Oppo Find X3 Neo vs Lite: David gegen Goliath?

Wir haben das Find X3 Neo und Find X3 Lite von Oppo ausführlichen Tests unterzogen, um herauszufinden für wen sich welches Smartphone eignet.

Oppo Find X3 Neo vs Lite: David gegen Goliath?

Das Smartphone-Line-up der chinesischen Marke Oppo erweitert sich stetig. Mit dem Find X3 Neo und dem Find X3 Lite hat der Smartphone-Hersteller dem Flaggschiff Find X3 Pro zwei im Umfang reduzierte Modelle zur Seite gestellt. Dabei soll sich das Find X3 Neo mit rund 800 Euro knapp unter dem Flaggschiff-Segment einordnen und das Find X3 Lite mit rund 450 Euro im mittelpreisigen Bereich.

Wir haben uns die beiden Neulinge geschnappt und ausführlich für euch getestet. Vorab aber eine Tabelle mit den wichtigsten Eckdaten:

Oppo Find X3 NeoOppo Find X3 Lite
Prozessor:
Snapdragon 865 5G
Prozessor:
Snapdragon 765G 5G
Speicher:
256 GB
12 GB RAM
Speicher:
128 GB
8 GB RAM
Kamerasystem:
50 MP (f/1.8) Hauptkamera
16 MP (f/2.2) Ultra-Weitwinkelobjektiv
13 MP (f2.4) Teleobjektiv
2 MP (f2.4) Makroobjektiv
Kamerasystem:
64 MP (f/1.7) Hauptkamera
8 MP (f/2.2) Ultra-Weitwinkelobjektiv
2 MP (f/2.4) Makroobjektiv
2MP (f/2.4) Tiefensensor
Frontkamera:
32 MP (f2.4)
Frontkamera:
32 MP (f/2.4)
Display:
AMOLED
90 Hertz
1080 x 2400 Pixel (402 ppi)
6,55 Zoll
HDR 10+
Display:
AMOLED
90 Hertz
1080 x 2400 Pixel (410 ppi)
6.43 Zoll
Akku:
4.500 mAh
Super VOOC 2.0
65W Fast Charging
Akku:
4.300 mAh
Super VOOC 2.0
65W Fast Charging
Konnektivität:
WiFi 6
Bluetooth 5.2
NFC
USB-C 3.1
5G
Konnektivität:
WiFi 5
Bluetooth 5.1
NFC
USB-C 3.1
5G
Maße und Gewicht:
159.9 x 72.5 x 8 Millimeter
184 Gramm
Maße und Gewicht:
159.1 x 73.4 x 7.9 Millimeter
172 Gramm

Das Design: Metall trifft auf Kunststoff

Für mich persönlich ist das Design eines Smartphones ein sehr wichtiger Faktor, weil ein Smartphone heutzutage nicht nur Nutzungsgegenstand ist, sondern auch ein Accessoire. Bei den beiden X3-Phones ist mir direkt die längliche Form in einem Seitenverhältnis von 20:9 aufgefallen. Mir ist das ein wenig zu länglich, aber das ist ja Geschmackssache.

Von den Abmessungen her sind sich das X3 Neo und das X3 Lite sehr ähnlich. Sie haben eine Höhe von rund 160 Millimetern bei einer Länge von rund 73 Millimetern bei einer Dicke von rund 8 Millimetern. Mit 184 Gramm ist das X3 Neo dabei etwas schwerer als das X3 Lite mit 173 Gramm. Ebenfalls gemein haben die beiden Oppos ihre einwandfreie Verarbeitung. Alles ist dort, wo es sein soll und macht einen stabilen Eindruck.

Bei der Materialwahl hat das Find X3 Neo aber ganz klar die Nase vorne. Es besteht aus einem Aluminiumrahmen mit Gorilla Glass 5 an der Vorder- sowie Rückseite. Das fühlt sich gut und hochwertig an. Dazu verleiht das sogenannte Diamantschliff-Verfahren dem X3 Neo noch eine besondere Note. Denn dadurch fühlt sich die Rückseite leicht rau an. Das sorgt für besseren Halt und beugt Fingerabdrücken vor. Unser Testgerät hat die Farbe Galactic Silver, die weniger an Silber erinnert, sondern alle Farben des Regenbogens widerspiegelt. Dabei entscheidet die Beleuchtung über den Farbwechsel.

