Augmented Reality fürs Auto: BMW stellt Brille MINI Augmented Vision vor

Während Virtual Reality das Abtauchen in fiktive Welten verspricht, möchte Augmented Reality unsere Realität erweitern. Wie das praktisch aussehen kann, zeigt jetzt der Fahrzeughersteller BMW mit seinem Konzept von MINI Augmented Vision. Das ist eine AR-Brille im Stil von Google Glass, die in erster Linie das Autofahren verbessern soll.

Eine Brille mit Mehrwert

Ernst scheint es BMW mit Augmented Vision zu sein, denn für die Fertigung eines Prototypen holte man sich den Chiphersteller Qualcomm mit seinen Tochterfirmen ins Boot. Gemeinsam mit Designworks entstand so die Peripherie, die in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung darstellen möchte. Beispielsweise soll die sogenannte See-Through-Technologie dafür sorgen, dass man während der Fahrt freie Parkplätze oder interessante Orte in Form kleiner Pfeile erkennt – das direkt in das reale Blickfeld des Nutzers projiziert.

Eine unscheinbare Fliegerbrille? (Foto: BMW)

Eine unscheinbare Fliegerbrille? (Foto: BMW)

Fest platziert über dem Lenkrad wird rein virtuell ein Geschwindigkeitsmesser, genauso wird das Tempolimit als Head-Up-Element präsentiert. Zu keiner Zeit sollen andere Verkehrsteilnehmer oder dergleichen überdeckt werden.

Integriert wird ferner eine SMS- bzw. Kurznachrichten-Funktion, bei Bedarf werden Texte auch vom Fahrzeug vorgelesen. Im X-Ray-Modus verschwinden virtuell Fahrzeugteile wie die A-Säule oder die Türen, um so einen kompletten Blick zu erhalten. Genauso ist von Augmented Parking die Rede: Eine Kamera am rechten Außenspiegel bringt Bilder direkt auf die Brille, dadurch darf man den Randstein ohne Aufwand erkennen.

Für modebewusste MINI-Fahrer. (Foto: BMW)

Für modebewusste MINI-Fahrer. (Foto: BMW)

Selbstverständlich fehlen Navigations-Elemente nicht. So kann man sich unterwegs den Weg zum Auto zeigen oder sich eine Route zu einem gewünschten Ziel berechnen lassen.

Erscheint es wirklich?

MINI Augmented Vision wurde erstmals auf der Auto Shanghai 2015 vorgestellt, bisher existiert allerdings nur ein Prototyp. Angaben zu einem Verkaufsstart oder gar, ob jemals ein finales Produkt gefertigt wird, gibt es aktuell nicht. Dennoch klingt das Konzept spannend und für so manche Autofahrer vielversprechend. BMW möchte die Lösung als stylisches Zubehör vermarkten, was schon die ersten Bilder verdeutlichen.

Während der Fahrt. (Foto: BMW)

Während der Fahrt. (Foto: BMW)

Wie praxistauglich das insgesamt ist? Das werden im besten Fall die nächsten Monate zeigen.

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