Blackberry denkt über Verkauf nach

Dem Smartphone-Pionier geht es nicht gut: Blackberrys Marktanteil fiel laut IDC im abgelaufenen Quartal auf unter 3 Prozent. Windows Phone ist mittlerweile stärker. Bereits Ende vergangener Woche spekulierte die Nachrichtenagentur Reuters, das Unternehmen könne sich von der Börse zurückziehen. Nun ist gar ein Verkauf nicht mehr ausgeschlossen.

Wie das Unternehmen selbst am Montag im kanadischen Waterloo mitteilte, habe man ein strategisches Team damit beauftragt, mögliche Zukunftsoptionen für das Unternehmen auszuloten. Das umfasst neben einem Jointventure oder der Suche nach einem Investor auch den Verkauf des Unternehmens.

Blackberry stellte allerdings gleichzeitig klar, dass alle Optionen nur zum Wohle des mobilen Betriebssystems Blackberry 10 gezogen würden. Dass man das System vom Markt nehme, komme nicht in Frage. Dass es nun zu einem Verkauf komme, könne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

Blackberry brach im Januar mit seinem neuen System Blackberry 10 in eine neue Zeit auf – für viele Beobachter zu spät. Die ersten beiden neuen Geräte Z10 und Q10 überzeugten viele Tester, allerdings leidet das innovative System BB10 noch unter einigen Kinderkrankheiten und fehlenden Apps. Für Nutzer eines iPhones oder eines Android-Smartphones gibt es zu wenig Anreiz, um zu den Kanadiern zu wechseln. Nachdem zuletzt auch ein Verlust von 84 Millionen US-Dollar im Ergebnis stand, wurden die Investoren offenbar ungeduldig. Blackberrys Zukunft ist jetzt ungewisser denn je.

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