Ein Rückblick: Das waren die Highlights der CES 2012

Die Consumer Electronics Show 2012 ist zu Ende, und wir ziehen für Sie ein gestrafftes Resümee von Highlights und Trends der weltweit größten Fachmesse für Unterhaltungselektronik.

LG Electronics setzt dieses Jahr auf eine neue Ästhetik bei den Cinema 3D-Fernsehern des Unternehmens: Mit einer neuen Rahmenbreite von nur noch einem Millimeter soll das Filmerlebnis in 2D und vor allem in 3D noch weiter intensiviert werden. Die auf CINEMA SCREEN getauften Geräte mit den ultraschmalen Rahmen sollen sich so außerdem noch harmonischer in die häuslichen Wohnlandschaften einfügen. Aber auch an den Komfort beim 3D-Schauen hat LG gedacht: So will der Hersteller im Laufe des Jahres neue 3D-Brillen in die Läden bringen, bei denen das Gewicht gegenüber den Vorgängermodellen noch einmal um weitere 20 Prozent verringert werden konnte.

Ein bereits seit längerem angekündigter herstellerübergreifender Standard für aktive 3D-Shutter-Brillen wurde nun ebenfalls auf der CES enthüllt. Demnach kommen die von Panasonic, Samsung, Sony und Xpand 3D initiierten Brillen demnächst auf den Markt und sollen mit allen Active-3D-Fernsehern des Modellbaujahrs 2012 kompatibel sein. Die neuen „Full HD 3D Glasses“ werden zudem deutlich preiswerter zu haben sein als bisherige Shutter-Brillen.

Eine cloudbasierte Lösung zum Streamen und Downloaden von Blu-ray-Content hat die Rovi Corporation auf der CES vorgestellt: Bei dem kostenpflichtigen System erkennt ein mit dem Rovi Media Recognition Service ausgestatteter Player oder PC, ob es sich bei einer eingelegten Blu-ray-Disc um eine legal erworbene Kopie handelt. Wenn ja, kann der User aus der Library des Rovi Entertainment Stores oder aus der cloudbasierten UltraViolet-Library auf eine digitale Kopie zugreifen. Somit lässt sich über den Rovi Digital Copy Solution-Service ein einmal legal erworbener Film auf jedem CE-Gerät oder PC ohne jede Download- oder Streaming-Limitierung abspielen – egal ob zuhause oder mobil beispielsweise auf einem Smartphone. Der Service soll noch in der ersten Jahreshälfte 2012 verfügbar sein.

Apropos Smartphone: Nachdem sich Sony von Ericsson getrennt hat, präsentierte das Unternehmen auf der CES sein erstes unter dem Firmennamen Sony laufendes neues Flaggschiff-Smartphone Xperia S, das mit dem Betriebssystem Android 2.3 läuft und mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz Taktung sowie einem 4,3 Zoll-Display mit LED-Beleuchtung ausgestattet ist. Zudem ist eine 12 Megapixel-Kamera für 1080p-Videoaufnahmen mit an Bord.

Schließlich bleibt am Ende der CES 2012 noch die firmenübergreifende Erkenntnis, dass sich beinahe alle ausstellenden Unternehmen auch weiterhin für physische Datenträger und die entsprechende Hardware ausgesprochen haben. Auch Blu-ray-Erfinder Sony will sich künftig nicht auf die rein non-physische Content-Bereitstellung verlassen – was wohl auch ein wenig an den bislang schlechten Absatzzahlen des rein digitalen Handhelds PSP Go liegen mag. Auch Gerüchte um eine Nachfolgekonsole der Playstation 3 auf rein digitaler Content-Basis scheinen damit deutlich relativiert.

Die CES 2012 war ein hochinteressanter und richtungsweisender Auftakt zu einem Technikjahr, das noch viele Überraschungen und Innovationen bereit halten wird. Und hier an dieser Stelle werden wir Sie auch weiterhin täglich darüber auf dem Laufenden halten.

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