5 Gründe, warum Apples Kamera-App die beste für das iPhone ist

Apples Standard-Kamera-App als beste Kamera-App für das iPhone? Trendblog-Redakteur Frank Müller nennt 5 gute Gründe dafür.

5 Gründe, warum Apples Kamera-App die beste für das iPhone ist

Der berühmte Fotograf Elliott Erwitt hat angeblich gesagt: „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“. So gesehen, ist das iPhone für mich und viele andere die beste Kamera. Nur dass es heutzutage eben nicht mehr nur die Hardware ist, die eine Kamera ausmacht. Sondern ganz entscheidend auch die Software.

Für das iPhone gibt es etliche Kamera Apps, und ich habe einen ganzen Stapel davon ausprobiert und als Standard-App zum Fotografieren verwendet. Darunter Blackmagic Camera, ProCamera oder Halide Mark II. Seit einigen Jahren verwende ich aber trotzdem vorwiegend Apples Kamera-App für das iPhone. In diesem Artikel verrate ich dir, warum.

1. Aus Sperrbildschirm erreichbar, übersichtlich aufgebaut

Natürlich kannst du inzwischen auch andere Kamera-Apps direkt vom Sperrbildschirm aus öffnen. Dazu musst du allerdings deinen Sperrbildschirm anpassen und eine Schaltfläche nutzen, um die Kamera-App zu starten. Da fühlt es sich immer noch einfacher und schneller an, einfach nach links zu wischen, um die Kamera-App zu öffnen und loszulegen. Außerdem kannst du die zweite Schnellstarttaste unten auf dem Sperrbildschirm mit einer anderen App belegen.

Neuere iPhones wie die iPhone-17-Serie haben auch eine dezidierte Kamera-Taste, mit der du die Kamera-App direkt starten kannst.

Eine andere Möglichkeit wäre es, eine Automation in der App „Kurzbefehle“ anzulegen, die immer dann, wenn du die Standard-App öffnest, eine andere Kamera-App startet. Dabei verlierst du aber wertvolle Sekunden und verpasst möglicherweise den magischen Moment, den du mit der Kamera festhalten wolltest.

Automation erstellen optimised
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Es gibt also schon Möglichkeiten, die Standard-Kamera-App einfach zu ersetzen, aber solange Apple das nicht über die Einstellung „Standard-App“ erlaubt, haben diese Möglichkeiten noch immer kleinere Nachteile. Da bleibe ich lieber bei Apples Kamera. Außerdem gefällt mir der einfache Aufbau von Apples Kamera-App.

2. Aus Foto-App Video starten, aus Video Foto machen

Mit der Apple Kamera bist du nicht darauf festgelegt, entweder ein Video oder ein Foto zu machen. Du kannst mit der Foto-Einstellung beginnen und einfach nach ein paar Fotos ein Video starten, indem du nicht auf den Auslöser tippst, sondern ihn nach rechts ziehst.

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Dieser Wechsel klappt auch umgekehrt. Wenn du ein Video machst und zwischendurch ein paar Fotos schießen willst, tippst du einfach den Auslöser rechts unten an, ohne das Video unterbrechen zu müssen.

3. Nahtloser Zoom über 3 Linsen hinweg

Bei meinem iPhone 13 Pro werden mir 3 Linsen in der Kamera-App angezeigt. Und auch ohne Pro hast du bei neueren iPhones mindestens die Wahl zwischen zwei, meist aber zwischen 3 Kamera-Einstellungen. Du musst aber nicht durch Antippen zwischen den 3 Einstellungen hin- und herspringen, sondern kannst stufenlos an dein Motiv heranzoomen und den besten Ausschnitt wählen.

Dazu nutzt du entweder 2 Finger deiner freien Hand oder du rufst mit dem Daumen das Steuerrad für die Linsen auf. Das hat den Vorteil, dass du mit deiner anderen Hand dein iPhone noch besser stabilisieren kannst. Besonders hilfreich, wenn du stark an dein Motiv heranzoomst.

4. Die beste Kamera-App ist mit der Apple Watch steuerbar

Wenn du dich schon mal selbst filmen wolltest, kennst du das Dilemma. Um deine Position im Display zu kontrollieren, musst du die Selfie-Kamera verwenden, die eine geringere Auflösung als die Kamera auf der Rückseite hat. Wenn du die “echte” Kamera nutzen willst, siehst du dich nicht im Bild. Aber mit einer Apple Watch kannst du dieses Dilemma vermeiden.

Ruf einfach die Kamera-App auf deiner Apple Watch auf, dann öffnet sich auch die Kamera-App auf deinem iPhone. Du siehst auf deiner App das Bild, wie es auf deinem iPhone erscheint. Du kannst dann am iPhone noch die Linse und den Ausschnitt wählen und alles wieder auf deiner Apple Watch kontrollieren, wenn du vor der Kamera stehst. Wenn alles nach deinem Geschmack ist, kannst du auch einen Selbstauslöser mit 3 Sekunden Vorlauf starten und dein Foto schießen oder dein Video aufnehmen.

Ich freue mich bei jedem meiner Fazit-Videos für Euronics darüber, dass ich das im Alleingang mit der hochauflösenden Kamera machen kann.

5. Effekte wie Kino, SloMo, Zeitraffer, Fotografische Stile

Apples Kamera-App ist simpel aufgebaut, aber du hast mit ein paar Wischs alles zur Hand, was du brauchst. Nicht nur die Standards Videokamera und Fotokamera. Auch Effekte wie Zeitraffer, Slow Motion, Kino, Porträt oder Panorama.

Mit dem Update auf iOS 26 ist die Kamera-App noch etwas übersichtlicher geworden. Beim Aufrufen siehst du zunächst nur die Schaltflächen Video und Foto. Aber wenn du zur Seite wischst, dann werden auch unter iOS 26 die anderen Schaltflächen sichtbar.

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Außerdem kannst du schon als Voreinstellung subtile fotografische Stile wählen sowie zusätzlich Filter nutzen.

Die beste Kamera-App bietet Stile

Stile beeinflussen die Farbgebung einzelner Bereiche eines Bild schon vor und während der Aufnahme. Du kannst einen Stil dauerhaft eingeschaltet lassen, ihn aber nachträglich in der Regel nicht mehr korrigieren.

Die beste Kamera-App bietet Filter

Filter verändern die komplette Farbgebung eines Bildes vor allem nachträglich.

Und in den Einstellungen kannst du wählen, ob beim Aufrufen der Kamera-App die letzten Einstellungen beibehalten werden oder ob sie wieder automatisch zurückgesetzt werden. Wenn du also in der Regel Video verwendest, solltest du den Schalter bei „Kameramodus“ einschalten, damit nicht jedes Mal zuerst der Fotomodus aufgerufen wird.

Fazit: Die beste Kamera-App für das iPhone

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Was hältst du von meinen Argumenten für Apples Kamera-App? Kannst du sie nachvollziehen oder entkräften? Hast du eine andere Lieblings-App für Fotos und Videos? Ich freue mich auf deine Kommentare!

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