Die Wartezeit ist vorbei: Google rollt das Update 5.0.1 Lollipop für Android Wear aus

Für sein Smartwatch-Betriebssystem Android Wear hat Google jetzt ein Update erstellt. Dadurch sollen beispielsweise Informationen zum Akkuladezustand sowie dem Speicherplatz in der begleitenden Android Wear Companion-App sichtbar gemacht werden. Vor allem aber verspricht das Update eine deutliche Verlängerung der Akkulaufzeit – zumindest bei einigen Smartwatches.

Auf ein Update für das erstmals im März 2014 vorgestellte Betriebssystem Android Wear ließ Google die User einige Zeit warten. Jetzt ist es da. Die Version Android 5.0.1 Lollipop, die Google schrittweise over-the-air auf die Smartwatches überspielt, bietet etwa neue Watch Faces, die jetzt auch in der Companion-App gewechselt werden können. Verschiedene Funktionen von Google Now wurden verbessert. So lassen sich nach dem Update auch die zuletzt ausgeführten Aktionen beim Neuöffnen von Google Now anzeigen. Eine neue API erlaubt, die Wetter-Icons auf allen Watch Faces direkt darzustellen. Im Play Store stehen zudem ab sofort aktualisierte Zifferblätter zum Download auf die Uhrendisplays zur Verfügung. Gleichzeitig stellt Google die Unterstützung externer Zifferblätter für die Smartwatches ein. Durch ein weiteres Aktualisierungs-Feature können geschlossene bzw. weg gewischte Karten jetzt wiederhergestellt werden. Neben einem Schnellzugriff für voreingestellte Helligkeitsprofile wurde bei Lollipop auch eine neue Option für Anwender mit Sehbehinderung eingebaut. So kann durch diese Funktion beispielsweise die Textgröße variiert werden. Auch an spezielle Einstellungen für farbenblinde oder farbschwache Menschen ist gedacht worden.

AndroidWear_BatteryEine entscheidende Optimierung durch Android 5.0.1 Lollipop stellt vor allem auch eine Erhöhung der Akkuleistung bei bestimmten Smartwatches (welche das sind, hat Google noch nicht bekannt gegeben) nach dem Update dar. Bei bestimmten Modellen soll der Akku dank Lollipop bis zu drei Tage durchhalten. Zumindest geht das aus einem von Phandroid-Blogger Derek Ross auf Google+ eingestellten Screenshot (siehe Bild oben) hervor. Unklar ist hierbei allerdings, ob bei der Angabe eine Deaktivierung potenzieller Stromfresser vorausgesetzt wird und vor allem wie die betreffende Watch in dem gemessenen Zeitraum genutzt wurde. Fest steht jedenfalls: Eine prinzipielle Verlängerung der Akkuleistung wäre zweifellos eine wichtige Voraussetzung für eine weitere Marktverbreitung von Smartwatches.

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