50 Jahre Apple: Einfach mal danke!

Kein simples IT-Unternehmen: Apple hat die Welt verändert. Wir sagen happy birthday – und wollen uns einfach mal bedanken.

50 Jahre Apple: Einfach mal danke!
Happy birthday, Apple!

Am 1. April 1976 ging das Unternehmen Apple offiziell an den Start. Es dauerte nicht lange, bis die Marke Kultstatus erreichte – den sie bis heute trägt.

Ein Computer für jeden, bezahlbar und möglichst leicht zu bedienen. Das war die Vision der Apple-Gründer Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne – der das Unternehmen wenige Tage nach der Gründung wieder verließ. Umgesetzt unter anderem im Apple II (1977) und ein paar Jahre später im Welterfolg Macintosh mit Maus und grafischer Benutzeroberfläche (1984). Die Nachfahren dieses Geräts erfreuen sich weiterhin hoher Beliebtheit – besser bekannt unter dem Kürzel „Mac“.

Der Rest ist Geschichte: Ein gewisser Bill Gates und sein Unternehmen Microsoft kopierten den Mac und machten PCs mit grafischer Benutzeroberfläche unter dem Betriebssystem Windows durch den Schulterschluss mit der Industrie der breiten Masse verfügbar. Apple-Produkte behielten den Kultstatus und den Ruf hoher Qualität, aber die Marktmacht von Windows und den PC-Herstellern war ungleich größer.

Steve Jobs, der interne Rivalitäten anheizte, wurde 1985 aus dem Unternehmen gedrängt, kam 1997 wieder und begründete den enormen kommerziellen Erfolg, den Apple in den Jahrzehnten danach erreichte.

Viele Produkte seitdem wurden Volltreffer, darunter…

  • iMac: ein bunter Personal Computer mit eigenem Bildschirm
  • MacOS X: das Betriebssystem mit der ikonischen App-Leiste Dock, die bis heute im Einsatz ist
  • iPod: Der erste kommerziell erfolgreiche Musikplayer für unterwegs
  • iTunes Store: Legale Downloadmöglichkeit für Musikstücke und Alben für den iPod
  • iPhone: Internetfähiges Mobiltelefon mit Full-Touch-Display, das den Formfaktor für eigentlich alle Smartphones bildete, die wir heute nutzen
  • MacBook Air: Ultradünnes und dennoch leistungsfähiges Notebook

Vor allem das iPhone veränderte die Welt in ungekanntem Maße.

Does it really just work?

Apple sind nicht und waren nie lange die einzigen mit einer Technologie. Aber Apple-Rechner waren immer eine Konstante. Wenn eine Windows-Version nicht stabil lief oder es keine ansprechenden PCs zu kaufen gab, konntest du ein paar hundert Euro mehr für einen Mac in die Hand nehmen, dir dann aber sicher sein, dass er schön designt war und gut funktionierte.

Ich bin seit etwa 20 Jahren Mac-Nutzer, seit über 15 Jahren (mit Unterbrechungen) iPhone-Nutzer und habe den Schritt nie bereut. Ich bin kein Apple-Jünger, wie manch andere. Ich kritisiere das Unternehmen für einige Entwicklungen, für andere liebe ich sie. Der inoffizielle Slogan „It just works“, der das Unternehmen begleitete, ist etwas übertrieben – aber er stimmt eher als bei vielen anderen Herstellern.

Egal ob MacOS oder iOS. Beide Systeme lassen dich meistens in Ruhe, sie funktionieren, sie kreischen nicht um Aufmerksamkeit, sie beschallen dich nicht mit nerviger McAfee-Werbung. Es gibt wunderschöne Apps für sie. Und auch die Hardware überzeugt allen Unkenrufen zum Trotz immer wieder.

Schön finde ich vor allem, dass Apple seit jeher um beides bemüht ist: Hardware und Software und beides aufeinander abgestimmt. Das leisten sich nicht viele andere Hersteller da draußen.

Geschrieben auf einem MacBook Neo im März 2026. Bleibt euch treu, Apple! Vergesst aber auch nicht, woher ihr kommt und für wen ihr das alles macht! Happy birtdhay, und auf die nächsten 50 Jahre!

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