iPhone-Killer aus Deutschland? Gigaset setzt mit ersten eigenen Smartphones ein Ausrufezeichen

iPhone-Killer aus Deutschland? Gigaset setzt mit ersten eigenen Smartphones ein Ausrufezeichen

Die Marke Gigaset gehörte einst zu Siemens und baut aktuell vor allem Festnetztelefone. Auf der IFA 2015 ändert sich das jetzt: Der deutsche Hersteller, der von einem chinesischen Investor unterstützt wird, hat drei Smartphones vorgestellt, die top ausgestattet, aber dabei verhältnismäßig preiswert sind.

Bereits ab sofort vorbestellbar ist das Modell Gigaset Me, das über einen 5-Zoll-Bildschirm verfügt und mit einem Octacore-Prozessor (Snapdragon 810, acht Kerne) mit 1,8 GHz ausgestattet ist. Der Rahmen ist aus Edelstahl. Weitere technische Daten:

  • Full-HD-Display (1.920 x 1.080px), Betrachtungswinkel bis 178 Grad, Pixeldichte: 443 ppi
  • 16-Megapixel-Hauptkamera mit Autofokus und einer hellen Maximalblende von f/2.0, 8-Megapixel Frontkamera
  • Akku: 3.000 mAh
  • 3 GB RAM, mit Schnellladefunktion Qualcomm Quick Charge
  • 32 GB Flash-Speicher
  • Dual-SIM-fähig – der zweite Slot lässt sich aber auch mit einer Micro-SD-Speicherkarte belegen.
  • Videoaufnahmen in Full HD oder 2K möglich
  • Bluetooth 4.1
  • WLAN a/b/g/n/ac, LTE mit Cat 6 bis 300 Mbit/s im Downstream
  • USB-Typ-C Schnittstelle
  • Zahlreiche Sensoren wie Pulsmesser, UV-Licht-Sensor, Schrittzähler und ein Fingerabdrucksensor auf der Gehäuserückseite
  • Sound: Surface Conduction und Box Speaker Design: Das Gehäuse des Geräts dient als Lautsprecher.
  • Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop

Design und Aufmachung erinnern ein wenig an das aktuelle Apple iPhone 6. Das Gigaset Me soll aber nur 469 Euro kosten und muss den Vergleich mit dem iPhone 6 angesichts der starken technischen Ausstattung nicht scheuen.

Gigaset Me Pro und Me Pure kommen etwas später

Gigaset ME
Gigaset ME

Neben dem Me stellte Gigaset noch zwei weitere Geräte vor, die sich in wenigen Details unterscheiden und etwas später auf den Markt kommen sollen: Das Gigaset Me Pro ist mit einem 5,5-Zoll-Display etwas größer, hat mit 20 Megapixeln eine etwas höher auflösende Hauptkamera und mit 4.000 mAh einen noch etwas kraftvolleren Akku. Im Inneren werkelt der gleiche Octacore-Prozessor. Kostenpunkt hier: 549 Euro.

Als Drittes Modell gibt es das Gigaset Me Pure, das mit 349 Euro das Einsteigermodell darstellen soll. Er hat unter seinem 5-Zoll-Bildschirm nur 16 GB Speicher, 2 GB RAM, eine 13-Megapixel-Hauptpkamera und arbeitet mit einem etwas schwächeren Snapdragon 615, auch wenn dieser ebenfalls über acht Kerne verfügt.

Zwar ist auffällig, dass Gigaset sich beim Design am iPhone 6 orientiert hat. Die Ausstattung allerdings beeindruckt. So dürfte das Me eins der ersten Smartphones (wenn nicht sogar das erste Smartphone) mit einem USB-Typ-C-Stecker auf dem Markt sein. Und auch dass das Gehäuse als Lautsprecher fungiert, ist interessant.

Gigaset hat hier einen sehr beeindruckenden Start hingelegt und – das fällt auf – darauf geachtet, dass die Details stimmen. Sollten die Geräte nun im Test ebenso überzeugen können wie der erste Eindruck, dann dürfte dem Düsseldorfer Hersteller hier etwas Großes gelungen sein.

Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Website.

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2 Kommentare zu “iPhone-Killer aus Deutschland? Gigaset setzt mit ersten eigenen Smartphones ein Ausrufezeichen

  1. Ich verstehe es nicht? Alles richtig gemacht bei der Ausstattung und dann sieht das Ding von vorn aus wie ein iPhone??? WTF? Richtig toll wäre es mit einem eigenen Design gewesen. Ich möchte nicht mit einem iPhone rumlaufen, was keines ist. Das es ab vom iPhone-Layout auch tolle Smartphone-Designs geben kann, beweist uns Motorola mit dem X Style, das LG G4, die Samsung Edge Reihe und auch das neue Sony Xperia Z5. Aber ich vermute, dass da der chinesische Investor wohl einen starken Einfluss hatte :(. Schade!

    1. Finde ich jetzt weniger schlimm… Klar ist das bisschen unkreativ. Aber dafür hast du ein top ausgestattetes Smartphones für 450 Euro. Ist ein guter Anfang, finde ich. Klar, ein eigenes Design wäre schöner. Vielleicht schaffen sie das beim nächsten Modell.

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