Der heutige Marktführer Samsung mit dem Galaxy Note 7, das sich wahlweise wieder mit einem Stylus bedienen lässt. Bild: Samsung

Samsung gibt Galaxy Note-Serie nicht auf: Note 8 soll im nächsten Jahr kommen

Nach dem Debakel rund um das Galaxy Note 7 hätte man meinen können, Samsung stelle die Serie komplett ein. Aber das Galaxy Note 8 wurde bereits mehr oder weniger angekündigt.

Die massiven Akkuprobleme führten dazu, dass das Galaxy Note 7 erst vom Hersteller ausgetauscht und kurze Zeit später sogar komplett zurückgerufen wurde. Millionen Geräte weltweit waren betroffen, für Samsung ist dies eine sehr kostspielige Angelegenheit. Auch, weil die defekten Smartphones wohl alle vernichtet werden. Neben einem Imageschaden für den Konzern dürfte die hauseigene Galaxy Note-Reihe nicht mehr für Sicherheit und Hochwertigkeit stehen. Und trotzdem folgt 2018 ein neuer Versuch – das Galaxy Note 8.

50 Prozent günstiger in Südkorea

Im Heimatland Südkorea möchte man ehemaligen Käufern des Galaxy Note 7 einen Rabatt von 50 Prozent geben, wenn sie das Galaxy Note 8 oder das ebenfalls noch nicht in dieser Form angekündigte Galaxy S8 erwerben. Bei Ratenkauf zahlen Kunden nur 12 statt den sonst vorgesehenen 24 Monatsraten. Ob man mit solch einer Aktion das Vertrauen wieder gewinnen kann? Zumindest ist es ein Versuch, der auch verdeutlicht: Samsung glaubt an eine Zukunft der Note-Serie, die neben dem Galaxy S zu den Smartphone-Flaggschiffen gehört.

Ob wir auch in Europa attraktive Angebote für geschädigte Kunden erhalten? Das wird sich zeigen. Schon beim Note 7-Austauschprogramm, bei dem „Opfer“ ein Galaxy S7, Galaxy S7 Edge oder den Kaufpreis zurück erhielten, legte Samsung erst einmal nichts weiter drauf – in den Staaten dagegen schon.

Das S7 Edge - hoffentlich war der erste Vorfall nur Zufall. (Foto: Samsung)

Das S7 Edge – hoffentlich war der erste Vorfall nur Zufall. (Foto: Samsung)

Und eines können wir nur hoffen: Dass die explosiven Akkus nicht noch größere Wellen schlägen. Erste Meldungen darüber, dass auch das S7 Edge betroffen sein könnte, machen gegenwärtig die Runde.

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