckt sich eine Titan-Verstärkung, was die Stabilität erhöht und zugleich das Gewicht senkt. Gorilla Glass Victus 2 befindet sich am Außendisplay, eine IP48-Zertifizierung gibt’s auch. Somit ist es vor Wasser und Staub geschützt.

Technisch bedingt ist das faltbare Innendisplay empfindlicher (Mohs-Härte 3), aber auch hier hat sich die Qualität im Vergleich zum Fold5 (Mohs-Härte 2-3) verbessert.

4. Hochwertige Komponenten

Das Samsung Galaxy Z Fold7 besitzt alles, was das Herz begehrt und im Jahr 2025 „en vogue“ ist. Im Inneren werkelt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite, der nach wie vor beste Chip für Android-basierte Geräte. Wi-Fi 7, 5G, UWB, Dual-eSIM, bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB ROM – es mangelt an nichts. An Performance schon gar nicht.

Die Kamera stammt aus der S-Reihe. (Foto: Samsung)
Die Kamera stammt aus der S-Reihe. (Foto: Samsung)

Die 200 Megapixel-Hauptkamera stammt aus dem Galaxy S25 Ultra und lieferte dort schon Top-Ergebnisse. Zwar basiert das gesamte Kamera-System auf dem der S-Reihe der letzten Jahre, doch dieses bietet die gewohnte Samsung-Qualität.

Einziger Wermutstropfen mag sein, dass das Fold7 erstmals den S-Pen nicht mehr unterstützt, du also auf den Stylus verzichten musst.

5. Software und langer Support

Nicht nur die Hardware soll beim Galaxy Z Fold7 überzeugen, sondern auch die Software. Samsung verlässt sich auf Android 16 und die hauseigene One UI 8, die natürlich auf das Foldable ausgelegt ist. Das Betriebssystem bringt nicht nur eine Armada an KI-Features (Galaxy AI) mit, sondern auch spezielle Anpassungen für das Smartphone. Der DeX-Modus etwa verwandelt das aufgeklappte Fold7 in eine Arbeitsumgebung – im Stil eines Windows- oder Linux-PCs. Produktive Arbeit ist auf dem 8-Zoll-Display sehr gut möglich. Dafür sorgen auch allerlei Multitasking-Anpassungen, sodass du mehrere Programme gleichzeitig bequem verwenden kannst.

Das Foldable bietet angepasste Anwendungen. (Foto: Samsung)
Das Foldable bietet angepasste Anwendungen. (Foto: Samsung)

Mittlerweile ist der lange Support bei der S- und Z-Reihe von Samsung Standard, Samsung verspricht dir sieben Jahre große Android-Updates und Patches. Etliche neue Funktionen dürften in den kommenden Jahren noch folgen – ohne zusätzliche Kosten für dich.

Fazit: Das Galaxy Z Fold7 ist dein neues Rundum-Sorglospaket

Eigentlich lässt sich das alles salopp zusammenfassen: Das Galaxy Z Fold7 sieht schon geil aus, sorgt ganz sicher für neidische Blicke und bietet eine Highend-Technik sowie eine hochwertige Verarbeitung. Für Entertainment und Arbeit ist das Foldable gleichermaßen geeignet, im Zweifel nutzt du es als ganz normales Smartphone.

Auch in Schwarz sehr edel. (Foto: Samsung)
Auch in Schwarz sehr edel. (Foto: Samsung)

Ja, wir hätten nicht gedacht, dass das Z Fold7 gegenüber den Vorgängern solch große Optimierungen besitzt. Und die machen deutlich, dass Samsung nicht nur kleckern, sondern auch klotzen möchte. Und kann! Die ebenfalls aktive Konkurrenz belebt offenbar auch die Kreativität der Koreaner. Gut so.

Ein paar Kritikpunkte sollten wir bei all dieser Begeisterung nicht unter den Teppich kehren. Die Sache mit dem S-Pen ist etwas bedauerlich. Und der 4.400-mAh-Akku ist zwar solide, aber hätte gewiss größer ausfallen und eine flottere Schnellladefunktion (mit mehr als 25 Watt) haben können. Für uns ist jedoch nur eines wirklich schade: Das Samsung Galaxy Z Fold7 geht preislich bei unverbindlichen 2.099 Euro los. Puh. Das muss man sich erst einmal leisten können. Andererseits ist die stolze Summe auch eine Investition in ein außergewöhnliches Falt-Smartphone der Extraklasse.

Neue Beiträge abonnieren!

Täglich frisch um 17 Uhr im Postfach

Themenauswahl

Änderungen jederzeit über die Abo-Verwaltung möglich – weitere Themen verfügbar

Jetzt kommentieren!

Schreibe einen Kommentar

*
*
Bitte nimm Kenntnis von unseren Datenschutzhinweisen.