Gigaset GS290 ausprobiert: Das schicke Smartphone im Ersteindruck

Huch, das sieht edel aus! Das neue Gigaset GS290 erstaunt beim Ersteindruck, denn das Smartphone „Made in Germany“ ist wirklich schick.

Gigaset hat’s bei der prominenten Konkurrenz wahrlich nicht leicht, mit den eigenen Smartphones Marktanteile zu gewinnen. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist „Made in Germany“-Argument, das für Qualität steht. Doch die Entscheider im Unternehmen wissen: Das allein genügt den Kunden heutzutage nicht. Mit dem GS290 schicken die Bocholter einen attraktiven Mittelklasse-Vertreter ins Rennen, der beim ersten Ausprobieren wirklich gut gefällt.

Ein großes, attraktives Smartphone. (Foto: Sven Wernicke)

Ein großes, attraktives Smartphone. (Foto: Sven Wernicke)

Gigaset GS290 im Test: Positiver Ersteindruck

Gigaset führte sie schon bei anderen Smartphones ein, für mich gewinnt sie schon einmal Sympathiepunkte. Die Rede ist von der nachhaltigen Verpackung, die sich komplett recyceln lässt und zum Teil aus Gras besteht. Abgesehen von der Folie zum Schützen des Displays verzichtet Gigaset auf unnötiges Plastik. Das ist zeitgemäß.

Das ist alles drin. (Foto: Sven Wernicke)

Das ist alles drin. (Foto: Sven Wernicke)

Doch nicht nur das: Als ich das Gigaset GS290 das erste Mal in die Hand nahm, fiel das relativ hohe Gewicht und der erstaunliche Gesamteindruck auf. Wow, das Smartphone fühlt sich hochwertig und robust an.

Mir stand die Variante in Pearl White zum Testen zur Verfügung, die schön aussieht und einen Hauch Luxus versprüht. Dazu passen die metallfarbenen Ränder und natürlich das riesige Display. Der Bildschirm ist 6,3 Zoll groß und fällt durch die V-Notch auf. Diese ist sicherlich eher eine Frage des Geschmacks, ich persönlich bin kein Fan solcher Einkerbungen.

Gute Daten auf dem Papier

Gerade im Vergleich zum Vorgänger, dem damals schon von mir getesteten GS280, legt Gigaset in vielen Bereichen deutlich zu. Das Display ist nicht nur gewachsen (GS280: 5,7 Zoll), es gibt jetzt auch eine Dual-Kamera und mehr Speicher. 4GB RAM und 64GB halte ich für die Mittelklasse, in der sich das GS290 bewegt, für sehr ordentlich.

Gigaset GS290: wichtigste technische Daten

6,3 Zoll IPS V-Notch Display (19,5:9 HD+, 2340 x 1080 Pixel)
MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763
Rückseite: 16 MP AF + 2 MP Dual Kamera
Front: 16MP
Akku: 4700 mAh mit 9V 2A PE+ Schnellladung und Wireless Charging
64 GB Speicher bei 4 GB RAM.
WIFI IEEE 802.11 a/b/g/n 2,4GHz und 5GHz, LTE Cat.6, Bluetooth 5.0, USB-Type-C
Fingerabdrucksensor auf Rückseite, NFC, Gesichtserkennung, Kopfhöreranschluss, Dual-SIM, microSD-Speicherkartenslot (maximal 256GB)
Pures Android 9.0

Ansonsten besitzt das GS290 eigentlich alles, was ein zeitgemäßes Telefon benötigt: NFC, Fingerabdruckscanner, USB-Type-C, Schnellladefunktion des 4700 mAh Akkus, Gesichtserkennung, LTE – das passt. Über den verbauten Prozessor der Marke MediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763 könnte man streiten. In Benchmarks muss er später zeigen, was er zu leisten vermag.

Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner

Gigaset installiert auf dem GS290 eine nicht modifizierte Version von Android 9 Pie, sodass sich die Einrichtung an die typischen Konventionen des Google-Betriebssystems hält. Übertragt also auf Wunsch eure Daten und Apps von einem anderen Android-Smartphone über das Google-Konto. Bis zum Start dauert es nur ein paar Minuten. In dieser Zeit aktiviert ihr bei Bedarf den Fingerabdruckscanner und die Gesichtserkennung. Und auch hier bin ich etwas erstaunt: Beides reagiert so zügig, dass es nicht zu nervigen Zwangspausen beim Entsperren kommt. So muss das sein.

Die edle Rückseite wird durch eine mitgelieferte Hülle aus Silikon geschützt. (Foto: Sven Wernicke)

Die edle Rückseite wird durch eine mitgelieferte Hülle aus Silikon geschützt. (Foto: Sven Wernicke)

Und noch ein paar positive Aspekte: Gigaset legt gleich eine Schutzhülle für die Rückseite des Smartphones dazu. Schön, nur wieso nicht – wie es Samsung mittlerweile macht – auch eine Schutzfolie für die Vorderseite? Das wäre zumindest konsequent. Sei’s drum. Prima wiederum sind die gut erreichbaren Tasten für Lautstärke und „Power“ mit einem feinen Druckpunkt. Eine Kopfhörer-Buchse bekommt ihr auch.

Wie gut ist die Kamera des GS290?

Ehrlich gesagt bin ich bei der Kamera noch nicht schlüssig, was ich von ihr halten soll. Für die Kamera-App nutzt Gigaset die Google-Camera, die HDR, Nachtaufnahme, Verschönerungs-Elemente und einen Modus namens „Superklare Bildqualität“ bietet. Im Profi-Modus könnt ihr Details wie ISO, Belichtung oder Weißabgleich euren Vorstellungen anpassen.

Schön und gut, doch einige erste Schnappschüsse machen mich (noch?) nicht vollkommen glücklich. Der Autofokus ist verhältnismäßig langsam, Unterschiede zwischen manchen Modi lassen sich kaum feststellen. Andererseits gelangen mir auch einige hübsche Bilder, die sogar mit denen meines geliebten Samsung Galaxy S8 konkurrieren. Fakt ist: Auch hier sehe ich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Gigaset GS280. Die Dualcam auf der Rückseite und die Frontkamera für Selfies alltagstauglich – das lässt sich schon jetzt sagen.

Die Dualkamera auf der Rückseite. (Foto: Sven Wernicke)

Die Dualkamera auf der Rückseite. (Foto: Sven Wernicke)

Ersteindruck: Gigaset legt sich mit dem GS290 ins Zeug

Zugegeben: Ein Ersteindruck spiegelt nur das Gefühl nach wenigen Tagen Verwendung wider. Im Test erhaltet ihr weitere Eindrücke und Ergebnisse. Bereits jetzt ist klar: Gerade gegenüber dem GS280 sind deutliche Verbesserungen bei Hardware und Design zu erkennen. Bisher gefällt mir das GS290 gut, denn die Benutzung der alltäglichen Funktionen eines Smartphones funktioniert und macht Spaß. Aber genügen Performance und – das ist für mich besonders wichtig – die Kameras? Hier bin ich noch etwas unschlüssig, sodass ich euch auf den Test vertrösten muss…

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2 Kommentare zu “Gigaset GS290 ausprobiert: Das schicke Smartphone im Ersteindruck
    • Hallo 🙂

      Kann mich nur anschließen. Hatte vorher das Gigaset 270 wegen dem großen Akku.

      Das 290 überzeugt mich ebenfalls durch das große Display und der Akkulaufzeit. Damit bin ich meiner Frau um Längen voraus. Ihr Samsung s8 macht einen Tag.
      Die Kamera ist wirklich gleichwertig, wenn das Licht stimmt.
      Der Fokus könnte einen rechten schneller sein im Dunkeln, aber das Gerät kostet auch 600 Euro weniger.

      Aber für unter 400 Euro, have ich nichts besseres gefunden.

      Es ist schnell groß klar… Super Display und Tolles Design ..

      Viel Spaß weiterhin Smith

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