Runcible: Das etwas andere Smartphone

Schon vor über einem Jahr sorgte Runcible für Aufsehen. Denn das Smartphone des US-Unternehmens Monohm sieht eher wie eine klassische Taschenuhr aus. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit des cleveren Telefons.

Keine Frage: Runcible ist ein Blickfang. Das liegt daran, dass das Smartphone ein rundes Gehäuse aus Holz oder alternativ recyceltem Plastikmüll besitzt. In diesem befindet sich ein 2,5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 640 x 640 Bildpunkten. Verbaut werden zudem ein Qualcomm Snapdragon 410 Prozessor mit vier Rechenkernen, 1GB RAM, 8GB Flash-Speicher, ein microSD-Kartenslot und eine 7 Megapixel Rückseiten-Kamera. Quad-Band-GMS, UMTS, WIFI, Bluetooth 4.1, GPS mit Glonass – alles ist mit dabei. Außer LTE, das steht wohl noch nicht ganz fest.

Das ist ein Smartphone? (Foto: Monohm)

Das ist ein Smartphone? (Foto: Monohm)

Anderer Fokus

Ja, das mögen keine Highend-Komponenten sein, der Fokus liegt aber ohnehin woanders. Denn zum einen verspricht man mit Runcible eine neue Art Smartphone, das auf akustische Signale und demnach nervige Ablenkungen verzichtet. Vielmehr soll man nicht von einem Stück Elektronik abgelenkt werden. Nutzer verwenden es nur dann, wenn sie möchten. Und da ist der Punkt Nachhaltigkeit: Wiederverwertete Komponenten bzw. nachwachsende Rohstoffe (Holz) werden genutzt, außerdem sei eine Reparatur für Laien möglich. Bastler können sogar den GPIO-Port nutzen und das eigene Smartphone erweitern.

Und trotzdem reden wir über ein vollwertiges Telefon. Vorinstalliert ist das Betriebssystem BuniOS, das auf Android 5.1 aufbaut und Zugriff auf Android- und Web-Apps garantiert.

Crowdfunding

Leider kann Runcible noch nicht regulär gekauft werden. Die US-amerikanischen Erfinder sammeln derzeit 250.000 US-Dollar bei Indiegogo ein, via Crowdfunding soll das Stück Technik finanziert werden. Für 400 US-Dollar können sich Interessierte die Runcible Babbage mit Plastikrückseite sichern, für 100 US-Dollar mehr bekommt man die Runcible Lovelace aus Holz. Recht hohe Preise, keine Frage. Nur dafür erhält man auch ein Smartphone mit dem gewissen „Etwas“.

Weitere Details erhaltet ihr bei Indiegogo und auf der offiziellen Webseite.

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