Coolpad: Neuer Smartphone-Anbieter aus China. Das erwartet euch

Coolpad? Nie gehört? Das soll sich ändern, denn einer der größten chinesischen Telekommunikationsunterenehmen betritt den europäischen Markt. Mit Kampfpreisen und attraktiven Smartphones möchte man sich schnell einen guten Ruf verschaffen. Was kommt?

Das ist Coolpad

Schon 1993 konzentrierte sich Yulong Telecommunication auf die Entwicklung drahtloser Technologien, elf Jahre später wurde das Unternehmen an der Börse in Hong Kong notiert und firmierte zur Coolpad Group. Der Fokus liegt auf der Produktion mobiler Geräte. Man ist der Auffassung, einen „wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Premium Smartphones“ zu leisten. So oder so war Coolpad 2014 auf Platz 7 der größten Smartphone-Hersteller zu finden, selbst legt man viel Wert auf hochwertige Materialien, ein ansprechendes, zeitloses Design und Funktionen mit Mehrwert.

Seit September 2015 ist man mit einer Niederlassung in München vertreten, die sich um Deutschland und die Schweiz kümmert. Zum neuen Jahr legt man richtig los. Am 28. Januar 2016 möchte man im Rahmen eines europäischen Launch-Events weitere Geräte der Öffentlichkeit vorstellen.

Attraktives Phablet. (Foto: Coolpad)

Attraktives Phablet. (Foto: Coolpad)

Das klingt alles gut, letztlich aber haben Mitbewerber ähnliche Ziele. Speziell Huawei und ZTE, die ebenfalls hierzulande Marktanteile gewinnen möchten, dürften die größten Konkurrenten sein, da alle drei chinesische „Newcomer“ in Europa sind, aber eben auch ein Budget besitzen, um hier mit Marketing und hervorragenden Preisen für Aufsehen zu sorgen. Und Coolpad legt auch gleich los. Das Coolpad Modena siedelt sich in der Mittelklasse an und liegt preislich bei rund 170 Euro.

Das bietet das Coolpad Modena

Technisch betrachtet kann sich das verlockende Telefon sehen lassen. Verbaut wird ein Snapdragon 410 Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz, dem 1GB RAM und 8GB Flash-Speicher zur Verfügung stehen. Das 5,5 Zoll große Display besitzt eine Auflösung von 960 x 540 Bildpunkte – das hätte bei der Größe ruhig etwas mehr sein können.

Hinzu gesellen sich Dual-micro-SIM, Dual Standby, 4G LTE, microSD-Kartenslot (maximal 32GB), Bluetooth 4.0+LE, WIFI, aGPS+GLONASS und ein 2500 mAh starker Akku. Zwei Kameras (8 Megapixel, f/2.2, 28mm Weitwinkel für Rückseite, Frontkamera mit 2 Megapixel, f/2.4) fehlen natürlich nicht.

Sicher: Der große Wurf ist das nicht, abgesehen vielleicht vom Design, das uns ein wenig an das Samsung Galaxy S4 oder S5 erinnert. Android 5.1 ist als Betriebssystem vorhanden.

Weitere Geräte

Während das Coolpad Modena ab sofort erhältlich ist, lassen andere Geräte noch auf sich warten. Da ist beispielsweise das Coolpad Porto, das ähnlich ausgestattet ist, aber eine 5 Megapixel-Kamera für Selfies und Infrarot für die Fernsteuerung zum Beispiel des TV-Geräts besitzt. Mit dem Cooplad Big Boy folgt noch eine externe Stromquelle mit 10.400 mAh Kapazität im ansprechenden Look. Und: Am 28. Januar 2016 könnten weitere Enthüllungen folgen.

Das Porto ist dem Modena sehr ähnlich. (Foto: Coolpad)

Das Porto ist dem Modena sehr ähnlich. (Foto: Coolpad)

Letztlich stellt sich mal wieder die Frage: Kann ein Unternehmen wie Coolpad allein durch das Drehen an der Preisschraube das Interesse bei potentiellen Käufern wecken? Immerhin erhält man hier keine Highend-Technik, sondern untere Mittelklasse, die für den Normalgebrauch völlig ausreicht. Doch hier haben sogar die großen Hersteller ganz ähnliche Alternativen im Angebot – Samsung das Galaxy Grand Prime oder Sony das Xperia Style, um mal zwei (willkürliche) Beispiele zu nennen. Wir meinen: Da muss von Coolpad schon noch etwas mehr kommen.

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