Gegenstände, die im Weg rumliegen: die bisher größte Herausforderung für Staubsaugerroboter. Die besten Geräte näherten sich dem Problem bisher an, mit…
- KI-Objekterkennung
- Millimetergenauem Umfahren
- Wegschieben
- Überklettern
Aber keiner räumte die Gegenstände bisher wirklich weg.
Was der Roborock Saros Z70 macht, ist also eine echte Innovation. Seine Objekterkennung ermittelt im Weg liegende Gegenstände, sein Greifarm fährt dann aus und räumt diese Gegenstände weg. Und weiter geht die Reinigungsfahrt.
Zum Einsatz kommt dabei ein 5-Achsen-Omnigrip. Die KI-Objekterkennung behandelt den jeweiligen Gegenstand entsprechend zuvor festgelegter Muster. Einen Pantoffel gefunden? Zurück damit ins Schuhregal. Abfall erkannt? Weg damit in den Papierkorb.
Dass der Saros Z70 dabei gerade mal 8 cm hoch ist, hilft ihm dabei, auch unter Schränke und Kommoden mit niedriger Bodenfreiheit zu fahren und dort zu reinigen. Dank Adaptlift kann er außerdem Doppelschwellen bis 4 cm überklettern.
Seine Saugleistung beträgt gute (wenn auch nicht branchenführende) 22.000 Pa. Das Kombigerät kann gleichzeitig wischen – ist also ein Saugwischer – und sich hinterher in der Basisstation selbst reinigen.
Auch nicht schlecht: Du kannst den Saros Z70 so einstellen, dass er sich auf deinem Smartphone meldet, wenn er einen Gegenstand entdeckt hat. Seine integrierte Kamera zeigt dir dann, was er gefunden hat – und du kannst entscheiden, ob er es wegräumen oder liegen lassen soll.
Gibt es Nachteile? Ja. Anwender:innen berichten davon, dass die Objektbeseitigung nicht immer fehlerlos funktioniert und außerdem etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Du darfst nicht erwarten, dass der Saros Z70 ein Aufräumroboter wäre. Es geht mehr darum, Gegenstände zu beseitigen, die sich nach dem Start der Reinigung durch Haustiere oder unsere lieben Familienmitglieder noch auf dem Boden eingefunden haben.
Der Roborock Saros Z70 ist in der Premium-Preisklasse angesiedelt. Du findest ihn auf euronics.de.
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