E-Scooter sind angekommen

Sie werden nicht von allen geliebt, aber sie sind angekommen und werden bleiben: E-Scooter. Und das ist gut so.

E-Scooter sind angekommen
E-Scooter im Einsatz. (Bild: Xiaomi)

Erst neulich gingen an meinem Wohnort zwei neue Leihscooter-Dienste mit einem brandneuen E-Scooter-Modell an den Start. Weg vom Standardmodell, hin zu mehr Klasse. Seitdem greife ich am liebsten auf diese Dienste zurück, und es zeigt mal wieder: Auch bei E-Scootern ist Bewegung in der Materie. Die Geräte entwickeln sich stetig weiter, sie werden immer komfortabler – und sie werden bleiben.

Ja, es geht um Komfort und zwar gerade dort, wo er bis dahin schmerzlich vermisst wurde: auf der letzten Meile. Sei es, um schnell und unverschwitzt zu einem Treffpunkt zu gelangen. Die schlecht angebundene Strecke zwischen Haltestelle und Arbeitsstätte zurückzulegen. Oder nach einem anstrengenden Tag nicht zu Fuß nach Hause zu müssen oder ewig auf einen Bus oder eine Bahn zu warten, die dann doch nicht kommen.

Sprit Frust Scooter Lust
Aktion: Sprit-Frust? Scooter-Lust!

Nicht wenige von euch sind auch deswegen längst stolze Besitzerin oder Besitzer eines eigenen E-Scooters. Aus guten Gründen:

  • Oft bessere Federung und Fahreigenschaften, weil der Fokus der Konstruktion auf Komfort und nicht auf Vandalismus-Abwehr liegt
  • Bessere Displays
  • Schnelles Entsperren
  • Höhere Reichweiten
  • Keine Angst vor hohen Fahrtkosten
  • Traktionskontrolle
  • Hohe Steigungen fahrbar
  • Spezialeigenschaften wie Offroad möglich
  • Oft Diebstahlkontrolle wie z.B. über Apples Find-My-Netzwerk
  • Immer verfügbar, weil es deiner ist. 🙂

Weit mehr E-Scooter im Privatbesitz

Laut dem Gesamtverband der Versicherer (GDV) kommt noch eine weitere interessante Statistik dazu: Fahrer:innen mit einem eigenen E-Scooter bauen seltener Unfälle als Nuterzer:innen mit einem Leihscooter (0,4 gegenüber 0,9 Prozent der Fahrten). Die Gründe dafür sind unter anderem ein höheres Durchschnittsalter, andere Hauptgründe der Nutzung (häufiger für den Arbeitsweg) und dass diese Fahrer:innen eher mal mit einem Helm unterwegs sind. Wozu übrigens bei der Nutzung eines E-Scooters immer geraten wird.

Auf Deutschlands Straßen rollen übrigens längst viel mehr E-Scooter im Privatbesitz als Leihscooter. Der GDV ermittelt ein Verhältnis von etwa 80 zu 20. Laut dem Statistischen Bundesamt gab es 2023 in deutschen Haushalten 1,4 Millionen E-Scooter. Das ist durchaus ein Erfolg gemessen daran, dass E-Scooter mit Straßenzulassung erst seit 2019 im öffentlichen Straßenverkehr rollen dürfen.

Und das bedeutet übrigens im Umkehrschluss nicht, dass die Menschen immer bewegungsunwilliger würden. Denn auch die Zahl der E-Bikes ging in den vergangenen Jahren rasant nach oben und übersteigt die Zahl der E-Scooter noch um ein Vielfaches: Das Statisische Bundesamt meldet für 2023 die Zahl von 12,2 Millionen E-Bikes in Deutschland.

Womit etwa jedes sechste Fahrrad in Deutschland ein E-Bike wäre. Wobei Studien belegen, dass E-Bike-Fahrer häufiger den Sattel schwingen und weitere Fahrten zurücklegten als Nutzer von Bio-Bikes. Die Menschen wollen sich bewegen, nur muss es zum gegebenen Anlass passen.

E-Scooter sind ganz klar ein Komfortmittel, um die elendige „letzte Meile“ zurückzulegen. Sie ersetzen damit keine Langstrecken-Radfahrt oder eine Autofahrt. Aber sie haben einen Nerv getroffen. Sie werden immer besser und immer beliebter. Und sie werden pfleglicher behandelt; ihre Nutzer:innen fahren damit vorsichtiger, wenn es die eigenen sind. Wofür es fantastische Geräte gibt, die Leihscooter-Firmen so niemals anbieten können.

Welche E-Scooter können wir empfehlen?

Im Rahmen der aktuellen Aktion „Sprit-Frust? Scooter-Lust!“ bewirbt EURONICS mehrere Modelle, von denen wir zwei besonders empfehlen können:

Sprit Frust Scooter Lust
Aktion: Sprit-Frust? Scooter-Lust!

Ninebot by Segway KickScooter F3 Pro D

Ninebot by Segway Scooter
Ninebot by Segway KickScooter F3 Pro D

Ein starker Midrange-Scooter: der Ninebot by Segway KickScooter F3 Pro D bringt Premium-Funktionen mit:

  • Bürstenloser 1200-Watt-Motor (mit 500W Nennleistung)
  • 70 km Reichweite im Eco-Modus, 60km bei 20 km/h (Spitzengeschwindigkeit)
  • Steigfähigkeit bis 24 Prozent
  • 2,4-Zoll-TFT-Bildschirm mit Navigationsmöglichkeit
  • Scheibenbremsen für beide Räder, hydraulische Federung vorne
  • Integrierte Blinker, helles Rücklicht, Segway AirLock, Apple Find My

Egret Ey! S E-Scooter

Egret Scooter
Egret Ey! S E-Scooter Ice Grey

Der Egret Ey! S E-Scooter ist ein stark ausgestatteter Scooter im unteren Midrange-Segment:

  • Bosch-Motor mit 350W Nennleistung (882W)
  • Leicht mit nur 18,5 kg Gewicht
  • 10-Zoll-Luftreifen
  • Wegfahrsperre und Apple Find My
  • Helles LED-Display
  • Blinker

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