Viel Kunststoff im Find X3 Lite

Beim Find X3 Lite müsst ihr mit sehr viel Kunststoff leben. Das gilt für den Rahmen, die Rückseite und die Buttons. Dadurch fühlt sich das Lite natürlich weniger wertig an als das Neo. Trotzdem vermittelt auch das X3 Lite ein gutes Gefühl in der Hand und der Handhabung, da es sich trotzdem sehr stabil gibt. Wir haben das Lite in der Farbe Starry Black vorliegen, die gut aussieht, aber keinen Wow-Effekt erzeugt. Auf der glatt glänzenden Oberfläche sind Fingerabdrücke gut und einfach zu erkennen.

Das X3 Lite bekommt ihr in drei verschiedenen Farben. Quelle: Oppo

Beide X3-Ableger sind insgesamt gut verarbeitet und ansehnlich. Das Find X3 Neo macht aber einen deutlich besseren Eindruck, da die Materialien hochwertiger sind und die angeraute Oberfläche an der Rückseite dem Handy noch ein gewisses Extra verleiht.

Die Displays: Einfach gut

Die Displays des Oppo Find X3 Neo und X3 Lite sind auf den ersten Blick ganz ähnlich. Es handelt sich bei beiden Handys um AMOLED-Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz und einer Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixeln. Dazu sind beide von Corning Gorilla Glass 5 geschützt.

Die Unterschiede liegen hier im Detail und genau wie bei den Materialien schneidet das X3 Neo besser ab. Dessen Display ist an den langen Seiten abgerundet, sodass fast der Eindruck eines randlosen Displays entsteht. Dazu unterstützt es den HRD-10-Plus-Standard und verfügt über eine Helligkeit von bis zu 1.100 Candela pro Quadratmeter. Damit könnt ihr auf dem Display alles gut erkennen, auch wenn die Sonne darauf scheint. Dazu ist das Neo-Display mit 6,55 Zoll ein klein wenig größer als das des X3 Lite.

Die Displays sind sich sehr ähnlich und haben uns bei beiden Smartphones überzeugt. Quelle: Oppo

Das ist nämlich 6,43 Zoll groß und damit geringfügig kleiner. Auch bei der Helligkeit ist es mit maximal 750 Candela pro Quadratmeter ein wenig dunkler. Trotzdem könnt ihr auch bei Sonnenschein noch alles gut erkennen. Beim Find X3 Lite müsst ihr auf HDR-10-Plus verzichten. Auch in dieser Kategorie bieten beide Smartphones gute Technik, und das X3 Neo hat die Nase wieder leicht vorne.

Die Kameras: Vielseitig und stabilisiert

Beide Oppo-Smartphones haben ein ansehnliches Set an Kameras. Die genauen Werte und Linsen seht ihr hier:

Oppo Find X3 NeoOppo Find X3 Lite
Kamerasystem:
50 MP (f/1.8) Hauptkamera
16 MP (f/2.2) Ultra-Weitwinkelobjektiv
13 MP (f2.4) Teleobjektiv
2 MP (f2.4) Makroobjektiv
Kamerasystem:
64 MP (f/1.7) Hauptkamera
8 MP (f/2.2) Ultra-Weitwinkelobjektiv
2 MP (f/2.4) Makroobjektiv
2MP (f/2.4) Tiefensensor
Frontkamera:
32 MP (f2.4)
Frontkamera:
32 MP (f/2.4)

Die Hauptkamera des Find X3 Lite hat etwas mehr Megapixel als die des Neo. Dafür haben die Tele- und die Ultraweitlinse des Neo mehr Megapixel. Die Frontkamera ist mit jeweils 32 Megapixeln und einer f/2.4-Blende identisch und macht gut Fotos. Auffällig ist allerdings, dass die Frontkamera die KI-Szenenverbesserung von Oppo nicht unterstützt. Die passt die Farben der Fotos automatisch so an, dass das Bild lebendiger wirkt.

Das könnt ihr ganz gut an einem direkten Bildvergleich sehen. Unten seht ihr ein Selfie und ein Bild mit der Hauptkamera, die ich beide mit dem X3 Neo nur wenige Minuten hintereinander geschossen habe. Bei dem Bild mit der Hauptkamera ist die KI-Szenenverbesserung aktiviert, beim Selfie nicht. Vor allem am Himmel könnt ihr den Farbunterschied klar erkennen:

Damit ihr euch selbst ein Bild von der Qualität der Kameras machen könnt, habe ich mit jedem Objektiv und mit beiden Smartphones jeweils ein Bild geschossen. Darauf könnt ihr euch die Qualität und Unterschiede im Folgenden mit eigenen Augen ansehen.

Natürlich ist die Qualität der Bilder, die ihr hier seht, leicht reduziert, damit ihr diesen Artikel schnell auf dem Smartphone oder PC laden könnt. Die Unterschiede sind trotzdem gut erkennbar.

