Cortana braucht Speicher. (Foto: Microsoft)

Cortana: Microsofts Sprachassistentin jetzt auch für iOS und Android. Aber…

Ein ursprünglich Windows-exklusives Feature soll nun möglichst alle Plattformen erobern. Microsofts Cortana erschien jetzt für Android und iOS, aber…leider noch nicht in Deutschland.

Noch nicht in Deutschland

Bisher ist die App für iOS und Android nur in den USA und China erhältlich, lauffähig ist die Anwendung für Geräte ab iOS 8, also durchaus auch ältere iPhone- oder iPad- Modelle. Im Bereich Android genügt eine Version ab 4.1.2. Schade ist allerdings, dass Microsoft noch keinen Termin für den Europa- bzw. Deutschland- Start nennen kann. Cortana kommt, nur mit etwas Pech wohl nicht mehr dieses Jahr.

Doch was bezweckt der Redmonder Konzern überhaupt mit Cortana? Ziel sei es, die hauseigene Sprachassistentin nicht nur unter Windows zu verbreiten, sondern auf allen erdenklichen Betriebssystemen. Hier konkurriert man dann allerdings mit Apples Siri und Googles Sprachassistent. Zugleich gibt sich die erste Version von Cortana recht eingeschränkt: Die Aktivierung „Hey Cortana“ funktioniert unter Android beispielsweise nur vom Home-Screen aus.

Cortana unter Android.

Cortana unter Android.

Interessant sind dennoch einige Aspekte, die gerade für diejenigen reizvoll sind, die einen Windows-basierten Rechner für Arbeit und Alltag verwenden. So erinnert Cortana an Termine, man kann Nachrichten verfassen, Flüge buchen, sich Fragen dank Bing-Anbindung beantworten und sich etwas unterhalten lassen. Nettes Detail: Verpasste Anrufe beantwortet man einer SMS, die man zuvor „eingesprochen“ hat. Speziell die Zusammenarbeit mit einem Windows 10-PC soll hier eines der Kernelemente sein. Aber machen wir uns nicht vor: Auch Siri ist eng mit Apple-eigenen Diensten verknüpft, genauso Google Now mit Android und Google-Services.

Integriert in CyanogenOS

Spannend könnte Cortana aber für Nutzer des CyanogenOS sein. Wer beispielsweise ein OnePlus One besitzt, erhält Cortana als Bestandteil des nächsten Updates. Hier ist die Assistentin offenbar enger mit dem Betriebssystem verknüpft, denn man kann über Sprachsteuerung WLAN ein- und ausschalten sowieso das Gerät steuern. So wie es auch bei Windows 10-basierten Smartphones der Fall sein wird.

Alles in allem klingt Cortana bisher nach einer netten Spielerei, praktisch muss Microsoft allerdings erst einmal beweisen, ernsthafte Mehrwerte für iOS- und Android- Anhänger schaffen zu wollen. Das wird wohl zu Beginn noch nicht der Fall sein. Übrigens: Neugierige, erfahrene Android-Freunde können die APK-Datei von Cortana auch manuell installieren.

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