Mit recht großen Bildschirm. (Foto: Microsoft)

Microsoft Band: Aus Redmond kommt jetzt auch ein Fitness-Armband

Fitnesstracker sind das Trendprodukt der Gegenwart und nahen Zukunft. Microsoft möchte den Anschluss nicht verpassen und präsentiert mit dem Microsoft Band ein Armband für sportbewusste Menschen. Mit Health steht eine passende Software für alle Plattformen bereit.

Die Hardware

Bei Microsoft Band handelt es sich um ein Armband, das ähnlich wie die Lösungen der Mitbewerber aufgebaut ist. Interessant ist sicherlich das 1,4 Zoll große Display mit einer Auflösung von 320 x 106 Bildpunkten. Über Bluetooth 4.0 nimmt das Gadget Verbindung zu mobilen Geräten auf, vor Wasser und Schmutz ist es ebenfalls geschützt. Verbaut werden unter anderem Pulsmesser, ein UV-Sensor, GPS, ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor und ein Hauttemperaturfühler. Gerade der Aspekt GPS dürfte für ein präzises Tracking zurückgelegter Wege sorgen. Sogar ein Vibrationsmotor für spürbares Feedback ist dabei.

Spannend klingen weitere Aspekte: Dank des integrierten Mikrofons kann man Spracheingaben tätigen, speziell denkt Microsoft hier an den hauseigenen Dienst Cortana für Windows Phone 8.1. Der ARM Cortex M4-Prozessor, dem 64MB Speicher zur Verfügung stehen, wird von zwei 100 mAh Akkus gespeist. Ein Betrieb von rund 48 Stunden wird hier versprochen, danach muss der Tracker über Magnetkabel und USB aufgeladen werden. Eine lange Zeit ist das nicht – gerade im Vergleich zu den Konkurrenten, die teils auch mehr Wert auf ein ansprechendes Design legen. Das Microsoft Band dagegen wirkt recht schlicht, ja zweckmäßig. Das muss natürlich nicht schlecht sein.

Mit recht großen Bildschirm. (Foto: Microsoft)

Mit recht großen Bildschirm. (Foto: Microsoft)

Dezente Smartwatch-Elemente fügt Microsoft ferner hinzu: Benachrichtigungen vom Smartphone dürfen angezeigt werden, genauso bekommt man Infos über anstehende Termine, Anrufe oder optional Facebook- sowie Twitter- Hinweise. Wetter, Uhrzeit, Datum – eine Selbstverständlichkeit für Microsoft Band. Perspektivisch sollen Entwickler für Microsoft Band Apps entwerfen dürfen.

Die Software

Sämtliche gesammelte Daten vom täglichen Walken, Joggen, Laufen etc. werden bei Microsofts neuem Service Health ausgewertet. Von Anfang an möchte man nicht nur Windows unterstützen, sondern ebenfalls Android und iOS. Zugleich sieht man Health bei Microsoft offenbar als umfangreichen Cloud-Dienst auch für andere Geräte. Unter anderem möchte man Smartwatches und Fitnesstracker auf Basis von Android Wear oder gar Jawbones Up berücksichtigen. Damit hebt man sich durchaus von Google Fit und Apples Health ab.

Eine passende App fehlt nicht. (Foto: Microsoft)

Eine passende App fehlt nicht. (Foto: Microsoft)

Microsoft Health lässt sich zudem mit anderen Anwendungen, beispielsweise Runkeeper koppeln.

Deutschland?

Bedauerlich ist eines: Microsoft bietet das Band ab sofort in den USA für 199 US-Dollar an. Ein an sich recht fairer Preis in Anbetracht der Tatsache, dass Käufer gewissermaßen eine Mischung aus Fitness-Armband und Smartwatch erhalten. Doch einen Erscheinungstermin für Deutschland nennt der Konzern nicht. Es bleibt zu hoffen, dass das Microsoft Band den Weg nach Europa schafft. Schlecht stehen die Chancen nicht.

Weitere Details erhalten Sie auf der Hersteller-Webseite.

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