IFA 2016: Lernt erste Produkt-Highlights der 65. Funkausstellung kennen

Endlich ist es wieder soweit: Am Freitag, den 2. September startet in Berlin die diesjährige IFA. Unter den zahllosen Neuheiten haben wir uns schon im Vorfeld für euch ein paar Produkt-Highlights der Funkausstellung genauer angeschaut.

Die gigantischsten 4k-Fernseher, die intelligentesten Kühlschränke, die schnellsten Drohnen – fangen wir doch zur Abwechslung mal ganz klein an. Denn gerade im Kleinen beginnen oft die größten Veränderungen. Und dafür könnte die eSIM-Karte stehen, die auf der IFA bei mehreren Ausstellern eine gewichtige Rolle spielt. Die flexible eSIM wird nicht nur der Schlüssel für die Unabhängigkeit eines jeden Handy-Nutzers werden, sondern auch zur Nabelschnur der IoT-Digitalisierung – von der Smartwatch über das vollvernetzte Auto bis hin zur zukunftsweisenden Robotik. Die netzbetreiberunabhängige SIM-Karte soll dem Internet der Dinge endgültig zum Durchbruch verhelfen und ein zentrales Element von Industrie 4.0 werden. Auf der IFA soll der „Kartenzwerg“ ganz groß rauskommen. Produkte, Lösungen und Trends rund um die eSIM sind beispielsweise auf den Ständen von SanDisk, Garmin, Gigaset oder der Deutschen Telekom zu bestaunen.

Das Handy einfach über die Geldbörse laden

Eine neben großen UHD-Fernsehern und smarten Waschmaschinen ebenfalls zumindest optisch eher kleine Weltneuheit präsentieren Logitech und Pearl mit der „smarten Geldbörse“. Nie mehr ein leeres Handy, kein Suchen nach der Geldbörse mehr und effizienter Schutz vor Taschendieben – das verspricht der Hersteller den Käufern der ebenso intelligenten wie edlen Geldbörse, hinter der sich unter anderem eine komplette Smartphone-Ladestation verbirgt. Ausgestattet mit kabelloser Ladetechnologie verleiht es einem Handy durch einfaches Auflegen wieder volle Power. Mit dem Geldbörsen-Finder ist in der dazugehörigen App zusätzlich auch noch eine intelligente Suchfunktion mit integriert.

Fernseher mit 4k-Auflösung – und mehr

Aber natürlich stehen auch auf der IFA 2016 die immer größeren und immer schärferen Fernsehbilder wieder unverzichtbar im Mittelpunkt. So präsentiert Sony beispielsweise seine neue Bravia-ZD9-Serie (Abbildung ganz oben). In der Reihe sind Modelle mit 65, 75 und 100 Zoll Bilddiagonale im Angebot. Mit einem leistungsstarken Bildprozessor und High Dynamic Range-Unterstützung sind die Geräte primär auf Filminhalte mit hohem Kontrastumfang, beispielsweise also für Ultra HD Blu-ray Discs mit HDR-Inhalten, ausgelegt.

Sharp versucht mit seiner neu entwickelten Bildschirmtechnologie IGZO zu punkten und in den letzten Jahren verloren gegangene Marktanteile zurückzugewinnen. Unter dem Motto vom Vorjahr, „Beyond 4k“, will der Hersteller anstelle von amorphen Silizium-Displays jetzt TV-Panels herstellen, die auf Indium, Gallium sowie Zinkoxid basieren. Damit möchte Sharp Bildauflösungen bis zu 8k realisieren.

Wie wir euch schon einmal berichtet hatten, setzen die Anbieter Loewe und Metz bei ihren neuen TV-Top-Modellen auf die Kombination von UHD und OLED. Auf der Funkausstellung sind die High-End-Fernseher mit den organischen Leuchtdioden natürlich endlich auch live zu sehen. Samsung setzt hingegen auch in diesem Jahr statt auf OLED lieber auf seine inzwischen noch einmal weiterentwickelte 10-Bit-Quantum-Dot-Technik, die bis zu einer Milliarde Farben auf die neuen 65- und 78-Zoll-Bildschirme des südkoreanischen Konzerns bringen soll.

Der UHD-Fernseher KS9590 von Samsung arbeitet bereits mit 10-Bit-Quantum-Dot-Technik.

Der UHD-Fernseher KS9590 von Samsung arbeitet bereits mit 10-Bit-Quantum-Dot-Technik.

Zivile Drohnen: Immer besser, immer schneller

Auch Drohnen gehören natürlich in bislang nicht gekannter Quantität zur diesjährigen IFA. Die Ehang Ghostdrohne 2.0 etwa fliegt via Smartphone-App und ist mit einer 4k-Kamera ausgestattet. Optional ist dazu eine VR-Brille erhältlich, die laut Hersteller ein „immersives Flugerlebnis“ bieten soll. Auf Schnelligkeit bei seinen Drohnen setzt hingegen der Anbieter Parrot. Mit seinem „Disco“ benannten Flugkörper wurde eine neue Bauweise entwickelt, die die Drohne nicht nur schneller, sondern auch ausdauernder machen soll. Mehr Infos zum „Parrot Disco“ findet ihr hier.

Die Ehang Ghostdrohne 2.0 (mit optionaler VR-Brille) bringt dem Nutzer via App die Steuerung bei.

Die Ehang Ghostdrohne 2.0 (mit optionaler VR-Brille) bringt dem Nutzer via App die Steuerung bei.

Noch mehr IFA-Innovationen

Weitere IFA-Highlights sind etwa die Windows-10-Box, die sich optisch unverkennbar an Apple’s altbewährten Mac mini anlehnt. In dem 98x98x22,2 mm kleinen Gerät verbirgt sich ein Intel Atom x5-Z8300-Prozessor (Quad-Core mit bis zu 1,84 Gigahertz Taktfrequenz). Eine passive Kühlung soll einen geräuschlosen Betrieb der Box mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ermöglichen.

Im Bereich der Wireless-Lautsprecher möchte Blaupunkt mit dem BTL100 punkten, der über Bluetooth oder Line-In mit Smartphones und Tablets verbunden wird. Der Speaker kann aber nicht nur Musik wiedergeben, optional eignet sich der BTL100 auch als Freisprecheinrichtung zum Telefonieren. Den DP-X1 bezeichnet Onkyo als „Audio-Player mit Premium-Anspruch“. In jedem Fall unterstützt das Multimedia-Gerät auch bereits das neue Audioformat MQA. Seine brandneue Headset-Familie „Byron“ stellt Beyerdynamic erstmals auf der IFA vor. Und Intel präsentiert die Prozessortechnik „Kaby Lake“ für mobile Devices, die beispielsweise bereits in Geräten von Acer und Asus verbaut ist.

Die kompakte Windows-10-Box loggt sich per WLAN ins Internet ein.

Die kompakte Windows-10-Box loggt sich per WLAN ins Internet ein.

Über weitere wichtige Produkte, die auf der IFA noch vorgestellt werden, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Wichtige Tipps für euren Besuch auf der 56. Funkausstellung bekommt ihr außerdem hier.

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