Apple zeigt auf der WWDC 2013 neue Geräte und iOS 7 sowie OS X Mavericks

Highlight auf der WWDC 2013: Das neue Betriebssystem OS X Mavericks mit überarbeiteter Optik und 200 neuen Features. (Bild: Apple)
Highlight auf der WWDC 2013: Das neue Betriebssystem OS X Mavericks mit überarbeiteter Optik und 200 neuen Features. (Bild: Apple)

Tim Cook präsentierte sich auf der Entwicklerkonferenz WWDC in guter Laune und präsentierte neben den Betriebssystem-Updates iOS 7 und OS X 10.9 auch neue Geräte, darunter die Mac Pros und ein modifiziertes MacBook Air…

Die bislang umfangreichste iOS-Aktualisierung hat Apple auf der diesjährigen Apple Worldwide Developers Conference präsentiert. Das Update des Betriebssystems bietet ein komplett überarbeitetes Design mit aktualisierten Hintergrundbildern, Farben, Typographien, flachen Icons und einer neuartigen Navigation. Einzelne Apps können nun priorisiert werden. Im „Control Center“ lassen sich ab sofort die wichtigsten Funktionen in einer Oberfläche zusammenführen. Das neue Betriebssystem iOS 7 wird ab Herbst zur Verfügung stehen, für Entwickler gibt es bereits eine Vorabversion.

Auch die mobile Variante von Safari wurde überarbeitet. Im CoverFlow-Modus kann jetzt durch bereits geöffnete Tabs geblättert werden. Der von Mac-Rechnern bereits bekannte Service AirDrop ist nun auch für die mobilen Geräte verfügbar. Neu ist außerdem auch der Support für das neue iCloud-System Keychain, das unter anderem auf Knopfdruck sichere Passwörter erzeugen soll.

Der Sprachassistent Siri hat ebenfalls ein Update spendiert bekommen, die Quellen, aus denen sich das System speist, wurden erweitert. Neben einer neuen weiblichen gibt es jetzt auch eine männlichen Stimme. Zudem kann Siri nun auch Gerätebefehle ausführen.

Das Streaming-Angebot von Apple, über das schon viel spekuliert worden war, hat der Anbieter ebenfalls vorgestellt. iTunes Radio wird es heißen und zunächst nur in den USA verfügbar sein. Leider bietet der Service ausschließlich Zugriff auf vordefinierte Radiostationen. Das Abspielen kompletter Alben wird somit ausgeschlossen.

Auch zu OS X gibt es mit der Version 10.9 Mavericks ein Update. Das auf Lion folgende Betriebssystem enthält jetzt die Option, Dokumente mit Tags zu versehen. Mavericks kann darüber hinaus mehrere Displays gleichzeitig ansteuern und mehrere Apps im Vollbildmodus darstellen. Nicht zuletzt soll durch die Aktualisierung die Akkulaufzeit erhöht werden – was unter anderem durch einen neuartigen Tiefschlafmodus für nicht benutzte Apps erreicht wird. Mavericks ist ebenfalls ab Herbst zu haben, und auch hiervon gibt es für Entwickler vorab eine Beta-Version.

Neben den Software-Neuerungen gab es auf der WWDC auch neue Geräte zu bestaunen. Das meiste Aufsehen erregten dabei die neuen Mac Pros. In einem ungewöhnlichen säulenförmigen Design präsentiert sich die Rechenpower-Hardware, von der nur ein Vorserienmodell gezeigt wurde, mit zwei Profi-Grafikkarten inklusive 4K-Support und Server-Prozessoren von Intel. Auch der neue Thunderbolt-Anschluss ist mit an Bord.

Die neue Generation des MacBook Air unterscheidet sich äußerlich nicht vom Vorgänger, will aber durch eine Erhöhung der Akkulaufzeit beim 13-Zoll-Modell auf bis zu zwölf Stunden punkten. Ein schnellerer Flashspeicher, die Unterstützung des ebenfalls schnelleren WLAN-Standards 802.11ac und neue Haswell-Prozessoren sollen die Gesamt-Performance des neuen, ab sofort erhältlichen MacBook Air erhöhen.

Rund zwei Stunden dauerte die Keynote von Tim Cook zur WWDC 2013. An wirklichen Überraschungen hatte der Apple-Chef aber wenig im Gepäck. Die Enthüllung des lang erwarteten iTunes Radios fiel zudem eher enttäuschend aus. Dennoch blieb zumindest an manchen Stellen der Jubel der Besucher nicht aus – die sich den Eintritt zur Apple Worldwide Developers Conference immerhin rund 1.600 US-Dollar je Ticket kosten ließen.

http://www.youtube.com/watch?v=UD51aD2KWNE

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