Activity Tracker: Besser mit Pulsmesser

Auf den ersten Blick sind Activity Tracker mit Pulsmesser nur für Hardcore-Sportler interessant. Doch die Zusatzfunktion macht die Aufzeichnung genauer und gerade für andere Sportarten abseits des Laufens brauchbar. Und damit werden Activity Tracker eigentlich erst richtig interessant.

Die meisten frühen Fitness-Tracker, die ich im Test hatte, wanderten irgendwann dann doch in die Schublade. Sie können die täglichen Schritte messen und daneben auch meist noch die Schlafqualität. Aber ganz ehrlich: Ich kann nicht schlafen mit einem doch recht klobigen technischen Gerät am Handgelenk. Und Bewegung ist mehr für mich als Joggen oder Spazierengehen.

Sind Fußball, Schwimmen und Gewichtheben etwa keine Sportarten?

10.000 Schritte soll man am Tag zurücklegen, sagen die Experten, und die meisten Fitness-Tracker sind darauf eingestellt. Aber wie viel ist das umgerechnet in Radfahrten, Liegestützen, Hockeyschläge? Die meisten einfachen Fitness-Tracker messen nur Schritte und vielleicht noch Höhenmeter. Einige wie der Speedo Shine können auch zum Schwimmen verwendet werden. Aber da endet auch meist schon die Messbarkeit. In den Apps der Anbieter lassen sich meist nur einige andere Sportarten von Hand nachtragen. Das ist nicht besonders befriedigend, wenn man in Form kommen und vielleicht Gewicht verlieren möchte. Aber zum Abnehmen taugt Joggen nur bedingt.

Laufen hält fit, ist aber nur bedingt zum Abnehmen geeignet und bei weitem nicht die einzige Sportart, die zählt.

Laufen hält fit, ist aber nur bedingt zum Abnehmen geeignet und bei weitem nicht die einzige Sportart, die zählt.

Des Rätsels Lösung: Zu einem Activity Tracker mit Pulsmesser greifen. Und es geht hierbei nicht darum, im optimalen Pulsbereich zu trainieren. Das raten Profisportler vielleicht, aber das Training im optimalen Pulsbereich ist nicht jedermanns Sache und auch selten notwendig.

Endlich auch für andere Sportarten

Ein Pulsmesser kann aber noch etwas anderes: Anhand dieser Zusatzinformation kann der Kalorienverbrauch pro Zeit ermittelt werden. Und damit lassen sich auch andere Sportarten abseits des Laufsports viel besser messen. Nicht nach Schritten, aber nach Anstrengung – also eigentlich viel genauer als simple Schrittzähler.

Und darum sollte es doch gehen. Ich persönlich gehe zweimal die Woche laufen, fahre aber auch Rad, spiele Tischtennis im Verein und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, wo ich nach Plan trainiere und hin und wieder Kurse besuche. Meine bisherigen Fitness-Tracker haben bei den Aktivitäten abseits des Laufsports schlicht versagt, teils nicht einmal eine Bewegung registriert, wenn ich 10 Kilometer auf Ausdauer Rad gefahren war.

Von daher kommt mir nun ein Fitness-Tracker mit Pulsmesser ins Haus. Ich werde mich einmal auch für euch nach passenden Geräten umschauen und euch dann berichten. Natürlich ist dabei auch wichtig, dass System und Apps andere Sportarten unterstützen. Mögliche Kandidaten wären etwa die Fitbit Surge, Withings Pulse Ox, Medisana Mio Fuse Active oder auch die Apple Watch.

Für welchen interessanten Test man ein Fitness-Armband mit Pulsmesser übrigens noch verwenden kann, haben wir euch kürzlich an dieser Stelle gezeigt…

Das Beitragsbild zeigt einen Fitbit Surge mit Pulsmesser. Bilder: Fitbit

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