Dell verabschiedet sich von Android: In Zukunft nur noch Windows-Geräte

Dell verabschiedet sich von Android: In Zukunft nur noch Windows-Geräte

Dell wird künftig keine weiteren Tablets mit dem Android-Betriebssystem herstellen. Das Aus für die Venue-Reihe hat auch konkrete Gründe. Aber was müssen Besitzer Android-basierter Dell-Geräte beachten?

Das Aus

Ende 2012 kündigte Dell an, in Zukunft keine Android-Smartphones mehr zu produzieren, die bis dahin unter dem Namen Venue veröffentlicht wurden. Dennoch versuchte man sich weiterhin an Tablets unter diesem Label und mit dem mobilen Google-Betriebssystem. Das Dell Venue 8 7840 beispielsweise erhielt 2015 sehr viel Lob, gut verkauft scheint es sich allerdings nicht zu haben. Denn von offizieller Seite heißt es, dass die Venue-Reihe jetzt komplett eingestellt wird und man keinerlei Android-Devices mehr anbieten möchte. Schuld seien die geringen Margen und der ausbleibende Erfolg in diesem Sektor – vielleicht auch aufgrund der starken Konkurrenz durch andere Firmen wie Samsung oder diverse Anbieter im Niedrigpreissegment.

Mehr Erfolg mit Windows? (Foto: Dell)
Mehr Erfolg mit Windows? (Foto: Dell)

Für Dell ist klar: 2-in-1-Geräte mit Windows 10 laufen sehr viel besser, auf diesem Bereich möchte man sich nun konzentrieren.

Wie geht es weiter?

Solltet ihr ein Android-Tablet von Dell besitzen, erhaltet ihr unverändert die gesetzlich gültigen oder erworbenen Garantie- und Service-Leistungen. Allerdings sind keine System-Updates mehr geplant, mit Aktualisierungen auf neueste Android-Versionen sollte niemand rechnen. Das ist gerade für besagtes Dell Venue 8 schon ärgerlich, ist dieses doch technisch nach wie vor gut ausgestattet.

Dell verkauft ab sofort keine Android-Tablets mehr, auch der Wyse Cloud Connect-Stick mit Android ist aus dem Sortiment verschwunden. Ob man beim Konzern in einigen Jahren wieder umdenken wird? Das ist sicherlich auch vom Firmenerfolg und der Entwicklung im Windows-Sektor abhängig. Letztlich ist der Abwärtstrend bei Tablets (mit Android) auch nichts Neues, weitere Hersteller dürften in den kommenden Monaten folgen oder ihr Angebot mehr in Richtung 2-1-PCs anpassen.

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