Asus: Neue ZenFone 3-Smartphones, ein hauchdünnes Zenbook 3 und…ein Roboter für die Wohnung

Auf der Computex präsentierte Asus etliche neue Produkte. Neben drei Smartphone-Modellen der ZonFone 3-Reihe fiel auch ein Roboter für die Wohnung auf.

Asus Zenbook 3

Es ist ganz klar: Mit dem Zenbook 3 hat Asus das MacBook von Apple im Visier. Das Netbook hat aber auch einiges zu bieten. So ist es nur 11,9 Millimeter dünn und wiegt 910 Gramm – ein extrem erstaunlicher Wert, zumal versprochen wird, dass der mobile Rechner bis zu doppelt so schnell wie Apples Gegenstück sein soll.

Dünn, dünner, am dünnsten. (Foto: Asus)

Dünn, dünner, am dünnsten. (Foto: Asus)

Das niedrige Gewicht war durch eine besondere Aluminium-Legierung möglich, zudem verspricht man eine gestiegene Stabilität und Widerstandsfähigkeit. Im Inneren werkelt aktuelle Hardware, im besten Fall ein Intel Core i7 mit 16GB RAM und einer 1TB großen SSD. Das 12,5 Zoll große Display wird mit Gorilla Glass 4 geschützt, ein Fingerabdrucksensor gehört für Windows Hello von Windows 10 zur Selbstverständlichkeit. Der verbaute Akku soll bis zu neun Stunden halten und sich innerhalb von maximal 50 Minuten auf 60 Prozent aufladen lassen. Interessant ist außerdem, dass Asus den eigenen Aussagen dünnsten Notebook-Lüfter der Welt gebaut hat. Das 3mm schmale Gerät sorgt für ausreichend Kühlung im Inneren.

Preislich wird es wohl bei rund 1000 US-Dollar für die Variante mit Core i5, 4GB und 256GB SSD losgehen. Wann das Zenbook 3 in Deutschland erscheint? Aktuell noch nicht ganz klar.

Asus ZenFone 3

Nicht weniger vielversprechend sind die drei ZenFone 3-Ausgaben. Das kleine Modell, das ZenFone 3, besitzt einen 5,5 Zoll großen Full-HD-Bildschirm (Super IPS+ LCD), der von einem Qualcomm Snapdragon 625 und 4GB RAM befeuert wird. 64GB Flash-Speicher, 16 Megapixel Rückseiten-Kamera mit Sony IMX298 Sensor, 3000 mAh Akku und LTE CAT 6 (Was sind LTE-Kategorien?) – das ist schon gehobene Mittelklasse. Dabei soll das Telefon nur 249 US-Dollar kosten, was eine echte Kampfansage ist.

Drei Modelle. (Foto: Asus)

Drei Modelle. (Foto: Asus)

Wer mehr möchte, erhält mit dem ZenFone 3 Deluxe Highend-Spaß. Das 5,7 Zoll große Super AMOLED Display dürfte dank des Qualcomm Snapdragon 820 auch anspruchsvollste Anwendungen wie Spiele darstellen können. Hinzu gesellen sich 6GB RAM, 256GB Flash-Speicher, eine 23 Megapixel Rückseiten-Cam (Sony IMX318) und ein 3000 mAh Akku mit Quick Charge 3.0. USB 3.0 Type-C, WLAN, Bluetooth 4.2 sowie CAT 13 LTE fehlen nicht. Dass man einen Preis von 499 US-Dollar anvisiert, zeigt auch das Bestreben, den namhafteren Konkurrenten in dem Bereich Paroli zu bieten. Eine passende VR-Brille wird wohl auch kommen.

Verschiedene Farben. (Foto: Asus)

Verschiedene Farben. (Foto: Asus)

Und da ist noch das ZenFone 3 Ultra, das mit seinem 6,8 Zoll großen Full HD-Bildschirm eher ein Phablet ist. Der Qualcomm Snapdragon 652 Chip sollte für den Alltag mehr als ausreichend sein, zumal er auf 4GB RAM und 128GB Flash-Speicher zugreifen kann. CAT 6 LTE und eine 23 Megapixel Rückseiten-Kamera (Sony IMX318) geben keinen Grund zur Klage. Der 4600 mAh Akku verfügt über die Quick Charge 3.0-Schnellladefunktion. 479 US-Dollar soll das gute Stück kosten.

Asus Transformer 3 (Pro)

Mit dem Transformer 3 und Transformer 3 Pro greift Asus Microsofts Surface-Reihe an. Die Hybriden erhalten einen 12,6 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 2880 x 1920 Pixeln. USB 3.0, HDMI-Ausgang, Fingerabdrucksensor – alle wichtigen Aspekte sind dabei. Die Unterschiede zwischen den Fassungen sind vergleichbar mit Surface und Surface Pro. Der normale Transformer 3 erhält einen Intel Core-Chip, maximal 8GB RAM und eine 512GB SSD. Leistungsstärker ist das Pro, das allerdings 8,35mm statt nur 6,9mm dünn ist. Dafür werden hier flotte Intel Core i7-Prozessoren, maximal eine 1TB PCIe x4 SSD und 16GB RAM verbaut. Zusätzliche Tastaturen sind freilich vorgesehen. 799 US-Dollar bzw. 999 US-Dollar (Pro) werden die beiden Transformer 3 mindestens kosten.

Ein Surface? Fast... (Foto: Asus)

Ein Surface? Fast… (Foto: Asus)

Wer es kleiner mag: Neu ist das Asus Transformer Mini mit 10,1 Zoll Display.

Und noch ein Roboter

Keinesfalls ein Scherz auf der Computex, sondern ein echtes Produkt ist Asus Zenbo. Der Haushaltsroboter ermöglicht eine Kommunikation in den eigenen vier Wänden. Er steuert euer Smart Home, ermöglicht eine einfache Videotelefonie mit der Familie, lässt euch shoppen oder streamt für euch Videoinhalte. 599 US-Dollar soll der süße Kerl kosten.

Wie es hierzulande mit den genannten Produkten aussieht? Das wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Wir sind guter Dinge, dass alles, abgesehen vielleicht von Zenbo, den Weg in hiesige Gefilde schaffen.

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