Pebble Time: Smartwatch mit Farbdisplay und 7 Tagen Akkulaufzeit auf dem Weg zu neuem Kickstarter-Rekord

Eine in mehrerlei Hinsicht bemerkenswerte Geschichte: Pebble, der unabhängige Hersteller der gleichnamigen E-Ink-Smartwatch hat eine neue Version vorgestellt. Und die ist auf dem Weg, alle Rekorde zu brechen. Die Pebble Time der 2. Generation verfügt diesmal über ein farbiges E-Ink-Display und bringt trotzdem eine siebentägige Akkulaufzeit mit. Auf Kickstarter hat das Projekt binnen einen Tages bereits über 8 Millionen US-Dollar von fast 40.000 Unterstützern eingesammelt.

Mit diesen Zahlen dürfte ein neuer Kickstarter-Rekord nicht mehr lange auf sich warten lassen. Und 30 Tage bleiben Pebble Technology noch, um das Crowdfunding-Projekt erfolgreich abzuschließen. Bisher liegt der Förderungsrekord auf Kickstarter bei etwas mehr als 13 Millionen Dollar, eingeheimst von der Kühlbox The Coolest Cooler im vergangenen August. Pebble hat gute Chancen, das zu übertrumpfen.

Warum auch nicht, denn Pebble und Kickstarter sind beste Freunde. Bereits in den frühen Kickstarter-Jahren im Mai 2012 schaffte Pebble mit der ersten Generation seiner Smartwatch hier mit über 10 Millionen eingesammelten US-Dollar einen ersten Rekord, der jahrelang hielt. Die Aktion half beiden Unternehmen gleichermaßen. Für Kickstarter bedeutete es einen Meilenstein. Erst dieser Achtungserfolg verschaffte der Plattform eine hohe mediale Aufmerksamkeit, und es begann die große Zeit der Hardware-Startups, die ihre teils kuriosen Projekte von der Crowd fördern ließen.

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Pebble verkaufte insgesamt mehr als 1 Millionen Stück der ersten Smartwatch – ein großer Erfolg für ein unabhängiges Hardware-Startup – und legte damit auch den Grundstein für die mittlerweile sehr emsig vertriebene Produktkategorie Smartwatch. Namhaftere Hersteller wie Samsung, LG und Motorola brachten eigene Smartwatches heraus, Apple wird in Kürze folgen. Pebble bleibt trotzdem beliebt aufgrund des minimalistischen Designs und der langen Akkulaufzeit.

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Pebble Timeline: Wie ein chronologisch sortiertes Google Now

Pebble Time kommt mit einem runderen Display und insgesamt einem etwas kompakterem Design daher. Die Uhr ist wasserdicht, kann auch als Fitness-Tracker fungieren und lässt sich wieder mit Android- und iOS-Systemen verbinden. Über tausend wählbare Oberflächen stehen zur Verfügung. Die neue Oberfläche Pebble Timeline informiert den Nutzer über Aktuelles, anstehende Termine, aber auch darüber, was er in der Vergangenheit verpasst haben könnte. Mit Hilfe physischer Knöpfe lässt sich auf der Uhr in der Zeit vor- oder zurückspringen. Pebble Timeline erinnert an Googles persönlichen Assistenten Google Now, bietet aber mehr Ordnung. Eine schöne neue Funktion!

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Auf die technischen Eigenschaften wie GHz, RAM oder internen Speicher geht Pebble in der Kampagne leider nicht ein. Allein vom Aussehen und der Demonstration her läuft die Uhr allerdings sehr flüssig und sie soll in Kombination mit einem Smartphone als dessen Erweiterung, nicht dessen Ersatz fungieren. Frühbucher zahlen für die Pebble samt Lieferung nach Übersee 159 US-Dollar (140 Euro), allerdings sind hier nur noch wenige Geräte verfügbar, der reguläre Kickstarter-Preis beträgt 179 Dollar (157 Euro); für 199 Dollar (175 Euro) soll die Pebble schließlich ab Juni in den Handel kommen.

Weitere Informationen gibt es auf der Kickstarter-Seite zur Pebble Time.

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Ein Kommentar zu “Pebble Time: Smartwatch mit Farbdisplay und 7 Tagen Akkulaufzeit auf dem Weg zu neuem Kickstarter-Rekord
  1. Die Pebble fand ich schon immer interessant. Doch das Farbdisplay gefällt mir nicht. Das mag sich komisch anhören, aber ein farbiges Display wirkt mir zu modern. Ich mochte eher den S/W-Retro-Style des Vorgängers.

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