Keime und Bakterien auf Handys? So könnt ihr euch ganz einfach schützen!

Es ist eine Tatsache, die kaum jemand weiß: Auf einem durchschnittlich benutzten Smartphone tummeln sich etwa 100 verschiedene Krankheitserreger! Doch eine schnelle und effektive Abhilfe ist ganz einfach möglich.

Bei Gesundheitsbedenken in Verbindung mit Handys denken wir meist an Strahlung und Elektrosmog. Die Belastung durch Keime und Bakterien ist ein bislang eher unterrepräsentierter Fakt. Dabei gehen Experten davon aus, dass auf einem Smartphone mehr Krankheitserreger zu finden sind als auf einem Toilettentürgriff! Die kleinen Gehäuseöffnungen bilden in Verbindung mit der Akku-bedingten Wärme einen geradezu hervorragenden Nährboden für Bakterien. Auch in winzigsten Gehäusekratzern können sich Keime einnisten. Die Bakterien gelangen in der Regel über die Haut und den Mund an das Gerät. Vor allem durch das Sprechen kommen Krankheitserreger auf das Handy, ebenso Bakterien aus der Lunge. Keime durch Lebensmittelreste oder durch Kosmetikrückstände haften sich gerne an die Geräte an, die bei Benutzung bekanntlich häufig an das Gesicht gehalten werden – was das Problem nicht gerade entschärft. Die möglichen Folgen sind im besten Fall noch Hautirritationen, ebenfalls der Ausbruch von Krankheiten wie etwa Magen-Darm-Infektionen können die Folge einer Nutzung unsauberer Smartphones sein, wie jetzt auch ein Sprecher der Deutschen Krankenversicherung DKV bestätigt hat. Ein besonderes Risiko besteht für Menschen mit einem schwachen Immunsystem, im Winter ist die Gefährdung höher als in den Sommermonaten.

Einfache Tricks – sicheres Handy!

Aber keine Sorge: Niemand muss jetzt deshalb auf sein Smartphone verzichten! Mit ein paar einfachen Tricks wird die Smartphone-Nutzung sicher – und hygienisch. Eine regelmäßige Reinigung des Gehäuses mit bakterienabtötenden Substanzen reicht in der Regel schon. Benutzt dafür am besten handelsübliche Brillenfeuchtputztücher, denn laut aktuellen Forschungsergebnissen werden damit nahezu alle Bakterien von den Oberflächen entfernt. Auch die Handhygiene ist ein wesentlicher Faktor, da ansonsten selbst bei regelmäßiger Gerätesäuberung immer wieder von neuem Keime auf das Handy gelangen. Vermeidet aber in jedem Fall das Reinigen des Smartphones mit Alkohol. Der wirkt zwar perfekt gegen die Keime und Bakterien, kann aber auch dem Display erheblich schaden!

Ihr seht: Das bisher kaum öffentlich behandelte Problem der „Keimschleuder Handy“ lässt sich ganz easy in den Griff bekommen. Einfach ab und zu mal mit einem Brillenfeuchttuch über das Gehäuse wischen – und schon wird auch der tägliche Umgang mit dem Smartphone gesundheitlich unbedenklich.

Wie gefällt Dir dieser Beitrag?
Bewertung wird geladen …
Nichts mehr verpassen!

Bleib immer auf dem neuesten Stand mit unserem Newsletter! Täglich um 17:00 Uhr frisch in deinem Postfach.

Newsletter abonnierenRSS-Feed abonnieren
Ein Kommentar zu “Keime und Bakterien auf Handys? So könnt ihr euch ganz einfach schützen!
  1. Also ich glaube kaum das durch die Bakterien, die sich auf den Geräten ablagern, häufig jemand erkrankt! Das müsste dann ja schon vor über 10 Jahren aufgefallen sein als wir unsere „Dump“phones wirklich regelmäßig zum telefonieren genutzt haben bzw. bei den normalen Festnetz Telefonen bis Heute immer noch der Fall ist.
    Manchmal ist zuviel Hygiene weniger gut, mancher Bakterien stärken unser Immunsystem damit wir eben durch solche Kleinigkeiten nicht gleich erkranken. Aber das muss jeder selbst wissen =)!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlasse hier deinen persönlichen Kommentar. Wir freuen uns über deine Meinung.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*