Das Samsung Galaxy S7 kommt: Diese Verbesserungen erwarten euch

Eigentlich steht es schon jetzt felsenfest: Samsung wird 2016 das Samsung Galaxy S7 und wahrscheinlich das S7 Edge in den Handel bringen. Was uns erwartet? Mehr vom Bewährten – könnte man meinen.

Nichts bleibt lange Zeit ein Geheimnis. Schon seit Tagen wird vermutet, dass Samsung das hauseigene Spitzen-Smartphone S7 bald vorstellen wird. Erfolgt die Ankündigung erst am 21. Februar 2016 zum Start des Mobile World Congress in Barcelona – wie schon offiziell verkündet? Vielleicht sind die bisher bekannten Details schon absichtlich gestreute Fakten? In Zeiten des viralen Marketings kann man das nie so genau wissen. Fakt ist aber: Wenn die bisherigen Gerüchte stimmen, wird Samsung vor allem eines: Produktpflege betreiben. Das muss nicht schlecht sein.

So viele Informationen

Man muss es aber auch schon sagen: Die bisherigen Vermutungen klingen äußerst konkret, sogar vermeintlich echte Pressebilder der neuen Edel-Smartphones der Koreaner wurden „geleakt“. Basis für diese Eindrücke sind beliebte Branchen-Quellen, darunter Venturebeat oder das chinesische Nachrichtenportal Weibo. Diese Angaben lassen darauf schließen, dass der koreanische Hersteller beim S7 versucht, auf den Stärken des Vorgängers aufzubauen und aus Fehlern zu lernen. Beispielsweise ist von einem microSD-Kartenslot die Rede, den man beim S6 nun wirklich vermisst. Interessant wäre die Spekulation, dass Samsung auf eine Art Hybrid-Slot setzt. Hier hätte der Nutzer die Wahl, ob er eine zweite SIM-Karte oder doch eine Speicherkarte einsetzen möchte.

Bei der Displaygröße werden uns wohl 5,1 Zoll (S7) bzw. 5,5 Zoll (S7 Edge) serviert, was aber auch bedeuten könnte: Eine Splittung wie beim S6 Edge und S6 Edge+ könnte sich Samsung sparen. Die Akkukapazität wird aktuell zwischen 3000 mAh und 3600 mAh (Edge) angegeben, der Arbeitsspeicher wird allen Anschein bei 3-4GB liegen. Also dezente Steigerungen in beiden Bereichen.

Zulegen wird Samsung ganz sicher auch bei der Performance: Der Exynos 8890 Octacore-Chip aus eigenem Haus wird es wohl werden, alternativ wahrscheinlich der Qualcomm Snapdragon 820, der ohnehin von Samsung produziert wird. In beiden Fällen ist ein Geschwindigkeitszuwachs zu rechnen, was vielleicht für den Alltag keine Vorteile bringt, sehr wohl aber für weiterführende Anwendungen wie Virtual Reality. Dass das S7 wie schon beim S6 die Gear VR-Brille unterstützen wird, ist mehr als naheliegend. Und das könnte sogar die Erklärung dafür sein, dass sich das Design gegenüber dem S6 kaum geändert zu haben scheint. Vielleicht soll das neue Highend-Mobiltelefon in die bereits für 100 Euro erhältliche Brille passen? Andererseits war schon die Optik des S6 ein echter Sprung nach vorne: Metall-Gehäuse und eine edle Verarbeitung ließen kaum Wünsche offen.

Ist das das S7? (Foto: Venturebeat)

Ist das das S7? (Foto: Venturebeat)

Sollte das ins Netz gesickerte Presseofoto echt sein, bleibt es beim S7 bei einem regulären Kopfhöreranschluss und womöglich bei einem regulären USB-Port statt USB Type-C. Auch das könnte daran liegen, um kompatibel zur Gear VR zu bleiben.

Weniger Megapixel

Ein weiterer S6-Kritikpunkt hätte eine Konsequenz: Aus der 16 Megapixel Rückseiten-Kamera könnten 12 Megapixel werden. Sicher, eine niedrigere Auflösung bedeutet nicht zwangsläufig eine schlechtere Qualität, sehr wohl aber würde die Cam somit wieder im Gehäuse verschwinden und nicht wie bisher aus diesem herausragen. Und dies wäre zweifelsohne ein positiver Nebeneffekt. Zudem soll sich die Kamera im Bereich Low-Light (f/1.7) deutlich verbessern und so Freunde der Nachtfotografie ansprechen. Ein Dual-Pixel-Autofokus wiederum möchte das generelle Rauschen verringern. Eine 5 Megapixel-Frontkamera wäre freilich auch dabei.

Warten oder nicht?

Wie so oft stellt sich die große Frage: Jetzt noch das Galaxy S6 (Edge) kaufen oder doch besser auf den Nachfolger warten? Wir meinen: Wenn es euch um ein schönes, hochwertiges, vielseitiges und leistungsstarkes Smartphone geht, seid ihr unverändert und auch 2016 sowie darüber hinaus mit dem S6 wunderbar bedient. Android 6.01, mit dem das S7 gleich ausgeliefert wird, wird der Vorgänger in Kürze erhalten, die großen Unterschiede finden sich nur bei CPU, Kamera und vielleicht auch beim potentiellen VR-Erlebnis. Letztgenanntes ist für viele eh kein Thema. Sowieso bleiben noch Fragen offen: Was sollen die S7-Modelle kosten und ist mit einer Preissenkung der S6-Varianten zu rechnen? Schnäppchenjäger sollten besser das „ältere“ Modell im Auge behalten, das nach wie vor ein starkes Stück Technik ist. Für Early Adopter und Technik-Verrückte ist das sicherlich kein Argument, schließlich wird das S7 schneller, besser und überhaupt.

Ob die Gerüchte der letzten Zeit stimmen? Wir erfahren es am 21. Februar 2016 endgültig. Wir sind uns sicher, dass diese zum Großteil korrekt, da sehr naheliegend sind. Und spannend wird es aus einem weiteren Grund: LG, HTC, Sony und weitere Hersteller dürften auf dem Mobile World Congress teils ebenfalls ihre Highend-Smartphones enthüllen. Vielleicht schafft es ja ein Unternehmen, völlig neue Akzente in diesem Segment zu setzen? Wäre auch mal wieder schön..

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3 Kommentare zu “Das Samsung Galaxy S7 kommt: Diese Verbesserungen erwarten euch
  1. Mein Handy ist mir am Wochenende leider runter gefallen, es funktioniert zwar noch , aber es hat Ladegeschwindigkeiten evtl. ist der Akku beschädigt ?

    Würde es sehr gerne testen und meine Erfahrungen darüber schreiben.
    Vielleicht klappt es ja.

  2. Also ich habe das S6 Edge. Ich bin im großen und ganzen zufrieden. der einzige Mangel ist der Akku. der hält bei mir gerade mal einen Tag. Wenn das beim S7 besser sein soll ,würde ich das gerne mal testen

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