Die Hauptkameras:

Die Ultraweitwinkelobjektive:

2x-Zoom (Telekamera/Digital):

5x-Zoom (Hybrid):

Mit den Kameras könnt ihr aber nicht nur Fotos machen, sondern auch Videos. Das Find X3 Neo kann mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde bei einer 4K-Auflösung aufnehmen, während das Lite bei der gleichen Auflösung nur 30 Bilder pro Sekunde schafft. Auch hier habe ich mit beiden Smartphones ein kurzes Video für euch auf den höchst möglichen Einstellungen aufgenommen und auf YouTube hochgeladen.

4K mit 60 Bildern pro Sekunde mit dem Neo:

4K mit 30 Bildern pro Sekunde mit dem Lite:

Als ich die Kamera ausprobiert habe, ist mir ein Video-Modus namens Ultra-Stabilisator aufgefallen. Wenn ihr den aktiviert, legt die Software großen Wert darauf, das Video so geschmeidig wie möglich aussehen zu lassen, während ihr das Smartphone bewegt. Neben der softwareseitigen Lösung ist auch ein Gyroskop in den Kameras verbaut, welches das Bild hardwareseitig stabilisiert. Den Ultra-Stabilisator-Modus habe ich mit hektischen und ruckartigen Bewegungen einem Härtetest unterzogen und muss sagen, dass er gute Arbeit leistet.

Ich habe den Test mit beiden Smartphones gemacht und die Ergebnisse waren sehr ähnlich. Mein Demo-Video stammt vom X3 Neo aufgenommen:

Insgesamt konnte ich mit beiden Handys echt gute Fotos und Videos machen. Die aktivierte KI-Szenenverbesserung kann das Bild in Sachen Farbgebung um einiges aufpolieren. Die Megapixel-Zahlen und Blenden haben unterschiedliche Werte, aber die Unterschiede bei den Ergebnissen liegen im Detail. Grundsätzlich macht das Neo Fotos mit helleren Farben und mehr Details.

Letztendlich kommt es darauf an, was ihr mit der Kamera machen möchtet und welche Objektive ihr am meisten nutzt. Eventuell ist 4K-Video mit 60 Bildern pro Sekunde ein starkes Argument für euch.

Leistung und Speicher: Geht da noch mehr?

Das X3 Neo wird von einem Snapdragon-865-Prozessor angetrieben, welcher der Standardprozessor in der letzten Flaggschiff-Generation war. Das X3 Light greift auf den noch etwas älteren und schwächeren Snapdragon 765G zurück. Beim Speicher beider Smartphones ließ sich Oppo nicht lumpen. Hier kommt das Neo mit 256 Gigabyte Speicher und 12 Gigabyte RAM daher, während das Lite immer noch über 128 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte RAM verfügt.

Oppo Find X3 NeoOppo Find X3 Lite
Prozessor:
Snapdragon 865 5G
Prozessor:
Snapdragon 765G 5G
Speicher:
256 GB
12 GB RAM
Speicher:
128 GB
8 GB RAM

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Performance der beiden Smartphones zu testen und miteinander zu vergleichen. Dafür haben wir die Benchmark-App Geekbench genutzt. Bei einem Benchmark führt die App verschiedene Tests mit dem Smartphone durch und gibt am Ende einen Wert aus, der für die Performance des Handys steht. Höhere Zahlen bedeuten dabei eine bessere beziehungsweise schnellere Performance.

Find X3 Neo Performance und Vergleich:

Find X3 Lite Performance und Vergleich:

Wenig überraschend erzielt das Oppo X3 Neo hier ein deutlich besseres Ergebnis als das X3 Lite, das können wir an den Zahlen sehen. Aber was bedeutet das jetzt für die Nutzung im Alltag? Im Prinzip heißt es, dass das X3 Neo etwas schneller arbeitet als das Lite. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass Apps schneller laden und flüssiger laufen. Auch das haben wir für euch ausprobiert:

Insgesamt läuft das X3 Neo ein wenig schneller. Ob das einen riesigen Unterschied in eurem Alltag machen wird, wage ich zu bezweifeln. Denn obwohl das X3 Lite langsamer ist, haben beide Smartphones recht schnelle Prozessoren, die mit modernen Apps flott arbeiten können.

Akku und laden: Schneller geht’s kaum

Die Akkus unserer beiden Oppo-Smartphones sind relativ, aber nicht beeindruckend groß. Das X3 Neo hat dabei mit 4.500 mAh den größeren Akku im Vergleich zum X3 Lite mit 4.300 mAh. Beeindruckend hingegen ist die Schnelladetechnologie von Oppo mit dem Namen Super VOOC 2.0. Diese lädt die Akkus der beiden Modelle in nur etwas über einer halben Stunde von null auf hundert. Ihr könnt also aktiv dabei zusehen, wie die Prozente des Akkus nach oben gehen.

