HTC 10: Das neue Spitzensmartphone aus Taiwan!

Immer diese Leaks. Tage vor der offiziellen Ankündigung des HTC 10 sickerten quasi alle relevanten Infos durch. Aber auch so überrascht das Top-Smartphone des taiwanesischen Herstellers gar nicht mal so sehr.

HTC hat es bei den aktuell erstaunlich starken Konkurrenten nicht leicht. LGs G5 punktet mit einem modularen System, Samsungs Galaxy S7 ist ein enorm leistungsstarkes und bezogen auf die Kamera hervorragendes Gerät. Und da ist auch noch Huawei mit dem P9 und seinen zwei Leica-Kameras. Wie kann sich das HTC 10 da noch deutlich abheben?

Aus einem Stück Metall. (Foto: HTC)

Aus einem Stück Metall. (Foto: HTC)

Technisch sehr gut ausgestattet

Zumindest bezogen auf die technischen Daten gibt es keinen Grund, sich vor der Konkurrenz zu verstecken. HTC verbaut einen Qualcomm Snapdragon 820-Prozessor, der ebenfalls im LG G5 und in einigen Galaxy S7-Modellen steckt. Der leistungsfähige Prozessor erhält Unterstützung von 4GB RAM. Das 5,2 Zoll großes S-LCD-Display verfügt über eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Android 6.0 Marshmallow ist vorinstalliert, die HTC Sense 8.0 Benutzeroberfläche fehlt nicht. 32 bzw. 64GB Flash-Speicher sind vorhanden, erweitert wird dieser via microSD-Kartenslot (maximal 2TB). Bluetooth 4.2, Fingerabdrucksensor, WLAN AC, NFC, DisplayPort, DLNA, Miracast, AirPlay, HTC Connect – alles dabei.

Highlight auch hier: Die Kamera

Die Rückseitenkamera setzt auf einen 12 Megapixel-Sensor. Laser-Autofokus, UltraPixel 2 (1,55 μm Pixelgröße) und eine f/1.8 Blende gehören zu einer Selbstverständlichkeit. Die Frontkamera erhält eine optische Bildstabilisierung, 5 Megapixel und eine f/1.8 Blende. Das klingt insgesamt sehr gut, zumal man im manuellen Pro-Modus sämtliche Cam-Feinheiten anpassen kann und sogar RAW-Unterstützung erhält. Die Kamera soll innerhalb von 0,6 Sekunden starten. USB Typ-C kommt als Anschluss zum Einsatz, der 3000 mAh Akku unterstützt Qualcomms Quick Charge 3.0-Technologie. Dieser lädt den Akku innerhalb von 30 Minuten bis zu 50 Prozent.

Konventionelles Design. (Foto: HTC)

Konventionelles Design. (Foto: HTC)

Beim Design geht man wohl keine Innovationen ein, hier orientiert man sich an der Optik der Vorgänger und aktuellen Konventionen. Die Kanten sind angeschliffen, das komplette Gehäuse besteht aus einem Stück Metall. Und da ist noch der BoomSound mit Hi-Res-Audio-Upscaler, der 16bit-Audio in 24bit-Audio umwandeln kann. Passende Hi-Res-Kopfhörer werden gleich mitgeliefert. Hi-Res-Audio kann übrigens durch drei Mikrofone mit Geräuschunterdrückung aufgenommen werden, zum Beispiel in Videos (maximal 4K).

Das HTC 10 ist ab Anfang Mai 2016 hierzulande erhältlich, der Preis liegt bei 699 Euro (UVP). Bei der Telekom und bei Vodafone wird das Smartphone in Carbon Grey verkauft, bei O2 in Topaz Gold. Fach- und Onlinehändler haben zusätzlich Glacier Silver im Angebot. Weitere Details – direkt bei HTC.

Trotzdem: Das HTC 10 ist schon ein kleiner Beweis dafür, dass es dem Smartphone-Sektor derzeit etwas ein Kreativität mangelt. Highend auf kleinstem Raum, das bietet auch dieses Gerät. Nur wirklich neue Akzente sehe zumindest ich nicht. Wer sich daran nicht stört, dürfte eine von HTC sehr gute Qualität erwarten. Und Kompromisse muss man hier wohl auch nicht eingehen.

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