Firefox OS: Mozilla gibt auf. Das Ende für das mobile Betriebssystem

Das ist überraschend. Mozilla gibt das eigene Smartphone-Betriebssystem Firefox OS auf – und das, obwohl erst letztens eine neue Version erschien, die jeder Android-Nutzer via App ausprobieren kann.

2013 vorgestellt, sollte Firefox OS eine Alternative zu den etablierten Smartphone- und Tablet-Betriebssystemen von Google und Apple werden. Doch gegen Android und iOS hatte Schöpfer Mozilla wohl kaum eine Chance, trotz interessanter Ansätze und offener Strukturen. Aber man ließ sich nicht unterkriegen. Zuletzt erschien sogar noch Version 2.5, die neueste Fassung 3.0 befand sich eigentlich in den Startlöchern und eine Android-App ermöglichte es Interessierten, einen Blick auf das mobile OS zu werfen. Umso erstaunlicher ist der Schritt, bei dem die Verantwortlichen Firefox OS jetzt offiziell zu Grabe tragen. Das bestätigte Ari Jaaksi, Manager des Software-Unternehmens, gegenüber TechChrunch. So werde das OS für Mobiltelefone nicht weiterentwickelt.

Was ist mit Pansonic-Smart-TVs?

Fraglich ist gegenwärtig noch, was aus den ersten Smartphones mit Firefox OS wird, genauso existierten bekanntlich etliche Smart-TV-Geräte von Panasonic, die auf diese Plattform setzen. Besitzer möchten wir allerdings beruhigen: Das Einstellen von Firefox OS bezieht sich zuallererst auf das Smartphone-Betriebssystem, nicht auf andere Fassungen für HDTVs. Hier liegt es an Panasonic und Mozilla, für einen künftigen Betrieb zu sorgen. Und das sollte der Fall sein.

Ganz vom Tisch scheint Firefox OS ohnehin nicht zu sein: So soll es in Zukunft „neue Experimente“ geben, bei dem das OS bei „vernetzten Geräten“ eine Rolle spielen könnte, vor allem bei dem „Internet der Dinge“, wie man betont. Firefox OS für Smartphones ist dagegen am Ende. Ob es letztlich ein Verlust für Nutzer ist? Vermutlich nicht…

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