EU verpflichtet Mitgliedstaaten zum Ausbau der LTE-Verbindung

Am 1. März erscheint mit dem „HTC Velocity 4G“ das erste Smartphone, das mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) ausgestattet ist – wie wir bereits berichtet hatten. Die Sache hat nur einen Haken: Der UMTS-Nachfolger LTE (oder kurz 4G) ist momentan noch nicht flächendeckend verfügbar – weder in Deutschland noch in den anderen europäischen Ländern.

Das aber soll sich jetzt ändern. Denn das EU-Parlament will den Ausbau der 4G-Netze beschleunigen und verpflichtet deshalb alle Mitgliedstaaten dazu, bis 1. Januar 2013 den 800 Megahertz-Frequenzbereich für LTE freizugeben (aktuell wird diese Frequenz noch zur analogen Fernsehübertragung genutzt).

Diese niedrigen Frequenzen gelten für den neuen Standard LTE als ideal: Der Bereich um 800 Megahertz eignet sich bestens, um auch ländliche Regionen und kleine Städte zu versorgen, denn er verfügt über eine gute Übertragungskapazität und eine vergleichsweise hohe Reichweite. Außerdem durchdringen diese Frequenzen auch Häuserwände und verlieren auf langen Distanzen nicht an Stärke.

Der Ausbau des LTE-Netzes scheint ohnehin zwingend um die primär durch den Siegeszug der Smartphones notwendigen Kapazitäten von Funkfrequenzen auch in Zukunft bereitstellen zu können.

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