Android N: Das bietet die nächste Version des Google-Betriebssystems

Nach Android 6.0 Marshmallow folgt…die nächste Version des mobilen Betriebssystems von Google. Unter dem Namen Android N erschien nun die erste frühe Fassung, die andeutet, welche Veränderungen Android-basierte Geräte in Zukunft erwarten.

Gerechnet wurde eigentlich mit einer Ankündigung von Android N zur Google I/O-Entwicklerkonferenz im Mai 2016, Google war allerdings überraschenderweise schneller. Für ausgewählte Nexus-Devices, genauer Nexus 6, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus 9, Pixel C und Nexus Player, sind sogar schon entsprechende Versionen erhältlich, die nur versierte Nutzer installieren sollten. Denn es handelt sich bei Android N um die erste von noch fünf Vorabfassungen, die bis zum Juli 2016 monatlich erscheinen. Eine Fertigstellung des Betriebssystems wird für das dritte Quartal anvisiert.

Was das N zu bedeuten hat? Diese Frage wird Google wohl erst in einigen Monaten beantworten, der Konzern macht sich mittlerweile ein Spaß daraus, die Spannung zu steigern. Am Schluss kommt ohnehin wieder die Bezeichnung einer Süßigkeit heraus, mit großer Wahrscheinlichkeit erhält Android N noch die Versionsnummer 7 als Zusatz. Denkbar ist aber auch ein Android 6.1 oder etwas in der Art.

Was ist nun neu?

Was ist neu am nächsten Android? Besagte Entwicklerversion deutet einige interessante Verbesserungen an, ebenfalls verrät Google etliche Details im offiziellen Blog. Ein wichtiges Element ist hierbei der Mehrfensterbetrieb. Das heißt: Auf Phablets und Tablets können mehrere Apps nebeneinander dargestellt und verwendet werden. Im gleichen Atemzug wird der „Recent App Key“, also der viereckige Button, durch ein Doppeltipp-Feature erweitert, das das Wechseln zwischen Apps erleichtert.

Hier und da Änderungen. (Foto: Euronics)

Hier und da Änderungen. (Foto: Euronics)

Ein weiteres Hauptelement betrifft die Benachrichtigungen. So kann man besser auf diese reagieren, unter anderem bequemer Nachrichten beantworten. Dazu werden diese auf dem kompletten Display präsentiert. Wer möchte, gruppiert Benachrichtigungen einer App, wobei dies zum Teil bereits bei Android 6.0 vorhanden ist – unter anderem bei Twitter. Neu ist aber eine ansprechendere Darstellung. Und gewünschte Individualisierungsoptionen lassen sich schneller erreichen.

Wieder verspricht Google eine gestiegene Effizienz. Im seit Marshmallow vorhandenen Doze-Modus wird noch mehr Energie gespart, sobald sich der Bildschirm abschaltet. Außerdem möchte man den Speicherverbrauch von Android weiter senken und die Hintergrundaktivitäten verringern. Für Programmierer relevant ist eine bessere Unterstützung von Java 8.

Im komplett neuen Emergency Info-Bereich könnt ihr für den Notfall Details hinterlegen, beispielsweise Blutgruppe, Organspender-Hinweise, Telefonnummer von Angehörigen und dergleichen. Eine sicherlich interessanter Mehrwert, beispielsweise für Ersthelfer. Diese erhalten auf dem Lock-Screen einen Notfall-Knopf zum schnellen Auswählen.

Umsteigen? Jetzt auf keinen Fall!

Google warnt sogar davor, jetzt schon auf Android N umzusteigen. Und wir können dies auch auf keinen Fall empfehlen. Denn die frühe Version besitzt zahlreiche Fehler, diverse Neuerungen könnten bis zum Release sogar wegfallen. Es bleiben eh noch viele Fragen offen: Wie sieht es mit Updates für bereits erhältliche Smartphones aus? Und wann erscheint die finale Fassung des OS? Aber wie heißt es so schön? Geduld ist eine Tugend.

Genauere Erklärungen zu den neuen Ansätzen gibt’s unter anderem bei Androidcentral.

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