HTC One M8: Neues Spitzensmartphone mit Dualkamera

Jedes Jahr etwas Neues: HTC hatte sich schon im vergangenen Jahr besondere Mühe gegeben, um endlich mit der Konkurrenz mitzuhalten. Das neue One M8 ist allerdings im Vergleich zum One M7 kein derart spektakulärer Fortschritt wie im Vorjahr. HTC verwendet hier die gleiche Art von Gehäuse, einen schnelleren Prozessor und, Achtung, weniger Speicher. Dafür ist ein neues Kamera-Feature interessant.

Das neue HTC One ist etwas größer als sein Vorgänger, bietet nun 5,0 statt 4,7 Zoll bei der gleichen Full-HD-Auflösung (1080p). Das Unibody-Gehäuse soll nun noch besser mit dem Display abschließen als zuvor. Die Gehäuse-Ränder sollen noch flacher sein. Das Gerät mit 9,3 Millimetern an der breitesten Stelle wäre insgesamt aber nicht wirklich flacher.

Schneller, größer, mehr Schärfentiefe

Prozessor ist nun ein Snapdragon 801 mit 2,3 GHz (Quadcore). Der Vorgänger musste noch mit einem Snapdragon 600 und 1,7 GHz auskommen. Der Arbeitsspeicher allerdings bleibt mit 2 GB unverändert. Statt vorher eine Version mit 32 oder 64 GB, verkauft HTC das neue One M8 nur noch mit 16 oder 32 GB Speicher. Interessenten müssen also aufpassen, sich hier keine Mogelpackung andrehen zu lassen.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei HTC wie immer auf der Kamera. Im vergangenen Jahr verblüffte man mit einer Hauptkamera, die nur mit 4 Megapixeln auflöste, sich hierbei allerdings so genannter Ultrapixels bediente, die zusammen mit einem BSI-Sensor und einer großen Maximalblende von f/2.0 für bessere Fotos sorgen sollten als Kameras mit höherer Auflösung.

An dieser Kamera hat HTC im One M8 nicht viel verändert. Es ist nun aber noch eine zweite Kamera hinzugekommen. Diese so genannte Sekundärkamera nimmt das gleiche Bild auf und soll dem Anwender die Möglichkeit geben, die Tiefenschärfe des Bildes nachträglich noch anzupassen. So kann ein künstlerisches Unschärfeeffekt genutzt werden, wie man ihn vom Spiegelreflex- oder Systemkameras kennt.

Die meisten weiteren Veränderungen fallen in die Kategorie „Schön zu haben, aber nicht zwingend notwendig“. So soll man das One M8 mit der Sprache bedienen können ohne es in die Hand zu nehmen. Näherungssensoren erkennen, wann sich jemand dem Gerät nähert. So soll man zum Beispiel Anrufe entgegen nehmen können, ohne das Telefon in die Hand zu nehmen, etwa, wenn man gerade mit schmutzigen Händen im Garten arbeitet. Auch lässt sich das One M8 zum Beispiel durch ein doppeltes Klopfen entsperren. Ein Barometer ist nun eingebaut.

Das One M8 soll ab dem 4. April in Deutschland erhältlich sein und in der Standardausführung mit 16 GB 679 Euro kosten. Später will HTC via Google Play auch eine Version mit einem „nackten“ Android ohne die neue Sense-6.0-Oberfläche verkaufen. Das One M8 verfügt über Android 4.4.

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