Beide Smartphones halten bei aktiviertem Bildschirm rund 9 bis 11 Stunden durch, womit ihr bei normaler Nutzung locker durch den Tag kommt. Den Unterschied in der Akkugröße gleicht das Find X3 Lite mit dem schwächeren Prozessor wieder aus, denn dieser verbraucht weniger Energie. Kabelloses Laden ist mit keinem der beiden Modelle möglich. Beim Akku können wir uns also auf einen Gleichstand einigen.

Ausstattung und Konnektivität: Alles auf dem neuesten Stand

Manchmal sind es die kleinen, aber feinen Unterschiede, die die Entscheidung für oder gegen ein Smartphone stark beeinflussen. Davon gibt es beim Oppo Find X3 Neo und Lite einige. Zum Beispiel unterstützt das Neo bis zu WiFi 6, während das Lite nur WiFi 5 kann. Dafür wiederum hat das günstigere X3 Lite einen 3,5-Millimeter-Klinken-Anschluss, den ich beim Neo vermisse. Während das X3 Neo Bluetooth bis zur Version 5.2 schafft, ist das Lite nur mit 5.1 ausgestattet. Außerdem sind beide Smartphones 5G-fähig.

Das Oppo Neo ist auch in schwarz sehr schick. Quelle: Oppo

Bei beiden Smartphones findet ihr den Fingerabdrucksensor unten unter dem Display. Dieser reagiert fix, sodass ihr euch damit schnell einloggen könnt. Alternativ könnt ihr die Handys auch via Gesichtserkennung entsperren.

Oppo Find X3 Neo vs Find X3 Lite: Fazit

Das Oppo Find X3 Neo bekommt ihr für rund 800 Euro, während das Find X3 Lite circa 450 Euro kostet. Das ist ein recht großer Preisunterschied, der aber gerechtfertigt ist. Das fängt schon bei den Materialien an. Wo das Neo aus Aluminium und Glas ist, ist bei dem Lite hauptsächlich Kunststoff verbaut. Durch den Mix aus Alu und Glas, gepaart mit der etwas rauen Rückseite fühlt sich das Neo sehr hochwertig an. Dazu ist es sehr resistent gegen Fingerabdrücke.

Für jemanden wie mich, der keine Hülle benutzt, ist das ein wichtiger Faktor. Bei dem Kunststoffgehäuse des Lite kommt wenig von dem hochwertigen Gefühl auf, das das Neo bietet. Trotzdem ist es gut verbaut und macht einen stabilen Eindruck.

Auch bei der Hardware hat das X3 Neo die Nase vorne. Sowohl beim Prozessor als auch beim Speicherplatz ist das teurere Smartphone schneller. Das bedeutet, ihr könnt damit schneller arbeiten und mehr Dateien wie Fotos und Videos auf dem Gerät speichern.

Aber auch der Prozessor des Lite ist relativ schnell, auch wenn er mit Flaggschiff-Modellen nicht mithalten kann.

Dazu hat das X3 Lite den etwas kleineren Akku und auch insgesamt weniger Pixel in seinen Linsen. Bei der Videofunktion bekommt ihr höchstens 30 Bilder pro Sekunde bei einer 4K-Auflösung, während das Neo 4K in 60 Bildern pro Sekunde schafft.

Insgesamt hat das Oppo Find X3 Neo in fast allen Punkten die Nase vorne, aber das war auch zu erwarten bei einem Preis, der einige hundert Euro höher ist. Die Frage ist, ob diese Vorteile den höheren Preis rechtfertigen. Das kann ich nicht pauschal sagen, da es davon abhängt, was für euch bei einem Smartphone wichtig ist.

Wenn ich die Wahl zwischen diesen beiden Smartphones hätte, würde ich mich für das Find X3 Neo entscheiden, da es mir wichtig ist, ein Gerät in der Hand zu halten, welches sich wertig anfühlt. Da ich keine Hülle nutze, sehe ich einen großen Vorteil darin, dass ich bei dem Neo keine Fingerabdrücke auf der Rückseite sehe. Außerdem kann der Prozessor sich auch noch in zwei bis drei Jahren sehen lassen, genauso wie das AMOLED-Display mit 90 Hertz. Das hat Oppo beiden Modellen spendiert.

Sowohl das Neo als auch das Lite sind gute Smartphones. Bei beiden Handys haben mir vor allem das Display und die schnelle Ladezeit gefallen. Irgendwie verzaubert es mich dabei zuzusehen, wie der Akkustand in die Höhe schießt.

Titelbild: Oppo

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