Mein Setup des Jahres: MacBook Air, OnePlus One und viel smartes Fernsehen

Womit arbeitet das Team vom Euronics Trendblog eigentlich und was können wir euch empfehlen? In unserem Rundumblick wird klar: Starke Technik muss sein, aber nicht zwingend das Neueste vom Neuen. Heute: das Setup von Trendblog-Redaktionsleiter Jürgen Vielmeier.

Was mir in diesem Jahr aufgefallen ist: Mein Arbeitsgerät ist längst nicht mehr nur auf dem Schreibtisch beheimatet. Immer mehr davon findet sich gerade abseits davon wieder. Gehen wir das mal durch.

Schreibtisch

Mein Hauptarbeitsgerät ist seit gut zwei Jahren ein schlankes Apple MacBook Air mittlerweile mit OS X El Capitan. Es löste damals ein in die Jahre gekommenes einfaches MacBook ab. Am Mac gefällt mir vor allem das Betriebssystem. OS X hat sich bei mir als zuverlässig, leicht zu bedienen und vor allem als unaufdringlich erwiesen. Und das reicht mir eigentlich schon fast. Von Windows 8 konnte ich das nicht behaupten. Windows 10 scheint wieder deutlich mehr in meine Richtung zu gehen. Aber bisher gab es noch keinen Grund für mich zu wechseln – allerdings auch nicht auf Apples neues 12“-MacBook. Schauen wir im übernächsten Jahr noch einmal.

Für mein Home Office nutze ich mittlerweile einen höhenverstellbaren Schreibtisch mit einer Handkurbel, einen 24-Zoll-Zweitmonitor und Tischlautsprecher samt Subwoofer von Creative für – damals – 20 Euro.

Unterwegs

Ich habe noch ein altes iPad 2 und ein Asus Fonepad der ersten Generation hier herumfliegen, die ich aber so gut wie nie benutze. Ich bin kein Tablet-Typ. Dafür kam mir in diesem Jahr nach langer Überlegung doch ein Riesen-Smartphone ins Haus: Das OnePlus One mit 5,5-Zoll-Display. Ja, das alte. Zum einen kaufte ich es wenige Tage, bevor das OnePlus 2 überhaupt vorgestellt wurde, zum anderen sah ich es bei einem Freund und es hat mir schlicht gefallen; der Preis von etwas mehr als 300 Euro natürlich auch. Eine Alternative wäre das LG G4 mit Lederrücken gewesen – neben dem Galaxy S6 Edge eins der Smartphones, die mich in diesem Jahr am meisten begeistert haben.

Video

Zur Videoproduktion und für ansprechende Fotos habe ich mir vor einem Jahr eine Panasonic Lumix G6H zugelegt – eine spiegellose Systemkamera. Mir war die Kombination wichtig, gute Videos und Fotos mit einem Gerät schießen zu können. Ein Rode VideoMic Richtmikrofon sorgt für den Sound (ein gutes Ansteckmikrofon fehlt mir noch). Stativ ist ein Cullmann Alpha 2800. Für die Nachvertonung am Rechner benutzt ich ein Auna Videomic und ein Tischstativ. Als Software kommt bei mir iMovie zum Einsatz. Ja, das ginge eventuell besser, genügt aber semi-professionellen Ansprüchen.

TV

Da ich immer mehr über TV-Serien berichte, wurde mein zwei Jahre alter Philips-Fernseher in diesem Jahr für mich zu einem wichtigen Arbeitsgerät. 40 Zoll, LED und Full HD (1080p) reichen mir hier vorerst. Würde ich aufrüsten müssen, hätte ich am liebsten einen der neuen LG Smart TVs mit WebOS 2.0. In Tests hat mir die Oberfläche sehr gut gefallen. UHD mit 4K wäre nett zu haben, brauche ich aber derzeit noch nicht zwingend. Smart wird mein Philips-TV weniger über die etwas enttäuschende, eingebaute Smart-TV-Lösung als über Zusatzgeräte, die ich per HDMI anschließe. Ich habe vor kurzem meinen alten Chromecast mit der neuen Version ersetzt, mit der ich vor allem Netflix- und YouTube-Videos auf die Mattscheibe hole. Zusätzlich habe ich ein Amazon Fire TV der ersten Generation, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Ach ja, für den Sound sorgt eine Sony-Soundbar samt Subwoofer, die ich dank Bluetooth und NFC aber auch häufig dafür verwende, Musik von Spotify via MacBook oder Smartphone mal etwas lauter aufzudrehen. Seit zwei Wochen habe ich außerdem einen digitalen Videorekorder (Standard-Gerät von meinem Kabelprovider UnityMedia), der auch zeitversetztes Fernsehen beherrscht.

Exotisches/Spielzeug

Meinen Schreibtisch ziert gerade ein bei Kickstarter geschossener Remix Mini – laut Hersteller Jide „der erste echte Android-PC“ der Welt (auch wenn das nicht so ganz stimmt). Ich habe mir noch kein abschließendes Urteil dazu gebildet, aber mein Standard-PC wird er sicher nicht werden. Dennoch: Ich mag solches Spielzeug. Als nächstes reizt mich ein Test mit einem PC-Stick. Und weil ich wieder sehr viel Sport mache, liebäugle ich derzeit noch mit der Anschaffung eines neuen Fitness-Trackers; vielleicht von Fitbit, vielleicht Misfit. Auch eine gute Wetterstation fehlt mir noch.

Weniger ist mehr

Ansonsten war 2015 bei mir eher ein Jahr des „Abrüstens“. Viel Schnickschnack flog raus: Meine letzten DVDs und CDs habe ich digitalisiert, als nächstes dürfte es meine externen Festplatten treffen. Ich brauche sie schlicht so gut wie gar nicht mehr. Und für Smart Home fehlen mir immer noch Killeranwendung und ein restlos überzeugendes System. Eine LG-Smartwatch mit Android Wear, die ich vor einem Jahr mal ausprobierte, verkaufte ich nach drei Wochen wieder. Ich habe sie schlicht für nichts gebrauchen können.

Und in Zukunft?

Mal sehen, was die Zukunft bringt. Sehr gespannt bin ich auf die über kurz oder lang wohl anstehende kabellose Zukunft: Induktionsplatte statt Ladekabel, WLAN statt Datenkabel – von Apple im neuen 12“ MacBook indirekt schon forciert. Nur ist die Technik gefühlt noch lange nicht so weit und der wahrscheinliche Siegeszug des neuen universellen USB-Typ-C-Steckers dürfte eine Zeit ohne Kabel noch etwas später kommen lassen.

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